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Montag, 20. Januar 2014

Skiurlaub in den Poconos

Das neue Jahr startete gut mit einem Wochenendausflug in eine nahegelegenes Skigebiet hier in Pennsylvania. Mit einigen Freunden aus meinem Softball Team traf ich mich am Freitag nach der Arbeit und dann fahren wir ca. 1.5 Stunden in die Poconos. Hier hatten wir uns ein Ferienhaus zu zwölft gemietet. Den ersten Abend verbrachten wir auf klassische amerikanische Waise mit lustigen Trinkspiele wie beispielsweise Beer Pong, Slap the Cup oder Flip the Cup. Selbst ein eigener Beer Pong Table wurde hierzu mitgebracht.
Am Sonnabend mussten dann die Meisten ersteinmal ausnüchtern. Nach einem selbstgemachten, späten Frühstück maachte sich dann aber ein Teil, zu dem ich auch gehörte, auf in die Berge. Eine Freundin hatte einen Bekannten welcher Skilehrer ist und so wollte ich zumindest mal Skiabfahrt probieren. Nach einer schier endlosen Tour durch die Ausleihstation durch die ich mich ersteinmal durch die Schuhe schlagen musste, um letztendlich mit den passenden Ski, Stöcken und Helm eingekleidet wieder nach draußen zu gelangen, trafen wir dann auch Greg, unseren heutigen Skilehrer. Die ersten Versuche liefen bei mir flüssig, was man bei meiner Freundin Fran nicht behaupten konnte. Nach kurzer Zeit wurde es mir also langweilig und nach Freigabe meines Skilehrers nahm ich dann auch gleich die grüne Piste mit einer meiner fortgeschrittenen Freundinnen Laura in Angriff. Ohne Sturz schaffte ich das in 3 Minuten, wofür Fran gute 45 Minuten brauchen sollte. Das Jack Frost Skigebiet hat verschiedene, für Anfänger gut geeignete Pisten, die ich alle mal ausprobierte. Auch eine blaue war dabei, da diese aber vereist war und das Bremsen mir noch Schwierigkeiten bereitet war ich auf dieser nicht ganz so erfolgreich. Nach Einbruch der Dämmerung machte die Piste zu und so erholten wir uns noch kurz in der Lodge bevor wir uns zurück in die Hütte begaben. Hier hatten unsere netten Daheimgebliebenen bereits das Abendessen vorbereitet. Nach dieser sportlichen Aktivität war ich dann doch müde.
Am Sonntag, unserem letzten vollen Tag in den Poconos wollten wir eigentlich Snow Tubing machen. Doch leider sprangen alle anderen ab. Die Jungs wollten Football schauen, die Mädels einen Beauty Tag einlegen und ich - na ich passte einfach in keine dieser Gruppen. Glücklicherweise ging es Laura genauso und so entschieden wir beide dass wir einfach noch einmal Skifahren gehen. Zunächst wieder zum Jack Frost Skigebiet und danach zur Big Boulder Piste. Heute hatte ich tatsächlich ein paar mehr Stürze. Und anscheinend sah ich dabei auch spektakulär aus, denn bei meinem letzten war es dunkel geworden und bei meinem Versuch einer Gruppe auszuweichen übersah ich leider dass zwischen dem Mast und dem Baum ein kleiner Graben war. Da es nun bereits zu spät war zu bremsen, blieb mir nur noch eines: abdrücken und springen. Und das tat ich dann auch. Auf der anderen Seite ließ ich mich aber lieber gleich fallen, denn ich wollte schließlich nicht noch weiter schlittern. Mit dieser Aktion hatte ich wirlich die gesamte Aufmerksamkeit der Umstehenden auf mich gezogen. Glücklicherweise bin ich sehr geschickt im Fallen, so dass ich mir nicht mal einen blauen Fleck zugezogen hatte. Aber nach der Aktion habe ich an dem Tag auch erstmal aufgehört. Am Abend spielten wir wieder ein paar Spiele u.a. eine Art Tabu. Zunächst hatte ich das Mitleid aller Amerikaner auf meiner Seite, die meinten wie schwer es doch für mich sein müsse, dieses Spiel zu spielen. Nach ein paar Runden merkten aber alle schnell, dass ich ein wahrer Gewinn für das Team bin, denn im Gegensatz zu meinen amerikanischen Freunden, bin ich es gewohnt Dinge zu umschreiben wenn ich die richtige Vokabel nicht kenne. Demzufolge fallen mir auch viel schneller Synonyme ein. Achja und das Deck hätten meine Freunde auch fast noch abgefackelt. Cleverweise hatten sie wohl am Nachmittag Smores gemacht und die glühende Pallets nicht abgelöscht sondern einfach verglühen lassen... auf dem hölzernen Deck. Glücklicherweise bemerkten wir den Geruch bevor zu viel passierte. Wenn man schon mal weg ist...
Am Montag passierte dann nicht mehr viel. Ausschlafen, frühstücken, fernsehen, aufräumen und nach Hause fahren war angesagt. Gegen 16 Uhr waren wir wieder daheim und ich verpasste so nicht einmal meine Fechttraining.
  

