Mesa Verde National Park
Nachdem wir den Sonnenaufgang direkt von unserem Balkon bewundern konnten und dabei die Waffeln vom Vortag zum Frühstück hatten, brachen wir Richtung Colorado auf. Im äußersten Südwesten befindet sich der Mesa Verde Nationalpark, bei dem wir nach ca. 2.45 Stunden ankamen. Auch im Park muss man zunächst einige Meilen zurücklegen bis man eine der vielen archäologischen Stätten erreicht. Die Felsbehausungen der Anasazi sind meist unter Felsvorsprüngen zu finden, die genügend Schatten aber auch Wasser spenden.
Die bekanntesten davon sind das Cliff Palace, Balcony House, das Square Tower House und Spruce Tree House. Da man zumindest für die ersten beiden ein zusätzliches Ticket erwerben muss, entschlossen wir uns nur eines davon nämlich das Balcony House zu besichtigen. Das Abenteuer dabei ist, dass man zunächst eine ca. 10m lange Leiter hinaufklettern muss, um die Felsbehausungen zu erreichen. Und um wieder hinauszugelangen muss man durch einen Tunnel in einer Felspalte kriechen und weitere Leitern und Ketten am Berg hinaufklettern. Als letztes besuchten wir noch das kostenlose Spruce Tree House. Nachdem wir usnere Rundfahrt im Park beendet hatten, ging es wieder Richtung Monument Valley.

Auf dem Weg dorthin kamen wir noch am Four Corners Monument vorbei. Gegen eine geringe Eintrittsgebühr kann man hier in 4 Bundestaaten gleichzeitig sein. Dieser Punkt ist der einzige in den USA, wo sich die Grenzen von gleich vier Bundesstaaten treffen: Colorado, New Mexico, Arizona und Utah. Demjenigen der mit dem Lineal damals die Grenzen definiert hat sei also Dank, dass die Indiander heutzutage eine weitere Einnahmequelle haben.
Übernachten werden wir heute in Kayenta.
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