Donnerstag, 29. November 2012

Universal Studios


Unser letzter Urlaubstag war angebrochen. Wir entschlossen uns diesen in den Universal Studios zu verbringen. Hier haben uns vor allem die interaktiven Shows gut gefallen. Beispielsweise eine Show in der man eine Szene nachspielt und wir alle in einer U Bahn in LA sitzen und dann ein Erdbeben ausbricht, alles wackelt und zum großen Finale schießt dann auch noch Wasser aus die Treppe herunter. Die Wartezeit wurde auch hier abwechslungsreich gestaltet durch eine Art Casting und anschließendes Nachspielen ein paar kurzer Szenen durch die Auserwählten. Am Ende kann man sich dann kurz in einem Videozusammenschnitt sehen. Oder bei der Show Twister, bei dem man einen Tornado beobachten kann und auf den Zuschauerplätzen auch den Wind und das Wasser zu spüren bekommt während etwas weiter weg eine Kuh durch die Landschaft fliegt, Stromleitungen explodieren usw. Den Planeten auf dem ET zu Hause ist konnten wir auf einem Fahrrad erkunden oder Shrek in 3D sehen. 
Außerdem gab es eine Animal Actor Show, bei der Tiere die in Kinofilmen mitgewirkt haben ihre Kunststücke zeigten und wie sie auf Kommandos reagieren. Neben Hunden wirkten auch Vögel, Katzen, Schweine und natürlich ein Schimpanse mit. Auch in diesem Park gab es am Ende eine Parade und um 18Uhr als der Park schloss gab es noch eine Show auf dem kleinen See im Park begleitet von Ausschnitten aus diversen Universal Filmen, Wasserfontänen und einem Feuerwerk.

Mittwoch, 28. November 2012

Walt Disney World: Animal Kingdom


Nach einer recht kurzen Nacht, da wir erst gegen 1.30 Uhr wieder im Hotel waren, hieß es auch schon wieder aufstehen. Das Frühstück im Hotel ist super, sogar mit frischem Rüherei, Kartoffeln, etc. Gut gestärkt ging es wieder zum Disney World. Wir wollten den heutigen Tag etwas ruhiger angehen nach unserem gestrigen Aufenthalt im Magic Kingdom und dachten uns: bei den Tieren muss es ruhiger zugehen. Also ging es in das Animal Kingdom, dem neuesten Themenpark von Disney. So lang die Warteschlangen noch überschaubar sind wollten wir die Jeep Safari machen. In einem echten Safari Auto ging es durch verschiedene Landschaften hindurch: Steppe, Wüste, bewaldet und wir sahen Gnus, Antilopen, Elefanten und so weiter. Eine der Giraffen versperrte uns sogar den Weg da sie auf dem zwar geteerten aber dennoch täuschend echt nach Lehm und Matsch ausschauenden Weg stand. 
Das war dann aber doch zu viel Echtheit und ein kleinerer Jeep mit einem Mitarbeiter kam an um die Giraffe zum Weiterlaufen zu bewegen. Als wir über eine der Brücken fuhren wackelte und knirschte diese sogar, um den Eindruck zu erwecken sie stürzt gleich ein. Sehr schön waren auch die beiden Shows König der Löwen und Findet Nemo. Bei einer Rafting Tour wurden wir ziemlich nass gespritzt - da kam es uns etwas ungelegen, dass der heutigen Tag doch recht kühl war, obwohl warm vorausgesagt. 
Um 17 Uhr schließt der Park in dieser Jahreszeit bereits schon und wir machten auf dem Rückweg noch einen Stopp im Downtown Disney. Hier befinden sich viele Restaurants und natürlich Stores wie u.a. auch ein großer Disney Store. Pünktlich zum Complimentary Dinner im Hotel waren wir wieder zurück und konnten den Abend gemütlich bei Cocktail und im Whirlpool ausklingen lassen.

Dienstag, 27. November 2012

Walt Disney World: Magic Kingdom

Nach dem Frühstück im Hotel, welches bei $31/Nacht tatsächlich inbegriffen war, besuchten wir die Sunken Gardens in St. Petersburg. In dieser kleinen Oase in der Stadt wachsen allerlei exotische Pflanzen und auch ein paar exotische Vögel haben hier ihr zu Hause. Um die Mittagszeit machten wir uns auf den Weg nach Orlando. Pünktlich zum Check-in um 15 Uhr gelangten wir an unserem Hotel Drury Inn and Suites an. Schnell die Sachen zusammenpacken für den Abend und weiter ging es zur Walt Disney World. Wir waren eingeladen bei Mickey's "A Very Merry Christmas Party". Obwohl die Party erst 19 Uhr beginnt darf man mit dem Ticket schon um 16 Uhr in den Park. Das Abenteuer begann aber bereits am Parkplatz, denn dieser ist durch eine kleine Bimmelbahn und anschließend durch entweder die Monorail, Busse oder eine Fähre mit dem eigentlichen Park verbunden. 
Nach der obligatorischen Taschenkontrolle bekamen wir dann unser Party Armband und durften in den Park. Wir nahmen uns die Zeit und bauten uns zunächst einen Stundenplan, denn neben den normalen Fahrgeschäften gab es allerhand Shows und Paraden die wir nicht verpassen wollten. Es gab so viele verschiedene Eindrücke in der Kürze der Zeit, dass ich das gar nicht alles niederschreiben kann. Cinderella's Beleuchtung des Schlosses zum Beispiel, welches dann aussah als sei es mit Eiskristallen bedeckt, oder die Weihnachtsparade bei der alle Disney Figuren in Paradewägen vorbeitanzten, die tollen Fahrgeschäfte überhaupt bei denen sogar die Warteschlangen abwechslungsreich gestaltet waren damit es nicht zu langweilig wird. Aber wir hatten auch Glück dass wir nirgends lange anstehen mussten, normalerweise war eine Wartezeit von 10Minuten angeschrieben, aber die Zeit allein brauchte man bereits um durch die leere Warteschleife zu wandern. 
Ein weiteres Highlight war eine Art Lichtshow die an das Schloss projiziert wurde, so dass das Schloss manchmal aussah als sei es aus Backsteinen, das nächste Mal waren Comicfiguren zu sehen und so weiter. Krönender Abschluss war die Feuerwerksshow über dem Schloss! Dazu gab es bei unserem Weihnachtsspecial noch kostenlos heiße Schokolade und Cookies und als der Park um 12 Uhr schloss, waren wir auch wirklich so mit Eindrücken gefüllt, dass wir kaum noch eine Stunde länger hier hätten verbringen können. Gut dass es Fotoapparate gibt, die Bilder werden mir wohl beim Verarbeiten helfen müssen.