Sonntag, 8. Dezember 2013

X-Mas in NYC

Kaum aus dem Urlaub wieder da, machte ich mich nach dem Telefonat mit meinen Eltern am Morgen auch schon wieder los. Mit dem Auto ging es nach Jersey City und von dort mit dem PATH nach Manhattan. Ich hatte mir vorgenommen dieses Jahr unbedingt NYC zur Weihnachtszeit zu besuchen und da ich am Donnerstag schon wieder nach Deutschland fliege, blieb nur noch der heutige Tag. 

Zunächst schaute ich mir die geschmückten Schaufenster bei Macy's an. Dann ging es die 5th Avenue hinauf bis zum Weihnachtsmarkt an der Public Library. Dieser war interessant, denn anstelle von kleinen Holzhütten hatte man hier Mall ähnlich einen sehr steril wirkende Ladenstrip aufgebaut. Immerhin gab es einen schönen Weihnachtsbaum und einen Ice Rink. Dann verschlug es mich kurz in den Central Park und hier fing es dann auch an zu schneien. Gestern hatte ich noch strahlenden Sonnenschein, heute 30°C s weniger und Schneefall. 

Dafür war das Rockefeller mit dem berühmten Weihnachtsbaum und den beleuchteten Engeln davor im Schneegestöber auch schön anzusehen - auch wenn es eine Herausforderung beim Fotografieren war, da die Schneeflocken auf der Linse landeten. Gleich gegenüber befindet sich Sak's auf der 5th Avenue. Aller paar Minuten wird hier an der Fassade eine kleine Weihnachtsshow projiziert, die auch ganz schön anzuschauen ist und nicht allzu lang dauert. Dann machte ich mich wieder auf den Rückweg,  zunächst mit der PATH und dann mit dem Auto. Glücklicherweise war der Highway freigemacht und gut gesalzen, denn es kamen ca. 5 inches an diesem Abend herunter.

Alles in allem war NYC weniger überlaufen als ich es von 2006 in Erinnerung hatte. Damals War ich von den Menschenmassen vor dem Rockefeller regelrecht erschlagen, aber ich denke je näher Weihnachten rückt desto mehr Touristen werden NYC besuchen.

Sonntag, 22. September 2013

Canopy Tour - Klettern und Ziplining


Wieder einmal eine Aktivität die ich auf Groupon gefunden habe. Zum halben Preis gab es eine Canopy Tour in Spring Mountain, welches keine 40 Minuten von mir entfernt ist. Mit einem Freund machte ich mich am Sonntag Morgen auf den Weg zu unserem Kletter- und Ziplining Abenteuer. Mit einem Sessellift ging es nach einer kurzen Einführung zunächst bergauf und dann auch schon gleich mit dem ersten Zipline weiter. Eine Reihe von Challenges waren zu meistern: 
eine Drahtseilbrücke die man entweder freihändig überqueren konnte oder sich an einer Tarzanliane festklammern konnte, eine Schwebebrücke, mehrere Ziplines die man kopfüber fahren konnte oder in denen man sich einfach rückwärts fallen ließ oder Monkeybars sowie ein Seil welches man wie ein Hängebauchschwein entlang robben konnte. Alles in allem verbrachten wir hier 2.5 gute Stunden und hatten viel Spaß. Für den vollen Preis hätte ich es allerdings etwas zu teuer empfunden.

