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Donnerstag, 28. November 2013
Thanksgiving - der amerikanischste aller Feiertage
Coming soon
Labels:
Traditions
Standort:
Norristown, Pennsylvania, USA
Samstag, 3. November 2012
The Bates Motel: Gruseln inklusive
Obwohl Halloween schon hinter uns liegt gibt es noch die ein oder andere Attraktion die Grusel-Features anbieten. Eines davon ist das sogenannte "Bates Motel" (nein nicht das Original von Hitchcock) in Glen Mills, PA. Mit einem Combo-Ticket bekamen wir zum Glück keine Übernachtung in diesem Motel sondern einen Haunted Hayride, eine Haunted Corn Maze und einen Besuch im Bates Motel. Obwohl es abends bereits ziemlich kalt ist, fanden sich auch an diesem Novemberabend noch viele Besucher ein. In allen drei Stationen erwarteten uns furchterregende Szenen mit gruseligen Puppen, Schlachbänken, etc. Wir begannen mit dem Haunted Hayride. Bei der gruseligen Heuwagenfahrt ging es durch Burgattrappen hindurch in den dunklen und von Zombies und anderen fruchterregenden Kreaturen bewohnten Wald. Durch verschiedene Kulissen ging es hindurch wie beispielsweise einer verlassenen Stadt, einen Friedhof, einem Zeltplatz, einem Minenschacht, eine Irrenanstalt - oder doch ein Krankenhaus? - so wirklich konnte man den Unterschied nicht sehen. Aus dem Dunklen sprangen entlaufene Irrenanstalt Insassen oder Typen mit einer Motorsäge (nicht nur die Geräusche sondern auch der Geruch war täuschend echt) oder Axt und bedrohten die Passagiere des Heuwagens. Anders als im Eastern State Penitentiary fassten die Schauspieler hier die Besucher an: und so ein unerwarteter leichter Griff an den Nacken kann einen schön überraschen. In unserem Wagen saß auch ein Teenager, der sich super leicht erschrecken lies und jedesmal nur so kreischte oder um sich strampelte. Das war teilweise schon witzig anzusehen. Als nächstes ging es in das Maislabyrinth. Hier war es besonders gemein, dass der Wind das vertrockenete Mais ständig rascheln ließ, so dass wir nicht merkten wenn sich uns einer der Schauspieler aus dem dunklen Feld näherte. Verschiedenste Stationen mussten auch hier durchlaufen werden. In einem alten Bus waren zum Beispiel mehrere Schauspieler, die bei uns nicht wirklich was machten und seitlich halb über dem Ausgang des Busses war eine weitere Puppe. Daniel huschte einfach schnell unter dieser hindurch. Ich war mir noch nicht ganz sicher ob diese Gestalt wirklich echt war, denn die Position ohne weitere Regung so lang auszuhalten war mir zu suspekt und genau in dem Moment als ich beschlossen hatte: "Das muss eine Puppe sein", sprang diese genau vor meine Füße - wusste ich's doch. Letzte Station war das Motel selbst. Hier lief noch eine andere Gruppe mit uns mit, die wirklich teilweise kreichten. Besonders beeindruckend fand ich einen übergroßen Zombie, der den Eindruck machte er sei eine elektrische Puppe. Doch gerade als er seine elektronisch abgespielte Rede beendet hatte, löste sich der Rest des Körpers vom Kopf und kam auf uns zu geschritten. Hinter jeder Tür oder manchmal auch Ecke, wie ich feststellen musste als mich plötzlich eine Hand an der Wand packte, könnten Puppen plötzlich lebendig werden und einen erschrecken. Schlag auf Schlag lehrte man uns das Fürchten und wir verbrachten so ca. 1.5 Stunden auf dem Gelände. Wie man dieses Gelände allerdings einer FSK8 verpassen kann ist mir nicht ganz klar, denn manch jüngere Kinder verkrafteten das offensichtlich nicht so einfach.
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Samstag, 22. September 2012
Morris Arboretum und Harvest Fest
Am Nachmittag machte ich mich dann auf nach Media, PA für eine Fototour. Hier findet das Linvilla Harvest Fest statt und schon von weitem leuchteten mir die organgenen Kürbisse entgegen. Gänsekürbisse, Erdnuss-Kürbisse (da sie aussehen als hätten sie Erdnussschalen auf der Kürbisaußenfläche), Schlangenkürbisse usw. Auch wenn Thanksgiving erst in knapp 2 Monaten ist, fiebern die Amerikaner schon darauf hin. Das ist das nächste große Highlight des Jahren. Und auch für mich haben sich heute einige schöne Fotomotive ergeben.
Montag, 10. September 2012
Jubiläum
Als hätte die Urkunde nicht schon meine Erwartungen übertroffen, darf ich mir auch noch eine kleine Aufmerksamkeit auf einer eigens dafür vorgesehenen Internetseite aussuchen. Meine Chefin erzählte mir, dass sie sich zu ihrem 25. Jubiläum einen BBQ Grill ausgesucht hat. Mal sehen was ich finde, denn Sperriges oder Elektronisches möchte ich vermeiden. Schließlich muss das Ganze hier irgendwann mal wieder zurück nach Deutschland.