Montag, 26. November 2012

Fort Myers und Venice Beach

Wir begannen den Tag mit einem kurzen Strandspaziergang am endlos langen weißen Strand für den Naples so bekannt ist. Nächster Anlaufpunkt war das Ford und Edison Estate im ca. 4. Minuten nördlich gelegenem Fort Myers. Die beiden sneinsnder grenzenden Grundstücke der beiden Erfinder sind heute als Museum zu besichtigen. Eine Audio Tour erklärte uns die Grundstücke und die Häuser. Wenn ich an Thomas Edison denken, fällt mir als erstes die Glühbirne ein, mir war nicht bewusst, das Edison auch von der Botanik fasziniert war. Und mit seinen Freunden Henry Ford und Herrn Firestone beschloss er künstlichen Kautschuk herzustelle,  da sie besorgt waren, dass Amerika dafür auf ausländische Lieferanten angewiesen war. Ein großes Labor konnten wir besichtigen in dem er seinen botanischen Forschungen nachging, dazu das große Grundstück direkt am Fluss, in dem noch allerlei Pflanzen zu bewundern waren, die von Edison selbst gepflanzt wurden. 
Den Nachmittag verbrachten wir am Venice Beach. Allerdings lud die Wassertemperatur von nur 18.9 C nicht gerade zum Baden ein. Wir gingen nur mit den Füßen rein und versuchten ein paar Haifischzähne zu finden. Dieser Strand soll angeblich ein Garant für einen Erfolg dafür sein, wir hatten jedoch kein Glück. Die Nacht werden wir im Comfort Inn in St. Petersbug verbringen. Abendessen gab es heute mal im Chilis.

Sonntag, 25. November 2012

Everglades: Ten Thousand Islands

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Norden. Den ersten Stopp machten wir an einem kleinen Indianermuseum. Die Miccosokee, von denen es nur noch wenige gibt, haben hier ein kleines Museumsdorf aufgebaut, um ihre Kultur näher zu bringen. Ein Indianer machte auch eine Vorführung wie sie früher Alligatoren lebend gefangen haben. Damit das Fleisch nicht schlecht wurde bis man im Dorf ankam, mussten sie lebend dort hingebracht werden. 

Alligatoren direkt am Straßenrand

Dann nahmen wir die etwas längere dafür aber interessantere Loop Road. Auf dieser unbefestigten Straße, kommt mam zwangsläufig an Alligatoren und verschiedenden Vogelarten vorbei. Die Alligatoren lagen dabei direkt am Wegesrand in der Sonne, nahe am Wasser umd regten sich kein bisschen. So lange man ihnen nicht zu nahe kommt und die Alligatoren nicht angefüttert wurden, stören diese sich auch nicht an den Menschen. 

Amerikas kleinstes Postgebäude

An Amerikas kleinster Post Office, in der nur ein Postbeamter Platz findet, stoppten wir kurz. Nicht groß ausgeschildert und dazu war im Reiseführer auch noch der falsche Ort angegeben, hätten wir diese fast verpasst. 

Delfine zwischen den Ten Thousand Islands


In Everglades City machten wir dann eine Bootstour durch die Tenthousand Islands. Hier wo der Atlantik den Golf von Mexiko trifft ragen viele kleine Inselchen aus dem Meer. Aber was viel schöner war, waren die Delfine. Und nicht nur einer sondern viele schwammen und sprangen hier herum. Sie kamen nah an unser Boot heran und drehten sich um, schauten dann von unten zu uns herauf und fingen an mit uns zu spielen, was darin bestand uns mit einem gekonnten Flossenschlag mit Wasser vollzuspritzen. Nach 1.5h ging es wieder in den Hafen zurück, wo wir uns erst mal ein Picknick bevor wir weiter nach Naples fuhren. 

Hier werden wir im Palace Inn übernachten. Da es noch früh am Abend war, fuhren wir noch in die Stadt. Diese war bereits weihnachtlich geschmückt und man sah deutlich, dass hier die Reicheren leben. Alles war sehr sauber und vornehm und daher auch die Preise etwas höher. Auf der famous 5th Ave South wie sie hier genannt wird befanden sich ganz an ihre europäische Schwesterstadt Neapel angelehnt viele Italiener. Wir gönnten uns auch ein Essen beim Italiener, allerdings nur in der Kette Olive Garden.

Samstag, 24. November 2012

Everglades National Park

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu den Everglades. Wir haben beschlossen zunächst eine Alligator Farm zu besuchen. Hier kann man nicht nur Alligatoren und Krokodile beim Sonnenbaden beobachten sondern auch verschiedene Shows anschauen. So zum Beispiel die Schlangenshow, bei der auf anschauliche Weise interessante Informationen über Schlangen vermittelt werden und abschließend darf man auch eine der kleineren Schlangen halten. 
Als nächstes folgte ein Abenteuer der besonderen Art: eine Tour mit dem Airboat. So wie man es in den Filmen immer wieder sieht, sausten wir durch dass flache Wasser und Gras und machten dabei auch wilde Drehungen. Bei vollem Speed mussten wir allerdings Ohrenschutz aufsetzen, da es so laut war. Nach einer Alligator Wrestling Show und der Alligatorenfütterung ging es für uns weiter in den eigentlichen Nationalpark. 
Hier wanderten wir auf verschiedenen "Interpretive Trails" entlang, die einem die unterschiedlichen Landschaften erklärten. Pinienwälder, Sumpfgras, Wasserprärien und dazu die vielen verschiedenen Vogelarten. Ab und zu sahen wir einen Alligator vorbeischwimmen. Die Landschaft hier ist wirklich einzigartig und von einer zur anderen Stelle so unterschiedlich, dazu spielte noch das Wetter mit: wieder 25°C und strahlender Sonnenschein. Der frühe Sonnenuntergang (17.30 Uhr) zwingt uns doch immer zu früh unsere Erkundungen zu beenden. So auch heute und wir fuhren zurück nach Florida City wo wir wieder im Quality Inn übernachten werden.

Freitag, 23. November 2012

Key West

Nach einer erholsamen Nacht in unserem schönen Hotel standen wir wieder zeitig auf, um noch vor dem Frühstück um 9 Uhr unsere Koffer in das Auto zu schaffen. Das Frühstück im Hotel war ausgezeichnet und wurde im Garten des Hotels angerichtet. Dann machten wir uns aber such schon suf den Weg zum Harry S. truman Little White House. Diese Winterresidenz wurde vom damaligen Präsidenten entdeckt und genutzt und noch heute kommen dessen Nachfahren in das Haus und verbringen ihren Urlaub hier oder andere wichtige Personen wie Colin Powell, der Außenminister. Wir machten eine Führung durch das Gebäude bei der wir leider nicht fotografieren durften. Da wir allerdings gleich die erste Tour des Tages genommen hatten, waren wir auch die einzigen Gäste der Tour. Der Guide erklärte uns, dass bisher alle Präsidenten nach Truman hier waren außer Obama, Reagan und Bush. Die Ausstattung im Haus ist noch aus der Zeit von Truman und sein bett ist bis heute unberührt. 
Nach dieser Tour marschierten wir weiter zum Earnest Hemingway House. Key West ist stolz darauf, dass der berühmte Schriftsteller hier seine schriftstellerisch produktivsten Jahre verbrachte und Werke wie beispielsweise "Der alte Mann und das Meer" schrieb. Im Haus sind nicht nur original Möbelstücke von Hemingway zu betrachten sondern auch Nachfahren der Katze von Hemingway mit 6 Zehen. 
Weiter ging unserer Weg zum Southernmost Point der kontinentalen USA. Dabei wird nur der natürlich entstandene Teil der Insel gezählt denn ansonsten wären eine andere Stelle noch südlicher. Das scheint die Attrsktion von Key West schlechthin zu sein, denn eine Menschenschlange hatte sich bereits gebildet und slle warteten nur darauf ein Foto am der Boje von sich zu machen. Nach einiger Zeit kamen auch wir dann an die Reihe. Und dann ging es durch die Duvall Street bis zum Mallory Square zurück und wieder zum Auto. Auf der Rückfahrt nsch Florida City machte wir noch an einigen schönen Stellen in den Keys halt. Wir hatten Glück und sahen so auvh einen der vom Aussterben bedrohten Key Weiwedelhirsche. An Rob's Marina machten wir noch eine Stopp. Hier kann man Tarpune füttern kann. Diese Fische sind riesig:1-2m lang und tragen ihr Maul fast auf ihrem Kopf. Am Eingang kann man dich einen Eimer toter kleiner Fische kaufen und damit wiederum die Tarpune füttern. Diese springen dabei halb aus dem Wasser und es kommt nicht selten vor, dsss sie gleich die ganze Hand oder manchmal den Arm mit verschlingen - glücklicherweise nicht mit essen. Dabei muss man jedoch auf die Pelikane aufpassen, die ebenfalls den Fisch haben wollen nur mit dem Unterschied, dass sie die Menschen beißen. 
In Key Largo warfen wir noch eine Blick auf den Caribbean Club, wo vor vielen Jahren eine Szene eines Filmes mit Humphrey Bogart gedreht wurde. Abendessen gyb es heute zur Abwechslung mal beim Thailãnder, bevor es wieder in das uns vertraute Quality Inn ging.