Sonntag, 18. August 2013

Kayaking in Canada



Am Sonntag Morgen begannen wir unseren Tag wieder mit einem Frühstück bei Craigie's, dem wohl einzigen kleinem Holzlädchen was ein gutes Frühstück zu annehmbaren Preisen anbietet. Dann ging es mit dem Auto zum Cameron Lake, wo wir uns für 4 Stunden Kajaks ausleihten. Dann machten wir uns mit etwas Proviant auf den Weg. Einmal quer über den Lake Cameron, die Wegbeschreibung war etwas vage die uns der Vermieter gegeben hatte, versuchten wir unser Glück die kleine Verbindung zum Cyprus Lake zu finden. So stellt man sich Kanada vor: klare, blaue Seen, die bunten Kajaks, Weite und Einsamkeit, denn wir waren wirklich auf dem Lake Cyprus die einzigen. 
Die kleine Verbindung war hingegen sehr abwechslungsreich mit all den Seerosen und seichtem Wasser. Am anderen Ende des Lake Cyprus zogen wir unsere Kajaks wie geheißen an Land, stärkten uns kurz und wanderten dann zur Grotto. Hier hatten wir wieder Lake Huron erreicht und schroffe Felsformationen und Badestellen sind hier zu finden. Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg und nach ca. 15km mit den Kajaks erreichten wir wieder unser Auto und fuhren zurück nach Toronto. Für mich ging es dann am Abend wieder mit dem Flieger nach Philadelphia.
 

Samstag, 17. August 2013

Lake Huron & Tobermory



 Am nächsten Morgen hatten wir gegen 11 Uhr eine Schifffahrt auf dem Lake Huron gebucht. Die Zeit bis dahin nutzten wir um durch das kleine Touristenstädtchen zu bummel und ein kräftiges Frühstück bei Craigie's zu uns zunehmen. Während der Schifffahrt hatten wir tolles Wetter. Highlights waren natürlich der Leuchtturm, die beiden komplett versunkenen Wracks die man in dem klaren Wasser selbst vom Schiff aus sehen konnte und natürlich die vielen kleinen grünen Inseln mit ihren schroffen Felsen. Flowepot Island ist wohl die bekannteste Insel, die durch ihre Felsenformationen, die wirklich aussehen wie Blumenvasen bekannt geworden ist. 
 Wieder festen Boden unter den Füßen, gönnten wir uns einen Beaver Tail. Nein, das ist kein deftiges Fleisch, sonder ein frittierter Teig, den man beliebig belegen lassen kann: herzhaft oder süß mit Schoko/Erdnusbutter-Creme, Bananen, M&Ms, etc. Nach dieser Kalorienbombe musste eine aktive Beschäftigung für den Rest des Tages gefunden werden.
Am Nachmittag schnappten wir uns dann die kostenlosen Fahrräder unseres Motels und erkundeten die etwas entfernteren Ecken der Halbinsel. Kurze Pause machten wir dabei am Leuchtturm, an einem hölzernen Aussichtsturm und wir unternahmen außerdem eine kleine Wanderung entlang der Küste. Zum Abendessen gab es zur Belohnung eine Pizza, die wir uns wirklich verdient hatten. 
Ganz praktisch war auch der Beer Store neben unserem Hotel, denn so konnten wir uns noch für den Abend eindecken und ließen diesen gemütlich an der Bucht vor unserem Hotel ausklingen. Und als wir da so saßen mit unserem Bier gesellten sich auch noch ein paar weitere Deutsche hinzu, die uns wohl am Bier erkannt hatten. Diese arbeiteten bei Bosch in Detroit und nach einer kurzen Unterhaltung setzten sie dann ihren Weg fort.

Freitag, 16. August 2013

Wochenende am Lake Huron in Kanada

Am Wochenende machte ich mal einen etwas größeren Wochenendausflug. Seit einem knappen Jahr arbeitet eine Schulfreundin in Toronto und seither versuchten wir uns einmal zu treffen. Am Freitag Nachmittag ging es nach der Arbeit also zum Flughafen in Philadelphia und nach etwas mehr als einer Stunde Flugzeit die mich unter anderem die Niagara Fälle von oben aus betrachten ließ, landete ich in Toronto. Nach etwas Startschwierigkeiten beim Finden traf ich dann endlich Theresa nach knapp 4 Jahren wieder. Nach der langen Zeit hatten wir uns einiges zu erzählen und so verging die Autofahrt auch recht schnell und wir kamen noch vor Mitternacht in Tobermory an. Hier haben wir ein schönes kleines Motel fast direkt an der Bucht des Lake Huron. Müde fielen wir in unsere Betten, den morgen wollen wir den Bruce Peninsula National Park erkunden.

