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Samstag, 13. Oktober 2012

Delaware Water Gap Hike

An der Grenze zwischen Pennsylvania und New Jersey schlägt sich der Delaware River seinen Weg durch die Appalachen. Das erklärt auch die deutsche Übersetzung für Water Gap welche Durchbruchstal bedeutet. Die kleine Pennsylvania-Rundreise begann jedoch schon viel früher. Nachdem ich heute morgen bei nur 16.67°C in meinem Zimmer aufgewacht bin, fiel es mir nicht schwer schnell in die Gänge zu kommen und mich in mein schnell erwärmtes Auto zu setzen. Erster Anlaufpunkt war der Bowman Hill Tower. Der 38m hohe Turm befindet sich im Washington Crossing Historic Park im Bucks County, PA. Hier bot sich bereits der erste Blick auf den Delaware River. 


Dann ging es flussaufwärts nach New Hope, eine kleine niedliche Stadt die herbstlich geschmückt war und zu einem kurzen Stadtbummel einlud. Weitere 1.5 Stunden später  wurde das Delaware Water Gap erreicht. Nach einigen kürzeren Stopps u.a. am Turtle Beach ging es zum Highlight des Ausflugs: den Bushkill Waterfalls aka Niagara Falls of Pennsylvania. Natürlich erhob man hierfür auch einen Eintrittspreis, mit 11 USD nicht gerade zu knapp bemessen. Aber andererseits müssen die ganzen Holzstege und Wege im Park natürlich auch irgendwie finanziert werden. Immerhin waren die wirklich sehr gut gepflegt. 
Im Park kann man zwischen unterschiedlichen Wanderwegen in verschiedensten Schwierigkeitsstufen wählen. Ich entschloss mich für die Kombination aus schwerster und mittelster Stufe und bekam auf diese Weise alle Wasserfälle zu sehen. Die Landschaft war wirklich schön, ob ich auf automatisch an die Niagara Fälle gedacht hätte? Wohl eher nicht. Deshalb verdienen die Fälle sich für mich den Namen: Breitach Klamm of Pennsylvania. Immerhin ein netter Herbstausflug war es allemal wert, noch dazu wo es um die 20°C am Nachmittag waren.


Samstag, 6. Oktober 2012

Ausflug zum Six Flags


Adrenalin pur war heute angesagt und zwar im Six Flags Great Adventure in Jackson, NJ. Die Roller Coasters hier sind der Wahnsinn. Nachdem ich bei meinem letzten Besuch vor 5 Jahren ja schon vom KingdaKa und El Torro begeistert war, durfte ich feststellen, dass sich der Park erweitert hatte. Wir begannen mit SuperMan. Bevor sich die Bahn jedoch in Bewegung setzte wurden die Sitze noch einmal 90Grad nach vorn gekippt, sodass man freien Blick auf den Boden hatte. Und der rückte langsam aber kontinuierlich in immer weitere Ferne so dass man fast schon froh war dass es bald in rasanter Geschwindigkeit und durch mehrere Loopings wieder nach unten gehen würde. Als nächstes stand ein Novum für mich auf dem Plan: Green Lantern - eine Achterbahn in der man steht. Die weiteren Achterbahnen waren auch toll aber weniger spektakulär, einige davon im Dunklen. Am interessantesten fand ich das Konzept vom Haus von Houdini. Hier nahm man zunächst auch normalen Holzsitzen platz, die anfingen sich wie eine Schaukel zu bewegen. Das allein ist natürlich noch nichts besonderes, als einem dann jedoch suggeriert wurde, dass sich die Schaukel überschlägt und das komplette Haus auf dem Kopf stand (inklusive der Exit Schilder) jedoch keinerlei Zentrifugalkräfte auf mich wirkten, war ich fasziniert. Fazit: nicht gerade ein Adrenalinschub aber interessantes Konzept. Ein toller Tag, mit super Leuten und bei herrlichen 25 Grad Celsius!

Samstag, 7. Juli 2012

Rodeo in Cowtown


Heute stand mal ein ganz anderes Sportevent auf dem Plan: Rodeo.
Die USA sind ja bekannt für diese Art von Wettkampf und wie vor kurzem eine Kollegin herausfand, befindet sich bei uns in der Nähe das älteste durchgängig durchgeführte Rodeo der USA. Passenderweise heißt der Ort auch gleich Cowtown, NJ.
Auch das Wetter war passend für dieses Event. Es war wieder einer dieser heißen und trockenen Tage und der Sand stiebte nur so im Rodeo Stadion. Dazu die ganzen Zuschauer, die in Cowboystiefel und Cowboy Hut umherliefen. Da kommt doch gleich Wild West Feeling auf!   
Auf einer kleinen Tribüne hinter den Boxen gab es einen Moderator, in der Arena selbst turnte der Clown herum und auf einer weiteren Bühne spielte eine kleine Band passende Country Musik. Begonnen wurde das Event natürlich mit der amerikanischen Hymne und dem Einritt aller Teilnehmer in die Arena. 
Jeden Samstag und Dienstag Abend finden im Sommer hier Wettkämpfe statt. Beginnen tun diese mit dem klassischen Rodeo auf einem Bullen. Dessen Hinterbeine werden zusammengebunden und da dem Bullen das gar nicht gefallt, führt er diese typischen sprunghaften und ruckartigen Bewegungen aus die wiederum dazu führen, dass der Reiter abgeworfen wird. Wer am längsten auf seinem Bullen sitzen bleibt hat gewonnen. Das Gleiche wurde dann später noch einmal mit Pferden durchgeführt.
Erstaunlicherweise wurde dieser Wettkampf auch von den Jugendlichen ausgeführt, die es auf Jungbullen versuchten. Eine weitere Disziplin war das Kälberfängen. Kleine Kälber wurden mit einem kleinen Vorsprung losgelassen und hinterher folgte ein Reiter, der mit einem Lasso das Kalb einfingen. Dann blitzschnell vom Pferd absprang und mindestens 3 Beine des Kalbes mit einem weiteren drahtigen Seil, welches er während des Rittes zwischen den Zähnen bereithält, zusammenbinden muss. Bei einer anderen Disziplin jagten 2 Reiter hinter das Kalb her und einer davon musste mit bloßen Händen das Kalb einfangen, indem sich der Reiter im richtigen Moment einfach vom Pferd auf das Kalb fallen ließ.
Außerdem wurden noch Pferde eingefangen und die Damen veranstalteten ein sogennantes Barrel Race (Tonnenrennen), bei dem sie 5 Tonnen umreiten mussten ohne diese anzustoßen.
Fazit des Abends: Ein Rodeo ist doch recht abwechslungsreich. Die verschiedenen Disziplinen die sich doch durch ihre Art unterscheiden hätte ich gar nicht erwartet gehabt. Nichts desto Trotz war es teilweise aber schon brutal, vor allem als die kleinen Kälber die Lassoschlinge um den Hals hatten und mit einem kräftigen Ruck zum Fall gebracht wurden sind.