Donnerstag, 22. November 2012

Down the Florida Keys, there's a place...

Heute aßen wir zur Abwechslung mal wieder im Hotel Frühstück bevor es dann zu den Klängen der Beach Boys "Down the Florida Keys" ging. Diese vorgelagerte Inselketten die sich aus ca. 200 Koralleninsel über mehr als 290km erstreckt ist mit unzähligen Brücken verbunden. Ein Key ist eine kleine flache Insel, die aus Sand oder Korallenablagerungen entstanden ist. Die Fahrt war sehr interessant. Begonnen bei der größten Insel Key Largo, die sich den Einflüssen der Tourismusbranche wohl nicht entziehen konnte. Andere Inseln hingegen waren noch naturabelassen und wieder andere schienen nur am Highway 1 ein paar einsame Läden zu besitzen, die natürlich zum Thanksgiving geschlossen waren. Interessanterweise führte oftmals neben der eigentlich Brücke noch eine zweite für Fußgänger über das Meer, die jedoch ab und zu unterbrochen war mit meterlangen Aussparungen. Wofür diese Brücken dann überhaupt noch existieren ist uns nicht ganz klar. Der Overseas Highway führt über 42 Brücken wobei die bekanntest und längste die 7 Mile Bridge ist. Gegen Mittag machten wir ein Picnic in einem kleinen Park unter Palmen direkt am Meer. Das Wetter war heute auch wieder super 24 Grad und strahlender Sonnenschein. In Key West angekommen checkten wir zunächst in unserem Hotel Albury Court ein. Das befindet sich in einem der historischen Key West Inn Holzhäuser, ist ziemlich verwinkelt und sehr hübsch anzusehen. Allerdings hatten wir wieder Probleme mit dem Parken, doch ein Parkhaus befindet sich gleich in der Nähe und ist für $13 pro Tag fast schon billig nach dem gestrigen Tag. 
Dann machten wir uns auf in die Stadt. Überall befinden sich die kleinen Holzvillen, kleine enge Straßen und Palmen. Am kleinen Hafen war viel Trubel, da die diversen Unternehmen versuchten die vielen Touristen auf ihre Boote zu locken. Das Witzigste was wir heute sahen war ein Bowling auf der Straße. Das allein ist schon eigenartig aber hier wurde am heutigen Thanksgiving Tag doch tatsächlich mit einem gefrorenen Truthahn gebowlt.
Zum Sonnenuntergang ging es dann in die Sunset Bar, auf deren vorgelagerten Holzsteg man einen herrlichen Blick hatte. Standesgemäß gönnte ich mir zu dieser Stunde einen Sunset Margarita. Wir versuchten uns auch am Jamaika Chicken und Conch Fritters, eine Key West Spezialität, die uns allerdings nicht so schmeckte. Dann schlenderten wir noch etwas durch die Stadt sahen den Mallory Square, liefen die bekannte Duval Street entlang und kamen auch an die Mile 0, den Startpunkt der US 1. Eine andere Key West Spezialität schmeckte uns hingegen sehr gut: der Key West Lime Pie.