Montag, 27. Mai 2013

Page

Heute war ein eher erholsamer Tag. Am Morgen ging es Richtung Page, dieses Mal ohne Straßensperrungen die unsere Pläne durchkreuzten.  Etwas südlich, kurz vor der Straßensperrung, befindet sich der berühmte Horseshoe Bend. An dieser Stelle macht der Colorado River eine 270° Kurve. Die Aussichtsplattform, die aus einem Felsvorsprung besteht befindet sich ca. 1km Fußmarsch entfernt. Obwohl das nicht weit klingt ist es doch recht beschwerlich dahin zu gelangen, denn zum einen geht es bergauf und ab und zum anderen besteht der Weg größtenteils aus Sand in dem man halb versinkt und dann ist da noch die Hitze und kein Schatten weit und breit. An der Aussichtsstelle muss man ebenfalls sehr vorsichtig sein, denn viele Felsvorsprünge sind unterhöhlt und können leicht abbrechen. Unter einem sieht man dann den Colorado in ca. 300m Tiefe vorbeifließen.
Am Nachmittag fuhren wir zum Lake Powell und besichtigen den Glen Canyon Dam.  Der Lake Powell ist ein künstlich aufgestauter See und der zweitgrößte nach dem Lake Mead in den USA. Bei einer Führung gelangten wir ins Innere das Dammes und erfuhren allerlei Details. So auch das die Stadt Page nur wegen des Baus der Staumauer gegründet wurde, um den vielen Arbeitern einen Wohnort zu geben. Dafür muss ich sagen, gibt die Stadt mittlerweile einiges her und ist relativ groß.
Anschließend fuhren wir zur Antelope Point Marina, wo  man sich erfrischen und Wassersport betreiben kann, bevor wir unser Hotel in Page bezogen.

Sonntag, 26. Mai 2013

Mesa Verde National Park


Nachdem wir den Sonnenaufgang direkt von unserem Balkon bewundern konnten und dabei die Waffeln vom Vortag zum Frühstück hatten, brachen wir Richtung Colorado auf. Im äußersten Südwesten befindet sich der Mesa Verde Nationalpark, bei dem wir nach ca. 2.45 Stunden ankamen. Auch im Park muss man zunächst einige Meilen zurücklegen bis man eine der vielen archäologischen Stätten erreicht. Die Felsbehausungen der Anasazi sind meist unter Felsvorsprüngen zu finden, die genügend Schatten aber auch Wasser spenden. 
Die bekanntesten davon sind das Cliff Palace, Balcony House, das Square Tower House und Spruce Tree House. Da man zumindest für die ersten beiden ein zusätzliches Ticket erwerben muss, entschlossen wir uns nur eines davon nämlich das Balcony House zu besichtigen. Das Abenteuer dabei ist, dass man zunächst eine ca. 10m lange Leiter hinaufklettern muss, um die Felsbehausungen zu erreichen. Und um wieder hinauszugelangen muss man durch einen Tunnel in einer Felspalte kriechen und weitere Leitern und Ketten am Berg hinaufklettern. Als letztes besuchten wir noch das kostenlose Spruce Tree House. Nachdem wir usnere Rundfahrt im Park beendet hatten, ging es wieder Richtung Monument Valley. 
Auf dem Weg dorthin kamen wir noch am Four Corners Monument vorbei. Gegen eine geringe Eintrittsgebühr kann man hier in 4 Bundestaaten gleichzeitig sein. Dieser Punkt ist der einzige in den USA, wo sich die Grenzen von gleich vier Bundesstaaten treffen: Colorado, New Mexico, Arizona und Utah. Demjenigen der mit dem Lineal damals die Grenzen definiert hat sei also Dank, dass die Indiander heutzutage eine weitere Einnahmequelle haben.
Übernachten werden wir heute in Kayenta.