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Sonntag, 9. September 2012
Pennsylvania Renaissance Faire
Da es morgens noch nicht so voll ist, beschlossen wir als erstes die Spiele auszuprobieren. Nach dem man also noch einmal extra Marken käuflich erworben hat konnte man Messer werfen, Bogenschießen, Steinschleuderschießen, Armbrust schießen, Hau den Lukas etc. machen. Ich entschied mich für Messerwerfen. Gar nicht so einfach das Messer so zu werfen, dass es dann auch in der Wand stecken bleibt. Als nächstes war Bogenschießen dran. Auch schwerer als ich erwartet hätte. Das Problem hierbei ist nicht nur das Zielen sondern als weitere Variable kommt hier noch das Spannen des Bogens hinzu. Je weiter man spannt, desto mehr Kraft hat der Pfeil und desto gerader fliegt er. Letzter Versuch war die Armbrust. Da ist wenigstens die Kraft mit der der Pfeil abgeschleudert wird immer gleich und ich musste nur zielen. Da schaffte ich es dann auch den angemalten Drachen an der Wand zu erledigen.
Nach dieser Sporteinlage schauten wir uns in der kleinen mittelalterlichen Stadt um. Neben einem Ritterkampf sahen wir auch eine Schlammschlacht und ein menschliches Schachspiel und verschiedene Gaukler die jonglierte und anderweitig die Zuschauer unterhielten. Als dann am späten Nachmittag die Wolken aufzogen und es anfing zu regnen machten wir uns wieder auf den Rückweg. Aber nach immerhin 5 Stunden hatten wir sowieso fast alles gesehen.
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Mittwoch, 4. Juli 2012
Independence Day Parade
Am Mittwoch Morgen machten wir uns auf den Weg nach Philadelphia, wo am
Vormittag die Parade stattfindet. Zuschauen in den Farben und Stars und
Stripes der Flagge gekleidet, oder mit entsprechend farbigem Hut oder
auch einfach nur mit kleiner Fahne in der Hand,
hatten bereits die Stadt bevölkert.
Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen am Straßenrand und harrten
des Umzuges der da kommen mag. Begonnen wurde der Umzug mit Benjamin
Franklin als einem der berühmtesten Bewohner der Stadt und Betsy Ross
in einer Kutsche. Anschließend folgten Fanfaren
Züge, Dudelsack Bläser und ein paar Tanzgruppen, denen die Hitze
wirklich zu schaffen machte. Zwischendrin waren immer ein paar Polizei
Biker, Polizei Autos, Feuerwehrautos oder Krankenwagen - aber nicht um
die Sicherheit zu gewährleisten sondern als Teil
des Umzugs. Im Wagen vorneweg versuchte also eine junge Sängerin ihr
Bestes ein Lied zum Besten zu geben und direkt dahinter musste die
Polizei natürlich ihre Sirene zur Geltung bringen. Etwas ungünstig
angeordnet das Ganze, abgesehen davon verbindet man
mit Sirenenklang ja nun auch nicht gerade das freudigste Ereignis.
Augelockert wurde das ganze dann durch die ein oder andere Truppe der
Army die im Gleichschritt vorbeimarschierten und sich bejubeln ließen.
Nach nicht ganz einer Stunde war der Umzug vorbei und ich muss sagen,
dass ich mehr erwartet hatte. Ich hatte gehofft das man etwas mehr die
Geschichte der Stadt mit den Umzugswagen repräsentiert, den
schließlich ist keine andere Stadt so mit der Unabhängigkeit
des Landes verbunden wie Philadelphia. Letztendlich bestand der Umzug
doch mehr aus Feuerwehrautos, Polizisten und Soldaten...
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen noch in der Stadt zu bleiben
bis am Abend gegen 10.30Uhr das große Feuerwerk hinter dem Museum of
Art los geht.
Also machte ich mich auf den Weg zur Festmeile auf dem Benjamin Franklin
Parkway. Showbühnen, Aktionsstände und Firmen die kostenlos Eistee
ausgaben, Mützen, Frisbeescheiben, Trinkbecker und vieles mehr. Nachdem
ich die Meile einmal abgelaufen bin, war ich
allerdings auch schon komplett durchgeschwitzt und es war noch nicht
einmal 17 Uhr. Noch weitere 5h bei der Hitze warten auf das große
Feuerwerk? Im Internet hatte ich bereits gelesen dass man für gute
Plätze zum Fotografieren schon einige Stunden vorher
Stellung einnehmen sollte. Das war mir dann doch etwas zu anstrengend
und ich beschloss den nächsten Zug nach Wayne zurückzunehmen.