Mittwoch, 21. November 2012

Miami Teil 2: Delfine und Kubaner

Wenn ich an Miami zurück denken werde, wird mir vor allem eines in Erinnerung bleiben: es ist teuer. Aber beginnen wir von vorn. Nach einer erholsamen Nacht in einem frisch renovierten Hotel bei dem wir zwar ein Sonderangebot erwischt hatten jedoch leider ohne Frühstück, suchten wir also als erstes etwas essbares. Das ist in Miami Beach gar nicht so einfach. Hier reiht sich zwar Restaurant an Restaurant, aber wenn man ein schnelles Frühstück möchte, ohne sich groß niederzulassen, sucht man vergebens. Immerhin schien heute morgen bereits die Sonne und der Himmel war strahlend blau, so dass wir die Suche nutzen konnten um noch ein paar schöne Fotos vom Art Deco District zu machen, nachdem der gestrige Tag ja eher trüb war. Unverrichteter Dinge bezüglich des Frühstückes holten wir unser Auto und checkten am Hotel aus. Die super Lage des Hotels war gerade beim Parkplatz hinderlich, denn hier mussten wir in ein nahegelegenes Parkhaus für $20 für 24h ausweichen. Dann ging es zum Miami Seaquarium zu dem man über den Rickenbecker Causeway gelangt, welcher natürlich eine Maut verlangt. 
Obwohl wir Tickets für das Schwimmen mit den Delfinen hatten, die schon ein halbes Vermögen gekostet haben, mussten wir auch noch $8 zum Parken bezahlen. Immerhin war der Eintritt in das Seaquarium inbegriffen. Da unsere Veranstaltung erst 10.15 Uhr begann, hatten wir noch Gelegenheit die tropischen Fische und Manatees zu betrachten. Dann ging unser eigentliches Abenteuer los. Zunächst warteten wir darauf abgeholt zu werden und, mit ca. 13 Minuten Verspätung bekamen wir dann auch unseren Wetsuite ausgehändigt in den wir uns zwängen mussten. 
Hier wurde mir dann auch bewusst, dass wir nicht allein waren, sondern noch 4 weitere Besucher mit uns kamen. Nach einer kurzen Einführung was uns erwartet und wie wir uns zu Verhalten haben, ging es dann ins Wasser. Es stand zwar in der Email, dass Kameras nicht mit ins Wasser genommen werden dürfen, allerdings dachte ich, dass wir uns wenigstens abwechseln könnten und gegenseitig Fotos vom Rand machen durften. Doch auch das wurde mir verboten. Im kalten Salzwasser wurde dann nicht lang rum gefackelt, gleich als erstes hingen wir uns nacheinander an die Finne eines Delfines und am ging es quer durch das Becken. Ich hatte gehofft dass wir das noch einmal machen, schließlich hat mich das Schwimmen mit dem Delfin $80 mehr gekostet, aber dem war nicht so. als nächstes erklärte uns jemand die Besonderheiten eines Delfines, Mund, Zähne, Ohren und wir durften die Delfin füttern und streicheln und auch einen Kuss geben sowie im Arm halten. Als ich einmal nicht schnell genug wieder aufstand, das ich vermeiden wollte auf die Flosse des Delfines zu treten, wurde ich schon ungeduldig von der Trainerin darauf hingewiesen, dass noch andere warten. Sehr freundlich. Auch beim Streicheln hieß es: wer zu langsam ist hat Pech gehabt. Als letztes bekamen wir eine Taucherbrille und wir konnten unter Wasser zuschauen wie der Delfin Kunststückchen vollführt. Und dann war unsere halbe Stunde mit den beiden Delfinen auch schon abgelaufen. Die Interaktion mit dem Delfin war wirklich ein Erlebnis und hat sehr viel Spaß gemacht. Die Haut des Delfines fässt sich an wie Seide und die Tiere reagieren wirklich auch einen. Leider wurde unser Erlebnis beim Verlassen des Bereiches schon wieder getrübt, denn hier sahen wir die Preise für die Fotos. 5 Fotos für sage und schreibe $42!!! Wir entschieden uns dann doch noch $18 drauf zu legen und gleich eine ganze CD von uns zu erwerben, so haben wir immerhin 25 Fotos und da es wohl mit ziemlicher Sicherheit ein einmaliges Erlebnis bleiben wird, gönnten wir uns das. So viel Spaß wie es auch gemacht hat, die Preise dafür finde ich nicht gerechtfertigt. Eine halbe Stunde mit dem Delfin, die sich dann jedoch eigentlich durch 6 Personen teilte, so dass für jeden max. 5 Minuten mit dem Delfin übrig blieb. Das waren wohl die teuersten 5 Minuten meines Lebens. Aber wie gesagt ein Erlebnis war es trotzdem.
Wir versuchten noch einiges vom Rest des Parkes mitzuehmen. Neben den vom Aussterben bedrohten Manatis, einer besonderen Art von Seekühen, sahen wir die Seelöwenshow sowie die Delfin und Killerwal Show, das Haifischbecken, die Seaturtles und Krokodile bevor wir den Park wieder verließen. Am Key Biscane genossen wir noch etwas die Sonne und das türkisblaue Meer. Am Nachmittag fuhren wir in der Downtown am Venetian Pool, einem Schwimmbad vorbei und parkten dann in der Innenstadt. Gut wir fanden nicht das günstigste Parkhaus, aber bei dem Verkehr und Stop und Go waren wir froh das Auto überhaupt irgendwo loszuwerden. $6 je angebrochene 30 Minuten. Wahnsinn. Immerhin war der Metromover, eine erhöhte Straßenbahn, die etwas an die EL von Chicago erinnert, kostenlos. Mit dieser fuhren wir ca. 1h in unterschiedliche Richtungen und bekamen so einen guten Über- und Ausblick auf Downtown Miami. 
Letzter Stopp des Tages war in Little Havana, einem Bereich wo sich viele Kubaner niedergelassen haben. Hier befindet sich nicht nur dssd Cuban Memorial sondern auch der Walk of Latin Stars. Den einzigen den VI darunter erkannte war Julio Iglesias, alle anderen sagten mir nix. Abgesehen davon konnte man viele kubanische Souvenirs und auch Zigarre kaufen, an beidem waren wir nicht wirklich interessiert. Also verließen wir endgültig diese teure Stadt. Auf dem Weg zu unserem Hotel in Florida City machten wir nicht einen Stopp zum Abendessen, und um 21 Uhr erreichten wir das Quality Inn.

Dienstag, 20. November 2012

Miami Beach


Nach einer lauten Nacht, da die Klimaanlage leider nicht abzustellen war, machten wir uns wieder Richtung Süden auf. Wir wählten die etwas längere, aber schönere Route über die Route 1A und kamen so von Norden nach Miami Beach. Unser Hotel Riviere South Beach liegt direkt an der Collins Ave und ist in einem Art Deco Gebäude untergebracht. Zuerst erkundeten wir die Gegend ein bisschen und bummelten am Strand und dem Ocean Drive lang. Im Art Deco Welcome Center liehen wir uns einen Audio Guide aus, der uns dann durch das Viertel führte und die Architektur der Gebäude erklärte. In Art Deco Gebäuden werden häufig Dinge wie Technologien oder Techniken aufgegriffen (Raketen, Schiffe, etc) und in das Aussehen des Gebäudes integriert. Wir kamen auch an der Villa vorbei, vor der Modedesigner Versace 1997 erschossen wurde. Gegen 15 Uhr konnten wir dann unser Zimmer beziehen. Das Gebäude scheint erst vor kurzem renoviert worden zu sein und ist sehr geräumig. Gegen Abend gingen wir in den Espanola Way, einer kleinen Straße in der sich italienische, mexikanische und andere Restaurants niedergelassen haben. Mittlerweile war sogar noch die Sonne herausgekommen und es war warm genug um draußen zu speisen. Auf dem Rückweg zum Hotel kamen wir noch am nächtlich beleuchteten Ocean Drive vorbei, auf dem Abends wesentlich mehr los ist als tagsüber.


Montag, 19. November 2012

Ft. Lauderdale

Nach einem für amerikanische Verhältnisse sehr guten Frühstück ging es zunächst nach Boca Raton, wo wir allerdings nur durchfuhren, um dann weiter die Route 1A Richtung Süden zu fahren. In Fort Lauderdale angekommen parkten wir an der Las Olas Riverfront und schlenderten den Riverwalk entlang bis wir den Las Olas Boulevard erreichten. Dies ist eine gehobenere Einkaufs- und Restaurantmeile. Mit dem Water Taxi setzten wir unseren Stadtrundgang fort. Mit einem Tagesticket kann man den ganzen Tag fahren und dabei an den verschiedenen Haltestellen ein- und aussteigen. Wir stiegen am Yachthafen aus, wo wir die Yachten von Steven Spielberg und dem Modedesigner Ralph Lauren von nahem betrachten konnten. Auf unserer Fahrt kamen wir auch an der Millionaire's Row vorbei, die eigentlich den Namen Billionaire verdient hätte. Inhaber der Motelkette Motel 6, Erfinder der Alka Seltzer, Eigentümer von Wells Fargo Bank, Footballspieler, das ehemalige Haus von Sonny und Cher, L'Oreal, Tochter des Fast Foodketten Inhabers von Wendy's und so weiter. So schnell konnte man gar nicht gucken, wie da die Häuser der Reichen an einem vorbeizogen. Wir kamen auch am Ft. Lauderdale White House vorbei. Nach guten ca. 2h legten wir eine Pause ein und aßen ein frühes Abendessen in der Cheesecake Factory. Dann ging es mit dem Water Taxi weiter.
Mittlerweile war es dunkel geworden und wir konnten die beleuchteten Villen bewundern. Wir fuhren aber nicht die gesamte Strecke. Ft. Lauderdale wird nicht umsonst das Venedig der USA genannt! Die vielen palmengesäumten Seestraßen mit den luxuriösen Yachten gefielen uns sehr gut. Außerdem spielte heute das Wetter auch mit: strahlender Sonnenschein und ca. 23°C auch wenn es nach Einbruch der Dunkelheit schnell kühler wurde.