Samstag, 25. Mai 2013

Monument Valley


Da sich mittlerweile herausstellte, dass die frühesten Eintrittskarten für den Antelope Canyon erst für Dienstag zu haben sind (hier ist Memorial Day Weekend und die Gegend anscheinend ein beliebter Ausflugsort) mussten wir unsere Route noch einmal anpassen. Wir zogen das Monument Valley und auch Mesa Verde vor. Dadurch müssen wir zwar mehr fahren, aber den Antelope Canyon wollten wir uns auch nicht entgehen lassen.
In unserer Übernachtung war ein Frühstück im Restaurant gegenüber, dem HOgan´s, inbegriffen. Nach dem wir schon sehr lang warten mussten um überhaupt bestellen zu können, dauerte dann auch noch die Essenszubereitung ewig (wobei andere Tische wesentlich schneller bedient wurden). Zu allem Überfluss kamen dann auch noch die Banana-Walnut Pancakes ohne Banane weil diese aus waren. Nachdem wir auf diese Weise schon über eine Stunde verplempert hatten, ging es zügig Richtung Monument Valley.
Auf dem Weg dahin gibt es wie fast überall viele Navajo Märkte, auf denen die Indianer selbstgemachten Schmuck und Souvenirs verkaufen. Das Valley an sich wird auch von den Indianern betrieben und ist kein national Park, d.h. hier werden separate Eintrittsgebühren erhoben, welche mit 5$/Person allerdings noch erträglich sind. Dann kann man mit seinem eigenen Auto auf dem sandigen und schroffen Weg eine Schleife fahren, auf der man an allen wichtigen Formationen vorbeikommt: den breiten, noch nicht so abgetragenen Mesas, den vom Wind geformten Buttes und die dünnen Spires. Es ist schon beeindruckend und durchaus nachvollziehbar warum diese Kulisse in so vielen Werbespots und Filmen verwendet wurde.
Gegen 16.30 Uhr bezogen wir dann unser Zimmer im "The View Hotel", von dessen Balkon man direkten Blick auf das Valley hat. Hier genossen wir den Sonnenuntergang und aßen anschließend im Restaurant, welches genau so wie das Hotel von Navajo Indianern betrieben wird, typisch indianische Speisen: einen Eintopf und Tacos mit dem charakteristischen grünen Fladenbrot.   

Freitag, 24. Mai 2013

Grand Canyon National Park - South Rim



Als wir am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein aufwachten und vor die Tür traten, bemerkten wir erst in welch schöner Gegend wir gelandet waren. Direkt vor den Vermillion Cliffs, die auch die berühmte "Wave" beherbergen, schmiegte sich unser kleines Motel in die Kulisse. Eigentlich wollten wir als nächstes nach Page an den Lake Powell um unter anderem den Antelope Canyon zu besichtigen. Allerdings mussten wir feststellen, dass die Straße nach Page aufgrund eines Erdrutsches gesperrt war und wir einen großen Umweg über Tuba City im Süden nehmen müssen. Aufgrund dessen entschlossen wir uns doch den Grand Canyon Süd vorzunehmen.
Wir kamen über die Desert View Road in den Park hinein und konnten bereits au dieser Panoramastraße tolle Ausblicke auf den Canyon genießen.
Shuttle Busse, die im Village abfahren, brachten uns zum Yavapai Point. Die kostenlosen Busse fahren alle 15 Minuten wie Stadtbusse und halten an bestimmten Stellen, wo man dann Wanderungen oder Spaziergänge unternehmen kann.
Eine etwas längere Wanderung entlang des Rims unternahmen wir auf der zweiten Shuttle-Loop zu Hermits Rest, die auch durch ein kurzes Waldstück führte. In den Canyon herunter sind wir nicht gewandert und das hatte mehrere Gründe. Zum einen würden wir an einem Tag sowieso nicht bis auf den Grund und wieder hinauf kommen und im Tal sind die Übernachtungskapazitäten begrenzt. Zum anderen ist die Wanderung natürlich sehr anstrengend, immerhin gilt es 1km Tiefe zu überwinden und bei der Hitze hat dies schon so manches Leben geopfert. Mit dem Auto kommt man als Tourist überhaupt nicht in den Canyon hinunter. 
Bevor wir uns auf die Weiterfahrt begaben und wir wieder ohne Abendessen dastehen, gab es in der Bright Angel Lodge noch etwas zu essen, welches preislich als auch geschmacklich sehr gut war.
Mein Fazit zum Grand Canyon: es ist das Symbol der USA, welches vor allem eines ist, nämlich groß bzw. tief was zu den USA nun einmal passt. Farblich finde weniger beeindruckend, etwas blass und wenig grün. Da hatten die anderen Canyons doch wesentlich mehr hergegeben.
Nun mussten wir mal wieder nach einem Hotel ausschauhalten, welches sich hier im wilden Westen wirklich als schwierig herausstellt. Kleine Motels sind Abends nicht mehr besetzt und die größeren Ketten verlangen zu viel für eine simple Übernachtung. Wir hatten Glück in Tuba City, wo wir gerade noch das letzte Zimmer im Quality Inn ergatterten.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Grand Canyon National Park - North Rim