Montag, 4. Juni 2012

Whale & Dolphin Watching am Cape May

Wir starteten unseren Tag mit einem entspannenden Whirlpoolbesuch. Da die Temperaturen jedoch sehr hoch waren, hielten wir uns da nicht zu lang aus. Wir packten unsere Sachen und machten uns mit dem Auto auf in Richtung Cape May. 
Hier hatte ich ebenfalls bei Groupon zum halben Preis Tickets für eine Wal- und Delfinbeobachtungstour erstanden. Nach einem kurzen Bummel durch die schöne Stadt Cape May, startete auch schon unsere Schifffahrt. Relativ schnell zeigten sich auch die ersten Delfine in Küstennähe. Nur Wale zeigten sich leider nicht. Dafür jedoch eine kleine Gewitterfront, die stärkere Wellen mit sich brachte. Deshalb brachen wir unsere Suche nach Walen etwas eher ab und fuhren zurück in die seichten Gewässer. Somit endete unser verlängertes Wochenende. Naja noch nicht ganz, denn weil uns vorige Woche die Chicken Wings im Kildare's so gut geschmeckt haben, ließen wir auch dieses Wochenende dort ausklingen.

Sonntag, 3. Juni 2012

Flugzeugträger USS Intrepid und Atlantic City

Nach einem doch sehr guten Frühstück im Hotel packten wir unseren Koffer und stellten diesen zunächst an der Rezeption unter. Zu Fuß begaben wir uns dann auf den ca. 45minütigen Marsch zum Flugzeugträger USS Intrepid. Das ehemalige Kriegsschiff ist mittlerweile ein Museum. Es wurde u.a. im 2. Weltkrieg im Pazifik und später im Vietnamkrieg eingesetzt. Im Internet hatte ich gestern Abend noch 2 Tickets inkl. der Tour "Humanity behind the Hardware". Ein Guide erzählte uns von den Menschen, die auf diesem Schiff lebten und arbeiteten - oder sollte man besser kämpften sagen? Aufgrund der vielen Angriffe (durch die Japaner) die das Schiff erlitt und doch immer wieder überwand, war es auch als das Geisterschiff bekannt.. Der Guide zeigte uns die Hangars und fuhr mit uns auf einem der Flugzeugfahrstühle auf das Landedeck. Seitdem wir im Physikunterricht beim Thema Druck und Beschleunigung einmal eine Reportage über Flugzeugträger gesehen haben, war mein Interesse an Flugzeugträgern und vor allem der Technik für Starts und Landungen auf solch begrenztem Raum geweckt. So fand ich es besonders interessant eine richtige Katapultanlage zu sehen. Kaum vorzustellen wie groß der Lärm wohl direkt unter dem Landedeck gewesen sein muss wenn die Flugzeuge starteten. Auf diesem befinden sich heute übrigens verschiedene Militärflugzeuge. Sogar auf die Brücke des riesigen Schiffes durften wir. Gleich nebenan befindet sich das U-Boot USS Growler. Dieses fand ich weniger spektakulär, hier wurden man auch nach längerem Anstehen nur durchgeschleust und konnte sich laufender Weise links und rechts etwas umschauen. Aber auch nicht zu lang, da hinter einem schon die nächsten Gruppe drängelte.
Ursprünglich hatte ich 2-3 Stunden für die USS Intrepid eingeplant, aber es hat uns doch so gut gefallen dass wir uns fast 5 Stunden auf dem Gelände umsahen. Und wir mussten ja auch wieder zurück zum Hotel marschieren um dort unser Gepäck zu holen. Später als geplant kamen wir also wieder an unserem Auto in Jersey City an. Unser Trip führte uns nun ca. 2 Stunden in den Süden nach Atlantic City, welche vor allem durch seine Vielzahl an Casinos bekannt ist, jedoch ihre besten Jahre bereits hinter sich hat. Dennoch findet man in den Hotels wie Trump Plaza, Tropicana, Bally's etc. Casinos und bei unserer Übernachtung war sogar ein $25 Kredit für ein Casino dabei. Wir schlenderten also erst gemütlich den Boardwalk entlang, bis ein heftiger Regenguss uns zum Abendessen zwang. Anschließend versuchten wir unser Glück an einem der tausenden einarmigen Banditen. Obwohl es zwischendurch ganz gut aussah, verspielten wir doch alles, aber was soll's - das Geld war ja eh geschenkt.