Übernachten werden wir heute im The Forum in Pompano Beach. Das ist zwar wieder etwas nördlich aber zumindest noch preislich erschwinglich. Das besondere an diesem Hotel ist, dass es sich in dem Gebäude eines alten Krankenhaus befindet und die Räume kreisförmig angeordnet sind. In der anderen Hälfte befindet sich wohl eine christliche Mission auf jeden Fall war striktes Alkoholverbot im Gebäude.

Sonntag, 18. November 2012

Kennedy Space Center

Für mich stand heute eines der Highlights auf dem Plan. Auf der Merritt Island befindet sich das weltbekannte Cape Caneveral. Mittlerweile starten hier zwar keine bemannten Shuttlemissionen mehr, aber die ein oder andere unbemannte Mission wird noch abgeschossen. Natürlich musste man auch hier noch einmal extra für den Parkplatz bezahlen, bevor man auf das eigentliche Gelände durfte. Auf dem Gelände wird man gleich vom Rocket Garden empfangen, wo die Raketen aufgereiht sind wie die Orgelpfeifen. Zu unserem Ticket gehörte auch eine Bustour, die uns in den sonst nicht zugänglichen Bereich der Appollo Missionen führte. Auf dem Weg dahin werden kurze Videos im Bus gezeigt und bei Appollo angekommen bekommt man zunächst ein Video über die Anfänge der Raumfahrt in den USA gezeigt: wie sich der Wettstreit im kalten Krieg gegen Russland aufgeschaukelt hat, wie die ersten Versuche mit Menschenverlusten endeten und dann letztlich der Erfolg mit Appollo 11. Dann kamen wir in den Hangar in dem eine maßstabsgerechte Rakete aufgebaut war. Sehr interessant wie sich diese zusammensetzt und wann welche Komponente während der Mission einfach abgeworfen wird. An so einem Raketenbau wirken so viele Firmen mit, jeder baut ein Stück und letztlich müssen diese Komponenten alle zusammenarbeiten. Mich würde interessieren wer da der Projektleiter war und wie die ihre Testspezifikation geschrieben haben. 
Weiterhin gab es noch verschiedene Raumfahrtutensilien zu bewundern bevor wir uns wieder auf den Rückweg zum Hauptgelände machten. Besonders toll fand ich hier die Simulation eines Spaceshuttlestarts, die harmloser war als eine Achterbahnfahrt, da die Neigung max. 90Grad betrug. Wir schauten uns außerdem 2 3D Filme im IMAX an (inklusive) über die ISS und das Hubble Telescope. Sehr interessant und gesprochen von Tom Cruise und Leonardo DiCaprio. Außerdem gab es noch diverse andere Museen wie das Nature und Space oder das mit den Robotern im Weltall (wo auch kurz die neueste Mission mit Curiosity erwähnt wurde an der Siemens mitgewirkt hat). Da uns aber langsam die Zeit davon rannte und wir noch in die etwas außerhalb liegende Space Hall of Fame wollten, schauten wir uns das nur oberflächlich an. Die Hall of Fame ist auch sehr interessant und erinnert auch an die verunglückten Missionen Columbia, Challenger, Endavour. Leider schließt hier alles bereits um 5 Uhr, so dass wir quasi rausgeschmissen wurden aus dem Museum.
Ich fand das alles wirklich sehr interessant, hätte mir jedoch gewünscht, dass wir auch mal mit einem Guide richtig sprechen könnten und Fragen stellen dürfen, bspw. Warum gerade der Standort etc. Leider waren dafür nur Informationstafeln und Audiostationen mit vorgefertigten Standardinformationen vorgesehen.
Übernachten werden wir im Fairfield Inn von Marriott außerhalb von Boca Raton.

Samstag, 17. November 2012

Ocala National Forest

Nach dem Frühstück im Hotel, welches ähnlich war wie gestern, brachen wir Richtung Ocala National Forest auf. Dies ist mit 103m zugleich die höchste Erhebung Floridas. Die grüne Ebene stellt eine Mischung aus Nadel- und Laubwald dar, unterbrochen durch viele Palmen. Verschiedene Wanderwege gab es auch und wir liefen den Salt Springs Trail durch einen kleinen Urwald bis zum Lake George. Weiter ging unsere Fahrt entlang des Florida Black Bear Scenic Byways. Leider hatten wir auch hier wieder keine Bärensichtung - oder zum Glück? Zum Mittag legten wir ein Picknick in einer der Recreation Areas ein und es kam sogar mal die Sonne zum Vorschein. Eine weitere kurze Wanderung unternahmen wir am Yearling Trail, dem Ort wo die Geschichte des Pulitzer Preis dekorierten Buch "The Yearling" spielt. Am Nachmittag verließen wir den Park Richtung Osten. Nächster, nur kurzer Halt, war am Daytona Beach. Doch vorher kamen wir noch an der Daytona Speedway vorbei, wo die bekannten NASCAR Streetcarrennen stattfinden. Den Strand selbst kann man angeblich befahren, aber als wir hier waren herrschte starker Wind, hohe Wellen und vom Strand an sich war nicht viel übrig. Also setzten wir unseren Weg fort nach Titusville wo wir heute Nacht wieder in einem Best Western übernachten werden. Zum Abendessen ging es in das angegliederte Durango Steakhouse.


Freitag, 16. November 2012

Savannah und St. Augustine

Für $50 war die Übernachtung gar nicht schlecht. Gegen Morgen war irgendein Gerät ziemlich laut geworden, aber das Frühstück war dagegen ok. Wir beschossen nach Savannah reinzufahren, vor dessen Toren wir übernachtet hatten. Wir liefen den River Walk und den Factors Walk entlang und kamen so an der City Hall und der Old Cotton Exchange, dem ersten Haus das über einer öffentlichen Straße errichtet wurde und unter dem man durchgehen kann. Dann fuhren wir mit dem Auto ca. 3h weiter nach St. Augustine in Florida. Die älteste Stadt der USA und ehemalige spanische Hauptstadt Floridas war in ihrer Geschichte oft umkämpft. Wir bummelten zunächst durch die kleine, spanisch geprägte Altstadt mit der Fußgängerzone. Hier ist auch das touristische Zentrum der Stadt. Dann ging es in das Castillo de San Marco, wo wir gleich mit Kanonenschüssen begrüßt wurden. Das alte Fort hat ein Kanonendeck und in den Räumen konnten wir alte Zeichnungen aus der Kolonialzeit in den Wänden erkennen. Dann setzten wir unseren Stadtrundgang fort und sahen u.a. auch ein neues Hiltonhotel, das sich dem Stadtbild anpassen musste und kein Betonklotz ist sondern auf mehrere kleine Häuser im spanischen Stil aufgegliedert wurde. Den nächsten Stopp machten wir im Old St. Augustine Village. 9 alte Häuser bereiteten hier die Geschichte auf und veranschaulichten sie mit Möbeln aus der damaligen Zeit. Wir konnten auch ein Gebäude sehen, in dem Murat der Neffe Napoleon Bonapartes gelebt hat. Den letzten Halt machten wir im ältesten hölzernen Schulhaus der USA und somit auch Floridas. Nach dem Erhalt unseres School Diplomas am Ende des Besuches hatten wir uns unser Abendessen im Ruby Tuesday wirklich verdient. Heute Nacht werden wir im Best Western an der I95 übernachten.

Freitag, 9. November 2012

Olympiasieger live und in Aktion


Boden-Olympiasiegerin Aly Raisman
All-Around Olympiasiegerin Gabby Douglas
Schon im März hatte ich überlegt nach NYC zu fahren, um beim AT&T Cup im Geräteturnen eventuell angehende Olympiasieger zu sehen. Doch da die deutsche Beteiligung etwas rar war, habe ich die ganze Sache lieber am TV verfolgt. Interessanterweise turnte damals eine Gabriel Douglas nur so mit ging aber offiziell nicht in die Wertung ein. Sie hatte dieses Angebot nur bekommen, um internationale Erfahrung zu sammeln und war damals schon besser als das restliche Feld und hätte - wäre sie offiziell nominiert gewesen - den ersten Platz belegt. Als ich dann gestern Abend in den Nachrichten hörte, dass ein Teil der Fab Five in Philadelphia ist da sie in der Kellogg's Tour of Gymnastics Champions 2012 auftreten, packte ich die Gelegenheit am Schopfe und quälte mich Freitag Abend durch die Rush Hour in den Sports Complex von Philadelphia zum Wells Fargo Center. Statt den angegebenen 35 Minuten brauchte ich 80 Minuten. Die Show wurde von einem Mann im klassischen Star Spangled Banner Anzug moderiert der von 3 Kindern aus Phildelphia begleitet wurde. Beim Einmarsch der Olympiateilnehmer tobte die Halle dann regelrecht - mehr als bei jedem anderen Sportevent das ich bisher hier mitgemacht habe. Die Show wurde mit moderner Musik untermalt wobei sich Showgruppen, Tänzer, Rhythmische Sportgymstatik und Trampolinspringer abwechselten mit den Olypmpiasiegern. Teilweise wurde an 4 Barren, Recks oder den 4 Balken die sternenförmig aufgebaut waren wurde gleichzeitig geturnt. Die All-Around Olympiasiegerin Gabriel Douglas sowie die Boden Olympiasiegerin Aly Raisman aber auch Team Olympiasiegerin Jordyn Wieber zeigten ihre olympische Bodenkür.  Mit dabei waren auch Olympiasiegerinnen von 2008 wie beispielsweise Nastia Liukin.
Nach ca. 2 Stunden (in denen eine 20 minütige Pause inbegriffen war) ging die Show dann zu Ende. Am Ende wurden dann 5  Ringe wieder von der Decke gelassen, an denen sich die Olympiasieger noch einmal in Szene setzen durften. Im Großen und Ganzen hat mir die Show ganz gut gefallen. Lediglich der Part mit dem "turnenden" Baby war dann doch zu sehr auf die Zielgruppe Vorschulalter ausgerichtet. Natürlich waren unter den Zuschauern viele Kinder und Sportclubs. 
Gegen 22.30 Uhr kam ich nach nur ca. der hälfte der Zeit die ich hinzu gebraucht hatte wieder zu Hause an.

Sonntag, 4. November 2012

Baltimore

Nach der anstrengenden Woche hatten wir uns wirklich einen Kurzausflug verdient. 8.30Uhr brachen wir Richtung Baltimore auf. Dort spazierten wir zunächst am Inner Harbor entlang bevor es dann in das Science Museum ging. Ich muss zugeben, dass die Amerikaner da einfach mehr drauf wenn es darum geht Museen interaktiv zu gestalten. So konnten wir hier beispielsweise nachstellen wie ein Hurricane entsteht oder wie sich warme Luft ausbreitet. An einem Turm wo man sich aus eigener Kraft an unterschiedlichen Seilwinden hochziehen konnte und physikalische Gesetze praktisch ausprobieren und verstehen konnte. Am Nachmittag kam dann sogar die Sonne raus und wir setzten unseren Spaziergang auf dem Federal Hill Park fort. Von diesem kleinen Hügel hat man einen schönen Panoramablick auf den Inner Harbor. Bevor es dann wieder nach Hause ging gönnten wir uns in der Cheesecake Factory noch einen der leckeren, aber auch kalorienreichhaltigen Kuchen.

   

Samstag, 3. November 2012

The Bates Motel: Gruseln inklusive

Obwohl Halloween schon hinter uns liegt gibt es noch die ein oder andere Attraktion die Grusel-Features anbieten. Eines davon ist das sogenannte "Bates Motel" (nein nicht das Original von Hitchcock) in Glen Mills, PA. Mit einem Combo-Ticket bekamen wir zum Glück keine Übernachtung in diesem Motel sondern einen Haunted Hayride, eine Haunted Corn Maze und einen Besuch im Bates Motel. Obwohl es abends bereits ziemlich kalt ist, fanden sich auch an diesem Novemberabend noch viele Besucher ein.  In allen drei Stationen erwarteten uns furchterregende Szenen mit gruseligen Puppen, Schlachbänken, etc. Wir begannen mit dem Haunted Hayride. Bei der gruseligen Heuwagenfahrt ging es durch Burgattrappen hindurch in den dunklen und von Zombies und anderen fruchterregenden Kreaturen bewohnten Wald. Durch verschiedene Kulissen ging es hindurch wie beispielsweise einer verlassenen Stadt, einen Friedhof, einem Zeltplatz, einem Minenschacht, eine Irrenanstalt - oder doch ein Krankenhaus? - so wirklich konnte man den Unterschied nicht sehen. Aus dem Dunklen sprangen entlaufene Irrenanstalt Insassen oder Typen mit einer Motorsäge (nicht nur die Geräusche sondern auch der Geruch war täuschend echt) oder Axt und bedrohten die Passagiere des Heuwagens. Anders als im Eastern State Penitentiary fassten die Schauspieler hier die Besucher an: und so ein unerwarteter leichter Griff an den Nacken kann einen schön überraschen. In unserem Wagen saß auch ein Teenager, der sich super leicht erschrecken lies und jedesmal nur so kreischte oder um sich strampelte. Das war teilweise schon witzig anzusehen. Als nächstes ging es in das Maislabyrinth. Hier war es besonders gemein, dass der Wind das vertrockenete Mais ständig rascheln ließ, so dass wir nicht merkten wenn sich uns einer der Schauspieler aus dem dunklen Feld näherte. Verschiedenste Stationen mussten auch hier durchlaufen werden. In einem alten Bus waren zum Beispiel mehrere Schauspieler, die bei uns nicht wirklich was machten und seitlich halb über dem Ausgang des Busses war eine weitere Puppe. Daniel huschte einfach schnell unter dieser hindurch. Ich war mir noch nicht ganz sicher ob diese Gestalt wirklich echt war, denn die Position ohne weitere Regung so lang auszuhalten war mir zu suspekt und genau in dem Moment als ich beschlossen hatte: "Das muss eine Puppe sein", sprang diese genau vor meine Füße - wusste ich's doch. Letzte Station war das Motel selbst. Hier lief noch eine andere Gruppe mit uns mit, die wirklich teilweise kreichten. Besonders beeindruckend fand ich einen übergroßen Zombie, der den Eindruck machte er sei eine elektrische Puppe. Doch gerade als er seine elektronisch abgespielte Rede beendet hatte, löste sich der Rest des Körpers vom Kopf und kam auf uns zu geschritten. Hinter jeder Tür oder manchmal auch Ecke, wie ich feststellen musste als mich plötzlich eine Hand an der Wand packte, könnten Puppen plötzlich lebendig werden und einen erschrecken. Schlag auf Schlag lehrte man uns das Fürchten und wir verbrachten so ca. 1.5 Stunden auf dem Gelände. Wie man dieses Gelände allerdings einer FSK8 verpassen kann ist mir nicht ganz klar, denn manch jüngere Kinder verkrafteten das offensichtlich nicht so einfach.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Zurück zur Normalität