Wieder gind es zeitig los, denn wir wollten heute auf dem Angel`s Landing Trail wandern. Da es tagsüber jedoch ziemlich heiß wird, mussten wir in den frühen Morgenstunden los. Ziemlich steil ging es bergauf bis wir dann nach einiger Zeit einen tollen Blick auf den Canyon hatten. Teilweise war der Weg schon recht abenteuerlich und gut besucht. Nur ein paar Ketten boten halt und waren das einzige an dem man sich festhalten konnte um nicht in den Abgrund zu rutschen.
Wieder im Tal angekommen ging es mit dem Shuttle zurück zum Auto und dann wieder durch den Tunnel Richtung Osten. Der Tunnel wird tatsächlich für größere Caravans und Busse in eine Richtung gesperrt. Als letztes Auto, welches durchgelassen wird, bekommt dann tatsächlich einen Staffelstab in die Hand gedrückt, welchen wir dann dem Ranger am anderen Ende übergeben mussten. Interessante Vorgehensweise.
Wir setzten unseren Weg weiter Richtung Süden fort, denn als nächstes stand der Grand Canyon auf unserem Plan. Der Nationalpark besteht aus zwei Teilen: dem North Rim und dem Süd Rim, welche jedoch durch den Canyon an sich getrennt sind und ca. 5 Autostunden entfernt sind, da man einmal außen um den Canyon herumfahren musst. Wir begannen unsere Tour also im Norden und nach einer ziemlich langen Hinfahrt (ca. 1.5h) auf einer eintönigen Straße bis man überhaupt den Parkeingang erreicht, wurden wir gleich als erstes von einem KOjoten begrüßt, der direkt neben der Straße umherstreunte. Wir besichtigten sowohl die Lodge von deren Veranda man bereits einen herrlichen Blick auf die tiefen Schluchten des Canyons hat, wanderten aber auch auf dem Bright Angel Trail umher und genossen noch einig andere Aussichtspunkte. ZUm Sonnenuntergang fuhren wir dann auf der Cape Royale Panoramastraße entlang. Diese ca. 18 Meilen lange Straße bietet einige Aussichtspunkte und an ihrem Ende bietet sich ein großartiger Blick auf die gegenüberliegenden Klippen des Canyons. Da es auch fast Vollmond war, befanden sich hier viele Fotografen die den Sonnenuntergang festhalten wollten. Relativ spät kamen wir also erst wieder aus dem Canyon weg und hielten uns Richtung Osten. Leider war die Canyon Lodge wohl weit und breit die einzige Unterkunftmöglichkeit für lange Zeit denn erst 2 Stunden später gegen 21.30 Uhr erreichten Vermillion Cliffs. Das erste Motel war schon nicht mehr besetzt doch bei Lee´s Ferry hatten wir Glück. Der letzte Gast verließ gerade die Bar und eine Bedienung konnte uns noch eines der 8 Zimmer vermieten. Das Zimmer war immerhin sehr gemütlich eingerichtet, zwar kein Fernseher und auch kein Internet, aber wir waren so müde dass uns das nicht störte. Wo wir uns eigentlich befanden ließ sich bei Nacht nur erahnen und wir sollten das ganze Ausmaß erst am nächsten Morgen erfahren.   

Mittwoch, 22. Mai 2013

Bryce Canyon & Zion National Park

Auch heute ging es für uns wieder zeitig los. Nach einem Frühstück in unserem Westernhotel, dessen Restaurant noch nicht wieder offiziell eröffnet hat nach der Renovierung uns aber immerhin ein spartanisches Frühstück im Saloon anbot, ging es wieder in den Bryce Canyon. Hier hatten wir um 8.00 Uhr einen 3-stündigen Ausritt zu Pferde in den Canyon gebucht. 

Das Ganze war sehr gut organisiert, die verschiedenen Partien waren in 10 Minuten Abständen bestellt wurden, so dass wir auch nicht all zu lang warten mussten. Ein Cowboy begruesste uns, erfragte unsere Reiterfahrung und wies uns dann die Pferde Cory und Blueberry zu. Zwei weitere Cowboys halfen uns beim Aufsatteln und dann ging es auch schon los. Unser Guide Cache, sah sehr authentisch aus, nur der Colt im Halfter fehlte ihm, und er führte uns zunächst hinab in den Canyon, wobei wir gleich zu Beginn einen ziemlich steilen Pfad hinab reiten mussten. Doch die Tiere machten das sehr souverän was man nicht von allen Reitern behaupten konnte. Der Ausblick war herrlich und hoch zu Ross noch viel beeindruckender, da man selber nicht laufen musste. Die Hoodoos links und rechts neben uns spendeten noch recht viel Schatten in den frühen Morgenstunden. Nach ca. 1.5h auf dem Peek-a-boo- Trail machten wir eine kurze Rast, bei der es zumindest Wasser gab, denn Rucksäcke durften wir nicht mitnehmen. Dann machten wir uns auf den Rückweg, und da es ein Rundweg ist, kamen wir noch an anderen Stellen vorbei und konnten weitere Figuren in den Steinen entdecken wie beispielsweise die Frau an der Orgel.
Wieder festen Boden unter den Füßen liefen wir zwar als seien wir den ganzen Urlaub nur geritten, sattelten wir um in unser bequemes Auto und fuhren wieder zum Zion National Park. Dieses Mal Namen wir jedoch den Ost Eingang und wanderten auf dem Zion Overlook Trail entlang. Der Weg führte uns durch felsiges Gebiet, durch Alkoven aber auch durch sandige Wüstenpassagen an einen beeindruckenden Ausblick in den Canyon hinein.
Übernachten werden wir heute in Kanab, einem kleinen Städtchen welches noch eine authentische Main Street besitzt und dennoch einiges an Restaurants zu bieten hat. Direkt gegenüber von unserem Days Inn befindet sich das Spur´s Grill in dem wir Ribs und Burger aßen und dabei dem Livegesang von zwei Kanabischen? Highschoolabgänger lauschten. Zwischendurch musste sich natürlich auch noch ein Koreanischer Tourist mit Italienischen und Französischen Liedern die Ehre geben.

Dienstag, 21. Mai 2013

Kolob Canyon & Bryce National Park



Nach dem Frühstück im Hotel war unser erster Anlaufpunkt der Kolob Canyon im nördlichen Teil des Zion National Parks. Auf einem Trail ging es zu einem Overlook. So früh am Morgen trafen wir nur wenige Wanderer an und hatten so die herrliche Kulisse ganz für uns. Anschließend sollte es in das Cedar Breaks National Monument gehen, unterwegs wurde es richtig kalt, da wir durch die Berge fuhren in denen noch Schnee zu sehen war. Leider mussten wir feststellen, dass die Straße zum Monument gesperrt war, weshalb wir unseren nächsten Stopp den Bryce Canyon vorzogen. Hier kann man die Panoramastraße mit dem eigenen Auto entlang fahren und an den schönen Haltepunkten aussteigen und etwas umherlaufen. Die Indianer nannten dieses Gebiet "Rote Felsen wie stehende Männer in einem Tal". Und genauso sah es auch aus. Die Felsen oder auch Hoodoos genannten erheben sich  unter einem wie viele kleine  und größere Kathedrale und die Aussichtspunkte wie "Inspiration Point" versprechen wirklich nicht zu wenig.
Übernachten werden wir heute in Panguitch im Bryce Canyon Western Hotel. Dieses ist wie eine kleine Westernstadt angelegt und nur 15 Minuten vom Bryce Canyon entfernt. Dafür, dass das Hotel erst vor kurzem renoviert wurden ist war der Teppich ziemlich schmuddelig. Abendessen gab es heute in Hatch, einer kleinen Ortschaft die eigentlich nur aus einer Durchfahrtstraße besteht. Das Adobe Cafe hingegen bot uns mit Fajitas und Burger ein sehr gutes Essen.

Montag, 20. Mai 2013

Zion National Park


Relativ früh checkten wir aus dem Hotel aus und machten uns auf in Richtung Zion National Park. Diesen erreichten wir gegen 12.30 Uhr und hier hieß es dann erst einmal Umsteigen in einen der Propangasbetriebenen Busse. In der Hauptsaison kommt man nämlich mit seinem eigenen Auto nicht in den Park. Der Shuttle hält jedoch an den wichtigsten Stellen und man kann sich zu Fuß weiterbewegen. Unser erster Stopp war am ...... bei dem wir den River Walk entlang spazierten bis dieser sich in einen Canyon verwandelte.
Ein weiterer schöner Punkt ist der Overlook. Eine kurze Wanderung brachte uns in einige Meter Höhe, an der Felsenwand rieselt leicht das Wasser herunter und vor uns tat sich das grüne Tal auf aus dem sich die Berge majestätisch erhoben. Außerdem unternahmen wir eine kurze Wanderung an den Emerald Pools. Auch hier rieselt das Wasser herunter und im Pool quakten die einheimischen Frösche in einem Ton der fast wie Lämmer klang.

Übernachten werden wir im Abbey Inn, einem schönen rustikal eingerichteten Hotel in Cedar City. Beim Thailänder Thai Basil gab es noch ein leckeres Abendessen, eine Runde schwimmen im Hotelpool und dann haben wir auch diesen Tag geschafft.

