Donnerstag, 22. November 2012

Down the Florida Keys, there's a place...

Heute aßen wir zur Abwechslung mal wieder im Hotel Frühstück bevor es dann zu den Klängen der Beach Boys "Down the Florida Keys" ging. Diese vorgelagerte Inselketten die sich aus ca. 200 Koralleninsel über mehr als 290km erstreckt ist mit unzähligen Brücken verbunden. Ein Key ist eine kleine flache Insel, die aus Sand oder Korallenablagerungen entstanden ist. Die Fahrt war sehr interessant. Begonnen bei der größten Insel Key Largo, die sich den Einflüssen der Tourismusbranche wohl nicht entziehen konnte. Andere Inseln hingegen waren noch naturabelassen und wieder andere schienen nur am Highway 1 ein paar einsame Läden zu besitzen, die natürlich zum Thanksgiving geschlossen waren. Interessanterweise führte oftmals neben der eigentlich Brücke noch eine zweite für Fußgänger über das Meer, die jedoch ab und zu unterbrochen war mit meterlangen Aussparungen. Wofür diese Brücken dann überhaupt noch existieren ist uns nicht ganz klar. Der Overseas Highway führt über 42 Brücken wobei die bekanntest und längste die 7 Mile Bridge ist. Gegen Mittag machten wir ein Picnic in einem kleinen Park unter Palmen direkt am Meer. Das Wetter war heute auch wieder super 24 Grad und strahlender Sonnenschein. In Key West angekommen checkten wir zunächst in unserem Hotel Albury Court ein. Das befindet sich in einem der historischen Key West Inn Holzhäuser, ist ziemlich verwinkelt und sehr hübsch anzusehen. Allerdings hatten wir wieder Probleme mit dem Parken, doch ein Parkhaus befindet sich gleich in der Nähe und ist für $13 pro Tag fast schon billig nach dem gestrigen Tag. 
Dann machten wir uns auf in die Stadt. Überall befinden sich die kleinen Holzvillen, kleine enge Straßen und Palmen. Am kleinen Hafen war viel Trubel, da die diversen Unternehmen versuchten die vielen Touristen auf ihre Boote zu locken. Das Witzigste was wir heute sahen war ein Bowling auf der Straße. Das allein ist schon eigenartig aber hier wurde am heutigen Thanksgiving Tag doch tatsächlich mit einem gefrorenen Truthahn gebowlt.
Zum Sonnenuntergang ging es dann in die Sunset Bar, auf deren vorgelagerten Holzsteg man einen herrlichen Blick hatte. Standesgemäß gönnte ich mir zu dieser Stunde einen Sunset Margarita. Wir versuchten uns auch am Jamaika Chicken und Conch Fritters, eine Key West Spezialität, die uns allerdings nicht so schmeckte. Dann schlenderten wir noch etwas durch die Stadt sahen den Mallory Square, liefen die bekannte Duval Street entlang und kamen auch an die Mile 0, den Startpunkt der US 1. Eine andere Key West Spezialität schmeckte uns hingegen sehr gut: der Key West Lime Pie.

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