Darin sind die Amerikaner wirklich groß drin. Nachdem wir vom Security Office unseres Unternehmens ja sowieso die Anweisung erhalten hatten am Montag und Dienstag weiterhin von zu Hause zu arbeiten war der Campus am Mittwoche wieder für die Mitarbeiter geöffnet. Wir checkten also am frühen morgen aus unserem Hotel aus und fuhren zum ersten Mal zurück zum Haus. Die größeren Straßen waren kein Problem, doch als es dann in unsere bewaldete Nachbarschaft ging, erwartete uns schon eine Überraschung. Ein paar Verkehrshütchen standen zwar schon einige Meter zuvor, doch keiner wusste so richtig warum. Nach einer weiteren Kurve offenbarte sich uns dann folgendes Bild:
Wohl gemerkt hängt der Baum an rechts in den Stromleitungen. Das war mir natürlich etwas zu suspekt und ich wollte am liebsten wieder umdrehen und einen Umweg fahren. Doch leider war die Straße zu eng und hinter mir bereits weitere Autos und außerdem fuhren alle anderen auch einfach drunter durch. Also was soll's, auf das Gaspedal und durch. Am Haus waren keine größere Schäden entstanden und so konnte ich beruhigt auf Arbeit fahren. Hier waren doch mehr Kollegen anzutreffen als ich erwartet hätte und viele berichteten von Stromausfällen. Einige der Kollegen die in New Jersey ihre Häuser haben waren wohl noch schlimmer dran. Aber anscheinend nehmen es die Amerikaner da nicht so schwer. Vielleicht auch weil sie daran gewöhnt sind öfter einmal umzuziehen und einfach wieder von vorne zu beginnen.
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