Sonntag, 19. Mai 2013

Death Valley

Dank der Zeitverschiebung waren wir sehr zeitig wach und konnten so nach dem Frühstück im Hotel uns auf den Weg in das Death Valley machen. Ein Kollege hatte mir den etwas nördlich gelegenen Titus Canyon empfohlen. Auf einem Off-road Weg ging es mehrere Meilen durch beeindruckende Landschaft: zunächst weites Land, dann schroffe Felsen mit Abhängen und enge Canyons.

Am Ende des Weges kamen wir auch an der alten Bergbaustadt, von der mittlerweile nur noch Ruinen übrig geblieben sind. Auch die Temperatur steigerte sich im Laufe der Zeit je näher wir dem Death Valley kamen. Der Norden war relativ weitläufig und erst im Süden sanken wir unter den Meeresspiegel. Bad Water liegt -85m unter dem Meeresspiegel. Auf dem Basin kann man einen kurzen Spaziergang unternehmen, der bei uns aufgrund der glühenden Hitze relativ kurz ausfiel. Beeindruckend ist jedoch der Marker den man weit oben im Berg sieht und der den Meeresspiegel symbolisiert. wir setzen Fahrt fort auf dem Artist Drive mit der Farbpalette. Hier sind die Felsen aufgrund von Oxidation tatsächlich in den unterschiedlichsten Farbtönen zu finden.
Das Death Valley kann man am besten mit dem Auto erkunden, viele Straßen sind gut für die Touristen ausgebaut und bieten schöne Sicht auf das Tal.
Wieder im Hotel angekommen aßen wir im Gordon Biersch. Gut gestärkt ging es dann auf den weltbekannten Strip. Im Venetian ließen wir uns vom Nachbau des Markusturmes und einiger Kanäle beeindrucken bevor wir dann Richtung Süden spazierten. Am Bellagio kamen wir pünktlich zu den musikalisch untermalten Wasserspielen an und am New York New York beendeten wir unseren Rundgang. Müde brachte uns ein Taxi wieder zum Hotel zurück. 

Samstag, 18. Mai 2013

Auf geht´s nach Las Vegas

Endlich war wieder Urlaub angesagt. Gegen 15 Uhr machte ich mich auf den Flughafen, wo Jan schon auf mich wartete. Seine Maschine aus Deutschland war pünktlich gelandet und auch unser Weiterflug nach Las Vegas verlief planmäßig. In Las Vegas holten wir zunächst den Mietwagen ab und dann ging es auch schon zum erste Hotel dem La Quinta Inn. Mittlerweile war es jedoch schon gegen 22 Uhr Pazifischer Zeit und nach der Anreise war uns eher nach Schlafen als nach Glücksspiel.

Donnerstag, 29. November 2012

Universal Studios


Unser letzter Urlaubstag war angebrochen. Wir entschlossen uns diesen in den Universal Studios zu verbringen. Hier haben uns vor allem die interaktiven Shows gut gefallen. Beispielsweise eine Show in der man eine Szene nachspielt und wir alle in einer U Bahn in LA sitzen und dann ein Erdbeben ausbricht, alles wackelt und zum großen Finale schießt dann auch noch Wasser aus die Treppe herunter. Die Wartezeit wurde auch hier abwechslungsreich gestaltet durch eine Art Casting und anschließendes Nachspielen ein paar kurzer Szenen durch die Auserwählten. Am Ende kann man sich dann kurz in einem Videozusammenschnitt sehen. Oder bei der Show Twister, bei dem man einen Tornado beobachten kann und auf den Zuschauerplätzen auch den Wind und das Wasser zu spüren bekommt während etwas weiter weg eine Kuh durch die Landschaft fliegt, Stromleitungen explodieren usw. Den Planeten auf dem ET zu Hause ist konnten wir auf einem Fahrrad erkunden oder Shrek in 3D sehen. 
Außerdem gab es eine Animal Actor Show, bei der Tiere die in Kinofilmen mitgewirkt haben ihre Kunststücke zeigten und wie sie auf Kommandos reagieren. Neben Hunden wirkten auch Vögel, Katzen, Schweine und natürlich ein Schimpanse mit. Auch in diesem Park gab es am Ende eine Parade und um 18Uhr als der Park schloss gab es noch eine Show auf dem kleinen See im Park begleitet von Ausschnitten aus diversen Universal Filmen, Wasserfontänen und einem Feuerwerk.