Darin sind die Amerikaner wirklich groß drin. Nachdem wir vom Security Office unseres Unternehmens ja sowieso die Anweisung erhalten hatten am Montag und Dienstag weiterhin von zu Hause zu arbeiten war der Campus am Mittwoche wieder für die Mitarbeiter geöffnet. Wir checkten also am frühen morgen aus unserem Hotel aus und fuhren zum ersten Mal zurück zum Haus. Die größeren Straßen waren kein Problem, doch als es dann in unsere bewaldete Nachbarschaft ging, erwartete uns schon eine Überraschung. Ein paar Verkehrshütchen standen zwar schon einige Meter zuvor, doch keiner wusste so richtig warum. Nach einer weiteren Kurve offenbarte sich uns dann folgendes Bild:

Wohl gemerkt hängt der Baum an rechts in den Stromleitungen. Das war mir natürlich etwas zu suspekt und ich wollte am liebsten wieder umdrehen und einen Umweg fahren. Doch leider war die Straße zu eng und hinter mir bereits weitere Autos und außerdem fuhren alle anderen auch einfach drunter durch. Also was soll's, auf das Gaspedal und durch. Am Haus waren keine größere Schäden entstanden und so konnte ich beruhigt auf Arbeit fahren. Hier waren doch mehr Kollegen anzutreffen als ich erwartet hätte und viele berichteten von Stromausfällen. Einige der Kollegen die in New Jersey ihre Häuser haben waren wohl noch schlimmer dran. Aber anscheinend nehmen es die Amerikaner da nicht so schwer. Vielleicht auch weil sie daran gewöhnt sind öfter einmal umzuziehen und einfach wieder von vorne zu beginnen.

Montag, 29. Oktober 2012

Mitten im Hurricane

Warten auf Sandy - verhungern werden wir nicht
Ab Montag 6 Uhr morgens sollte man es vermeiden mit dem Auto durch die Gegend zu fahren, da der Wind auffrischen würde. Meinem Chef hatte ich gestern Abend bereits mitgeteilt, dass ich von zu Hause bzw. vom Hotel aus arbeiten werde. Christine studierte und ich arbeitete, parallel hatten wir allerdings den Fernseher leise laufen, um über den Hurricane informiert zu werden. Delaware hat mittlerweile ein unter Strafe stehendes Fahrverbot rausgegeben und Obama hat die Emergency Situation für mehrere Bundesstaaten inklusive Pennsylvanias wo ich mich befinde ausgerufen. Michael Nutter (Philly's Bürgermeister) und NJ Governor Chris Christie hielten uns am Laufen und warnten davor den Sturm zu unterschätzen. Nun bis 16 Uhr hatte sich nichts weiter getan, über den Zeitpunkt und den Ort des Landfalls wurde weiterhin spekuliert und wir beschlossen noch einmal das Fitness Center zu nutzen solang wir noch warmes Wasser zum Duschen haben. Dann machten wir uns an die Vorbereitung: füllten Wasser ab für die Toilettenspülung, füllten noch Trinkwasser in unseren Britta Wasserfilter und ....warteten. Obwohl zwischenzeitlich der Landfall noch einmal vorgezogen wurden ist, trat dieser nicht dann ein. Wir nahmen also noch einmal eine warme Speise im Hotelrestaurant zu uns und  gegen 21 Uhr wurde es dann Ernst. Der Wind frischte auf und steigerte sich. Der Blätter des kleineren Baumes vor unserem Fenster spreizten sich waagerecht von den Zweigen im Wind. Um 10Uhr dann die Meldung von den anderen beiden Mitbewohner die zu Hause geblieben sind, dass der Strom weg ist. Da wir noch Strom hatten konnten wir die Liveberichte aus den New Jersey Küstenorten verfolgen, mittlerweile bewegte sich der Sturm wohl nur noch langsam vorwärts und angeblich hatte man um 23.30Uhr erst die Rückseite des Hurricanes an der Küste. Durch die Klimaanlage fand der Sturm auch seinen Weg in unserer Zimmer und machte dabei solch furchtbaren Pfeifgeräusche.
Irgendwann bin ich dann aber wohl doch eingeschlafen - allerdings immernoch mit normalen Sachen an, falls wir schnell aus dem Haus rausmüssen. 
Gegen 3 Uhr nachts wachte ich wieder auf. Ich schaute aus dem Fenster und draußen war es, verglichen zu vorher, fast Windstill. Ich wusste nicht so recht ob wir uns im Auge befanden, oder der Hurricane schon vorbei war, ob da noch was kam und vor allem welchen Schaden der Sturm bereits angerichtet hatte. Allerdings hatten wir immernoch Strom. Wenigstens was also googelte ich um Christine nicht aufzuwecken. Doch alles Informationen die ich fand waren von 23Uhr. Das half mir nicht weiter. Also schrieb ich Emails/Whatsapp Nachrichten nach Deutschland und bekam so von Familie und Freunden Updates was da draußen so vor sich ging. Wie sich später herausstellte hatte es auch einen Grund warum die Informationen so veraltet waren: das National Hurricane Center hatte bisher immer Updates zum Sturm bereitgestellt und anscheinend tun sie dass mindestens alle 3 Stunden. Nachdem Sandy allerdings ihren Landfall hatte, hat sie sich auch abgeschwächt und war nun kein Hurricane der Stufe  (der mindestens 75mph also 120km/h)  mehr sondern nur noch ein Tropischer Sturm mit ca. 73mph (117km/h). Etwas beruhigter schlief ich dann doch noch einmal ein. Am Morgen machte sich dann aber der extreme Druckabfall den so ein Hurricane mit sich bringt bei mir mit Kopfschmerzen bemerkbar. Von normalen 1015hPa fiel der Druck zeitweise auf 953hPa ab - Rekord für Philadelphia! Im Fernsehen sahen wir welche Spur der Verwüstung der Sturm angerichtet hatte. Meinem Auto ging es in dem überdachten Parkdeck auch noch gut und so konnte ich erstmal beruhigt wieder vom Hotel aus arbeiten. Die Offiziellen warnten immer noch davor jetzt mit dem Auto zu fahren oder spazieren zu gehen, da es viele umgestürzte Bäume und herabhängende, noch unter Strom stehende Kabel gäbe die erst beseitigt werden müssten. Glücklicherweise standen bereits Elektrounternehmen aus Kentucky, Lousisiana, Missouri und anderen Städten bereit. In der Tat standen einige bereits in der Nacht auf dem höhergelegenen Hotelparkplatz bereit auszurücken sobald der Sturm nachlässt. Und so konnten auch unsere Mitbewohner berichten, dass sie bereits am späten Abend wieder Strom hatten und auch ansonsten alles OK mit dem Haus war. Alles in allem scheinen wir in dieser Gegend noch einmal Glück gehabt zu haben, vielleicht auch weil wir uns genau im Zentrum des Hurricanes befanden.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Die Ruhe vor dem Sturm