Beim Nachhausefahren sollte ich dann einmal mehr Glück haben. Die
hunderte Menschen die dem Feuerwerk beigewohnt hatten fuhren nun
natürlich alle zur gleichen Zeit wieder von den vielen Parkplätzen
herunter. Und obwohl es ausreichend Verkehrspolizisten gab
die den Verkehr regeln sollten wurden wir ersten in die
entgegengesetzte Richtung geschickt und mussten dann alle eine Schleife
fahren. Das allein wäre ja noch erträglich, aber es gab doch immer
wieder Fahrer, die sich mit ihrem Auto versuchten reinzudrängeln
und dann gleich beide Fahrtrichtungen versperrten. Nett wie ich bin
ließ ich einen solchen Fahrer vor mir in die Schlange und das sollte
mein Glück sein. Keine 5 Minuten später fährt dieser doch seinem
Vordermann hinten auf, dieser wiederum seinem Vordermann
usw. Mit ca. 55 Minuten Verspätung kam
ich also zu Hause gerade noch rechtzeitig an, um mir das Feuerwerk in
Philadelphia im Fernsehen anzuschauen (das hatte übrigens auch 40
Minuten Verspätung - nur gut dass ich nicht in der Stadt geblieben
bin).
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Freitag, 2. März 2012
76ers vx. Golden State Warriors
Dienstag, 14. Februar 2012
Valentin's Day Party
Im Februar scheint sich alles nur um einen einzigen Tag zu drehen: den Valentinstag. Schon Tage im voraus sind die Restaurants ausgebucht und Geschenke und Süßigkeiten tauchen in den Geschäften auf.
Doch als ich heut Mittag in den Supermarkt ging, musste ich feststellen, dass dies tatsächlich noch getoppt werden kann. Der Parkplatz war bereits ungewöhnlich gefüllt und die meisten Menschen die ich sah liefen mit Blumensträußen herum. Doch im Supermarkt selbst übertraf man all meine Vorstellungskraft: und zwar mit unübersehbaren Ständen direkt im Eingang mit riesigen Luftballons, Blumenständen mit 5 Angestellten, einer Dame die Erdbeeren mit Schokolade überzog und überhaupt sah man überall nur rot...oder rosa. Noch ein bisschen länger und ich hätte Zweifel an meinem Augenlicht gehabt.
So und nun: Back to normality.
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Donnerstag, 24. November 2011
Thanksgiving - Food, Family, Football...und Left-overs
Gestern Abend
hatte ich Jan vom Flughafen in Newark abgeholt. Leider hatte er 1 Stunde
Verspätung, so dass wir erst gegen Mitternacht wieder zu Hause waren. Heute
morgen hieß es dann erstmal ausschlafen. Obwohl das bei der Zeitverschiebung
auch nicht so klappte. Am Vormittag planten wir unseren morgigen Thanksgiving
Ausflug (schließlich ist das die einzige Zeit wo ich mal 4 Tage hintereinander
frei habe). 15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Haus meiner Chefin, denn
wir waren zum Thanksgiving Dinner eingeladen. Schwester mit Familie, Mann und
Tochter mit Freund waren auch dabei. Die Themen waren quer durch von meinem
Autokauf, über die Tätigkeit der Schwester als Sozialarbeiterin an einer
Schule, die deutsche Abstammung des Mannes etc. Gegen 17 Uhr gab es dann die
Hauptmahlzeit den Turkey mit allerlei Beilagen. In unserem Fall war der Truthahn
nicht gefüllte, sondern das Stuffing gab es als Beilage. Kartoffelbrei mit Sour
Creme, Kasserole mit Möhren, Bohnen, etc Schmeckte alles sehr gut, war
aber auch sehr reichlich gekocht. Dann wurde erstmal pausiert und nebenbei
Football geschaut. Das ist wohl auch sehr üblich. Nicht dass es der Super Bowl
gewesen wäre aber in den USA gehört das wohl dazu - auch wenn ich mir ziemlich
sicher bin, dass die ersten Einwohner, die Thanksgiving feierten, definitiv
nicht Football geschaut haben. Nach einer Stunde ging es mit dem Dessert weiter.
Chocolate Cheesecake, Banana Cheese Cream Kuchen, Kürbiscremerolle und
Minzplaettchen die für amerikansiche Verhältnisse sehr gut schmeckten. Sie
waren allerdings auch von Trader Joe's und als ich berichtete dass dieser auch
den Aldi Brüdern gehörte, war man schon fast geschockt ;)
Eine halbe Stunde
nach dem Dessert machten wir uns auf den Heimweg. Natürlich nicht ohne
zumindest noch ein Stück vom Dessert mitzubekommen. Denn was wir heute gelernt
haben ist: Thanksgiving is all about the food...and the left-overs. Außerdem
haben wir erfahren wie es zu dem Namen "Black Friday" fuer den darauffolgenden
Tag kam. Das hat weniger mit dem Schwarzen Freitag aus den 20ern zu tun. Viel
mehr erlebten die Geschäfte früher nach dem Sommer einen Einbruch an
Verkaufszahlen und landeten oftmals in den roten Zahlen. Nach Thanksgiving,
also beginnend am Freitag, starteten die Weihnachtseinkäufe und die Geschäfte
schrieben endlich wieder schwarze Zahlen.
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