Obwohl Halloween schon hinter uns liegt gibt es noch die ein oder andere Attraktion die Grusel-Features anbieten. Eines davon ist das sogenannte "Bates Motel" (nein nicht das Original von Hitchcock) in Glen Mills, PA. Mit einem Combo-Ticket bekamen wir zum Glück keine Übernachtung in diesem Motel sondern einen Haunted Hayride, eine Haunted Corn Maze und einen Besuch im Bates Motel. Obwohl es abends bereits ziemlich kalt ist, fanden sich auch an diesem Novemberabend noch viele Besucher ein. In allen drei Stationen erwarteten uns furchterregende Szenen mit gruseligen Puppen, Schlachbänken, etc. Wir begannen mit dem Haunted Hayride. Bei der gruseligen Heuwagenfahrt ging es durch Burgattrappen hindurch in den dunklen und von Zombies und anderen fruchterregenden Kreaturen bewohnten Wald. Durch verschiedene Kulissen ging es hindurch wie beispielsweise einer verlassenen Stadt, einen Friedhof, einem Zeltplatz, einem Minenschacht, eine Irrenanstalt - oder doch ein Krankenhaus? - so wirklich konnte man den Unterschied nicht sehen. Aus dem Dunklen sprangen entlaufene Irrenanstalt Insassen oder Typen mit einer Motorsäge (nicht nur die Geräusche sondern auch der Geruch war täuschend echt) oder Axt und bedrohten die Passagiere des Heuwagens. Anders als im Eastern State Penitentiary fassten die Schauspieler hier die Besucher an: und so ein unerwarteter leichter Griff an den Nacken kann einen schön überraschen. In unserem Wagen saß auch ein Teenager, der sich super leicht erschrecken lies und jedesmal nur so kreischte oder um sich strampelte. Das war teilweise schon witzig anzusehen. Als nächstes ging es in das Maislabyrinth. Hier war es besonders gemein, dass der Wind das vertrockenete Mais ständig rascheln ließ, so dass wir nicht merkten wenn sich uns einer der Schauspieler aus dem dunklen Feld näherte. Verschiedenste Stationen mussten auch hier durchlaufen werden. In einem alten Bus waren zum Beispiel mehrere Schauspieler, die bei uns nicht wirklich was machten und seitlich halb über dem Ausgang des Busses war eine weitere Puppe. Daniel huschte einfach schnell unter dieser hindurch. Ich war mir noch nicht ganz sicher ob diese Gestalt wirklich echt war, denn die Position ohne weitere Regung so lang auszuhalten war mir zu suspekt und genau in dem Moment als ich beschlossen hatte: "Das muss eine Puppe sein", sprang diese genau vor meine Füße - wusste ich's doch. Letzte Station war das Motel selbst. Hier lief noch eine andere Gruppe mit uns mit, die wirklich teilweise kreichten. Besonders beeindruckend fand ich einen übergroßen Zombie, der den Eindruck machte er sei eine elektrische Puppe. Doch gerade als er seine elektronisch abgespielte Rede beendet hatte, löste sich der Rest des Körpers vom Kopf und kam auf uns zu geschritten. Hinter jeder Tür oder manchmal auch Ecke, wie ich feststellen musste als mich plötzlich eine Hand an der Wand packte, könnten Puppen plötzlich lebendig werden und einen erschrecken. Schlag auf Schlag lehrte man uns das Fürchten und wir verbrachten so ca. 1.5 Stunden auf dem Gelände. Wie man dieses Gelände allerdings einer FSK8 verpassen kann ist mir nicht ganz klar, denn manch jüngere Kinder verkrafteten das offensichtlich nicht so einfach.
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