Als wäre Halloween nicht schon gruselig genug, hat sich bei uns nun auch noch der tropische Sturm Sandy angekündigt. In den Nachrichten auch gern als "Frankenstorm" bezeichnet. Nachdem nun schon einige Tage fest steht, dass Sandy ihren Weg Richtung Philadelphia einschlägt und auch mein Vermieter nun gemeint hat wir sollten uns doch für 3 Tage Stromausfall wappnen, machte ich mich am Samstag auf zum Wegmans, um mich mit "non-perishable food" einzudecken. Das Auto tankte ich nochmal voll und dann harrte ich der Dinge die da kommen werden. Sonntag morgen unterhielt ich mich dann beim Frühstück mit meiner Mitbewohnerin Christine. Christine kommt aus Florida und ist Hurricanes gewöhnt und sie meinte ihre Eltern haben zu ihr gesagt: "Wir haben Bilder des Hauses gesehen in dem du wohnst, suche dir eine andere Bleibe für die Zeit des Sturmes." Wer sich an meinen Post "Was für eine Nacht" im Januar erinnert weiß vielleicht auch dass ich wirklich im Wald wohne in einer - sagen wir besseren Holzhütte. Einer der Bäume hängt zum großen Teil wirklich über dem Haus und was erschwerend hinzukommt ist, dass mein Vermieter die Oberlichter selbst in das Dach eingebaut hat. Christine's und mein Zimmer liegen genau an der Außenwand des Hauses unter diesem Baum. Wir waren uns also einig, dass wenn der Baum  oder auch andere größere Bäume im Näheren Umfeld fallen sollte sind wir in diesem Haus nicht sicher. Wir beschlossen uns nach Alternativen umzusehen. Christine rief einige Freunde und Bekannte in der Nähe an, die aber alle entweder nicht zu Hause waren oder meinten, dass sie wahrscheinlich auch Hochwasser bekommen werden und Stromausfälle. All zu weit wollten wir auch nicht fahren, um schnell wieder vor Ort zu sein falls es doch nicht so schlimm kommt. Eine andere Idee war es, dass wir uns ein Hotelzimmer teilen. Das erste Hotel war bereits ausgebucht, doch das zweite, welches um einiges billiger war weil es einen Special Fall Sale laufen hatte war mit $79 sehr annehmbar. Wir buchten also direkt an der Rezeption ein Zimmer nicht direkt unter dem Dach und da das Hotel auf einem Hügel stand hofften wir dass wir auch von den Fluten verschont bleiben. Dann ging es wieder zurück nach Hause, wo wir unsere Sachen packten, elektronische Geräte zu Hause noch in wasserdichte Tüten verpackten, noch einmal Essen kochten und unsere Essensvorräte  einpackten, um uns dann im Hotelzimmer zu verbarrikadieren. In dieser Nacht würde noch nicht viel passieren.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Ausflug ins Gefängnis: Terror behind the walls

Halloween wirft seinen Schatten voraus und das bedeutet, dass Geister und Häuser in denen es spukt nur so aus dem Boden sprießen. Das Eastern State Penitentiary, ein Gefängnis in der Nähe des Museums of Art, sieht von außen was wie eine kleine Burg aus. Die strahlenförmig vom Mittelpunkt ausgehenden Zellentrakte dienten als Vorlage für viele andere Gefängnisse in den USA. In der Halloween Zeit wird ein Teil des großen Gefängnisses in ein Geisterhaus umgewandelt. Die "Show" ist wirklich Hollywood-reif. Schon vor dem Gefängnis und während man auf Einlass wartet scheinen aus dem Nirgendwo plötzlich gruselig zugerichtete Gestalten zu erscheinen. 
Dann wird man in kleine Gruppen aufgeteilt und mit barschen Tönen (natürlich alles Teil der Show) aufgefordert das Gefängnis zu betreten. Und dann ist es so weit und man findet sich in den dunklen Gängen des Gefängnisses wieder. Man muss hinzufügen, dass das Gebäude eine sogenannte stabilisierte Ruine ist. Allein das ist teilweise schon gruselig und wenn man sich nun noch vorstellt, dass das Licht flackert, gruselige Orgelmusik und das heulen der Werwölfe an den Nerven kratzen, wird es einem vielleicht schon anders. Und wenn dann aus den dunklen Ecken, aus Fenstern in den Wänden oder Tonnen plötzlich Insassen und gruselige Personen springen kann man sich vorstellen wie wir doch das ein oder andere Mal erschraken. Mein Herz schlägt immer noch schneller, obwohl mittlerweile schon einige Stunden vergangen sind. 
Ich kann gar nicht alle Eindrücke wieder geben, so viel haben wir in der knappen Stunde alles erlebt. Wir liefen durch das Gewächshaus der Anstalt, wo Weinreben plötzlich zum Leben erwachten, durch den Hospitaltrakt wo vermeintliche Ärzte mit Luftspritzen uns Angst einjagten, durch einen Bus mit Insassen in der dunkelsten Ecke des Gefängnisses als plötzlich Schüsse ertönten und uns zussammenschrecken ließen. Weiter ging es durch Abstellräume und einer Brücke die sich in einer drehenden Tonne befand und uns das Laufen gehörig erschwerte. 
Das Highlight für mich war der 3D Part. Mit einer entsprechenden Brille liefen wir durch einige Gänge und aus dem Boden und den Wänden kamen uns Skelette entgegen. Doch dabei blieb es nicht: ab und zu löste sich auch wirklich der Umriss einer Hand die nach mir griff oder gar ein ganzer Körper aus der Wand heraus. 
Ich habe zwar noch keine anderen "Haunted Events" in den USA besucht, aber ich denke es wird nicht umsonst als eine der besten Shows ausgezeichnet. An Abenden wie diesem befinden sich ca. 200 Geister - oder besser Schauspieler? - auf dem Gelände. Zwischen den 13 verschiedenen Abschnitten hat man immer wieder eine kurze Verschnaufpause, die wir auch wirklich brauchten, um unseren Herzschlag wieder zu normalisieren und uns natürlich über das Erlebte auszutauschen. Die Veranstalter nutzen diese Pause, um uns immer wieder in kleine Gruppen aufzuteilen, damit alle in den Genuss des Gruselns kommen und nicht bereits durch die Gäste vor einem schon alle Überraschungen sehen. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß und waren doch erstaunt wie oft wir uns gruselten obwohl wir doch wussten, dass das alles nur eine Show ist und die Monster einen nicht mal berühren werden. Das wurde natürlich auch umgekehrt erwartet und falls alle Stränge reißen gibt es noch ein Sprichwort und die Monster lassen von einem ab: "Monster be good!" Nun bleibt es abzuwarten, wie ich heute Nacht schlafen kann :)