Als wir am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein aufwachten und vor die Tür traten, bemerkten wir erst in welch schöner Gegend wir gelandet waren. Direkt vor den Vermillion Cliffs, die auch die berühmte "Wave" beherbergen, schmiegte sich unser kleines Motel in die Kulisse. Eigentlich wollten wir als nächstes nach Page an den Lake Powell um unter anderem den Antelope Canyon zu besichtigen. Allerdings mussten wir feststellen, dass die Straße nach Page aufgrund eines Erdrutsches gesperrt war und wir einen großen Umweg über Tuba City im Süden nehmen müssen. Aufgrund dessen entschlossen wir uns doch den Grand Canyon Süd vorzunehmen.
Wir kamen über die Desert View Road in den Park hinein und konnten bereits au dieser Panoramastraße tolle Ausblicke auf den Canyon genießen.
Shuttle Busse, die im Village abfahren, brachten uns zum Yavapai Point. Die kostenlosen Busse fahren alle 15 Minuten wie Stadtbusse und halten an bestimmten Stellen, wo man dann Wanderungen oder Spaziergänge unternehmen kann.
Bevor wir uns auf die Weiterfahrt begaben und wir wieder ohne Abendessen dastehen, gab es in der Bright Angel Lodge noch etwas zu essen, welches preislich als auch geschmacklich sehr gut war.
Mein Fazit zum Grand Canyon: es ist das Symbol der USA, welches vor allem eines ist, nämlich groß bzw. tief was zu den USA nun einmal passt. Farblich finde weniger beeindruckend, etwas blass und wenig grün. Da hatten die anderen Canyons doch wesentlich mehr hergegeben.
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