Als wäre Halloween nicht schon gruselig genug, hat sich bei uns nun auch noch der tropische Sturm Sandy angekündigt. In den Nachrichten auch gern als "Frankenstorm" bezeichnet. Nachdem nun schon einige Tage fest steht, dass Sandy ihren Weg Richtung Philadelphia einschlägt und auch mein Vermieter nun gemeint hat wir sollten uns doch für 3 Tage Stromausfall wappnen, machte ich mich am Samstag auf zum Wegmans, um mich mit "non-perishable food" einzudecken. Das Auto tankte ich nochmal voll und dann harrte ich der Dinge die da kommen werden. Sonntag morgen unterhielt ich mich dann beim Frühstück mit meiner Mitbewohnerin Christine. Christine kommt aus Florida und ist Hurricanes gewöhnt und sie meinte ihre Eltern haben zu ihr gesagt: "Wir haben Bilder des Hauses gesehen in dem du wohnst, suche dir eine andere Bleibe für die Zeit des Sturmes." Wer sich an meinen Post "Was für eine Nacht" im Januar erinnert weiß vielleicht auch dass ich wirklich im Wald wohne in einer - sagen wir besseren Holzhütte. Einer der Bäume hängt zum großen Teil wirklich über dem Haus und was erschwerend hinzukommt ist, dass mein Vermieter die Oberlichter selbst in das Dach eingebaut hat. Christine's und mein Zimmer liegen genau an der Außenwand des Hauses unter diesem Baum. Wir waren uns also einig, dass wenn der Baum oder auch andere größere Bäume im Näheren Umfeld fallen sollte sind wir in diesem Haus nicht sicher. Wir beschlossen uns nach Alternativen umzusehen. Christine rief einige Freunde und Bekannte in der Nähe an, die aber alle entweder nicht zu Hause waren oder meinten, dass sie wahrscheinlich auch Hochwasser bekommen werden und Stromausfälle. All zu weit wollten wir auch nicht fahren, um schnell wieder vor Ort zu sein falls es doch nicht so schlimm kommt. Eine andere Idee war es, dass wir uns ein Hotelzimmer teilen. Das erste Hotel war bereits ausgebucht, doch das zweite, welches um einiges billiger war weil es einen Special Fall Sale laufen hatte war mit $79 sehr annehmbar. Wir buchten also direkt an der Rezeption ein Zimmer nicht direkt unter dem Dach und da das Hotel auf einem Hügel stand hofften wir dass wir auch von den Fluten verschont bleiben. Dann ging es wieder zurück nach Hause, wo wir unsere Sachen packten, elektronische Geräte zu Hause noch in wasserdichte Tüten verpackten, noch einmal Essen kochten und unsere Essensvorräte einpackten, um uns dann im Hotelzimmer zu verbarrikadieren. In dieser Nacht würde noch nicht viel passieren.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen