Mittwoch, 29. Mai 2013

Natural Bridges & Canyonlands National Park

Um in den Natural Bridges Nationalpark zu kommen, mussten wir zunächst wieder 30 Minuten in die andere Richtung fahren. Der Park lässt sich gut mit dem Auto erkunden und an den jeweiligen Brücken gibt es kürzere oder längere Trails die man zu Fuß bis zur Brücke oder unter die Brücke laufen kann. Wir machten nicht alle Trails sondern nur ein paar die interessant klangen und wo wir teilweise über Leitern einige Höhenunterschied überwinden mussten.
Durch Blanding ging es dann wieder durch Richtung Norden. Hier führen wir ca. 1h30m in den Canonlands Nationalpark hinein und wir kamen am Newspaper Rock vorbei. Spaßiger Name aber betrachtet man die damaligen Umstände macht das durchaus Sinn. Denn diese sogenannten Petroglyphen, Hyroglyphen die in Steinen eingeritzt sind, waren früher das Mittel zur Kommunikation. Im südlichen Teil befinden sich die sogenannten Needles, die dem Bryce Canyon sehr ähneln. Auch dieser Park lässt sich gut mit dem Auto erkunden, so dass wir wieder nur einige kürzere Wanderungen u.a. zu einer alten Cowboybehausung machten. Auf dem Rückweg zum Highway sahen wir dann noch viele kleine, süße Präriehunde.
Übernachten werden wir heute in Moab, einem schönen kleinen Touristenstädtchen welches sich noch etwas vom einstigen Wild West Flair erhalten hat. Nach dem Abendessen wollten wir noch in eine Bar und wir entschieden uns für eine mit Live Musik. Als wir unsere Cocktails dann orderten erlebten wir eine Überraschung: wir mussten noch etwas zum Essen bestellen, denn das ist hier in Utah wohl Gesetz wenn man Alkohol trinken möchte. Nach kurzer Verwirrtheit,  denn gegessen hatten wir schließlich schon, bestellten wir dann das billigste: Salsa und Chips. Neben uns saßen ein paar Biker aus California,  die sich über dieses Gesetz genauso wunderten und lustig machten und zu 8 an einer Schale Eis aßen.  Das war schon ein witziges Bild, die harten Biker und dann ihre Kugel Eis. Dafür war die Musik gut und je später es wurde desto mehr Einheimische gesellten sich zu uns. Aber spätestens um 23Uhr scheint hier in Utah wohl Schicht im Schacht zu sein.



Dienstag, 28. Mai 2013

Antelope Canyon & Valley of the Gods

Nachdem wir für den Antelope Canyon extra unsere Reiseroute umgestellt hatten, waren wir natürlich sehr gespannt was uns heute dort erwartet. 9:30 fanden wir uns also beim Tourstart in Page ein. Nur die Indianer dürfen Touren in den Canyon anbieten, als Privatperson kommt man sonst nicht dort hinein. Das kleine Büro in Page quoll schon fast über vor Menschen die Tickets reserviert hatten und sich anmeldeten. Dann wurde draußen gewartet, denn hier sollte die Verteilung auf die Jeeps erfolgen, die uns zum Canyon außerhalb der Stadt bringen. Ich muss schon sagen, dass hier ein ganz schönder Kommandoton vorherrschte. Nach Anzahl der Personen einer Gruppe wurde hier aufgerufen, wer nicht sofort reagierte hatte Pech und wurde aufgeteilt auf verschiedene Jeeps. Ca. 15 Minuten vor Page befindet sich dann der Eingang in die Schlucht. Unser Guide führte uns hinein und erzählte uns an den wichtigsten Stellen was es zu sehen gab. Auch wenn wir nicht die Fototour gebucht hatten, gab er uns einige hilfreiche Tipps wie wir die besten Fotos aufnehmen sollen. Den berühmten Lichtstrahl den man auf Fotos immer sieht und für den der Canyon so bekannt ist, sahen wir natürlich nicht. Dafür waren wir zu früh im Canyon. Aber auch ohne diesen Lichtstrahl war es faszinierend den Navajo-Sandstein zu betrachten, der wirklich aus jedem Blickwinkel anders wirkte. 
Einige Formationen wie ein Herz, einen Schmetterling oder das Monument Valley bei Sonnenaufgang konnten wir erkennen. Leider war die ganze Führung eine ziemliche Hetze. Vorneweg unser Guide der uns immer weiterzog und hinter uns kamen andere Gruppen, deren Guides uns weiterscheuchten. Wir hatten keine ruhige Minute im Canyon. Am anderen Ende angekommen hatten wir 15 Minuten, um auf eigene Faust den Canyon wieder zurück zum Jeep zu laufen. Wir kämpften uns also gegen den Touristenstrom wieder dem Ausgang zu. Scheinbar gibt es 2 Tourveranstalter die jeweils mit mindestens 10 Jeeps zur gleichen Zeit ankommen, jeder Jeep hat dann nochmal 8-10 Personen...man kann sich vorstellen was für ein Getümmel es im Canyon ist. Aber das haben wir vorher gewusst und wir haben uns dennoch entschieden den Canyon zu besichtigen. 
Wieder zurück in Page setzten wir unsere Reise im eigenen Auto fort. Vorbei am Monument Valley ging es in das Valley of Gods. Ein 27km langer Schotterweg führt durch das Tal, bei dem man ebenfalls schöne Sandsteinformationen bewundern kann. Noch dazu findet man hier das Gegenteil vom Antelope Canyon: Weite, Stille und keine Menschen. 
Nach einem kurzen Abstecher zum Gooseneck Statepark ging es weiter ging es eine kurvenreiche steile und noch dazu Schotterstraße hinauf auf ein Plateau. Da es mittlerweile doch schon recht spät geworden war, stellte sich uns die Frage wo wir übernachten werden und das war in der Tat nicht so einfach. Die nächste Stadt lag ca. 30 Autominuten in der entgegengesetzten Richtung, schien jedoch die einzige Möglichkeit zu sein. Ein kleines Örtchen names Blanding war es, kaum 3000 Einwohner und wirklich nichts weiter los. Ein Drive-Through für Fast Food, ein Cafe welches bereits geschlossen hatte und ein Restaurant. Uns verschlug es in das Restaurant genannt Oldtymer und ich hatte den Eindruck, dass sich hier die Highschool Absolventen von 2012 zusammengetan hatten und diesen Laden schmissen. Das italienische Essen war gut wenn auch nicht überragend und die Kundschaft? Ich glaub da hat sich die Stadt zusammengetan und ausgelost wer an welchem Abend der Woche das Restaurant zu besuchen hat, damit überhaupt etwas los ist.


Montag, 27. Mai 2013

Page

Heute war ein eher erholsamer Tag. Am Morgen ging es Richtung Page, dieses Mal ohne Straßensperrungen die unsere Pläne durchkreuzten.  Etwas südlich, kurz vor der Straßensperrung, befindet sich der berühmte Horseshoe Bend. An dieser Stelle macht der Colorado River eine 270° Kurve. Die Aussichtsplattform, die aus einem Felsvorsprung besteht befindet sich ca. 1km Fußmarsch entfernt. Obwohl das nicht weit klingt ist es doch recht beschwerlich dahin zu gelangen, denn zum einen geht es bergauf und ab und zum anderen besteht der Weg größtenteils aus Sand in dem man halb versinkt und dann ist da noch die Hitze und kein Schatten weit und breit. An der Aussichtsstelle muss man ebenfalls sehr vorsichtig sein, denn viele Felsvorsprünge sind unterhöhlt und können leicht abbrechen. Unter einem sieht man dann den Colorado in ca. 300m Tiefe vorbeifließen.
Am Nachmittag fuhren wir zum Lake Powell und besichtigen den Glen Canyon Dam.  Der Lake Powell ist ein künstlich aufgestauter See und der zweitgrößte nach dem Lake Mead in den USA. Bei einer Führung gelangten wir ins Innere das Dammes und erfuhren allerlei Details. So auch das die Stadt Page nur wegen des Baus der Staumauer gegründet wurde, um den vielen Arbeitern einen Wohnort zu geben. Dafür muss ich sagen, gibt die Stadt mittlerweile einiges her und ist relativ groß.
Anschließend fuhren wir zur Antelope Point Marina, wo  man sich erfrischen und Wassersport betreiben kann, bevor wir unser Hotel in Page bezogen.

Sonntag, 26. Mai 2013

Mesa Verde National Park


Nachdem wir den Sonnenaufgang direkt von unserem Balkon bewundern konnten und dabei die Waffeln vom Vortag zum Frühstück hatten, brachen wir Richtung Colorado auf. Im äußersten Südwesten befindet sich der Mesa Verde Nationalpark, bei dem wir nach ca. 2.45 Stunden ankamen. Auch im Park muss man zunächst einige Meilen zurücklegen bis man eine der vielen archäologischen Stätten erreicht. Die Felsbehausungen der Anasazi sind meist unter Felsvorsprüngen zu finden, die genügend Schatten aber auch Wasser spenden. 
Die bekanntesten davon sind das Cliff Palace, Balcony House, das Square Tower House und Spruce Tree House. Da man zumindest für die ersten beiden ein zusätzliches Ticket erwerben muss, entschlossen wir uns nur eines davon nämlich das Balcony House zu besichtigen. Das Abenteuer dabei ist, dass man zunächst eine ca. 10m lange Leiter hinaufklettern muss, um die Felsbehausungen zu erreichen. Und um wieder hinauszugelangen muss man durch einen Tunnel in einer Felspalte kriechen und weitere Leitern und Ketten am Berg hinaufklettern. Als letztes besuchten wir noch das kostenlose Spruce Tree House. Nachdem wir usnere Rundfahrt im Park beendet hatten, ging es wieder Richtung Monument Valley. 
Auf dem Weg dorthin kamen wir noch am Four Corners Monument vorbei. Gegen eine geringe Eintrittsgebühr kann man hier in 4 Bundestaaten gleichzeitig sein. Dieser Punkt ist der einzige in den USA, wo sich die Grenzen von gleich vier Bundesstaaten treffen: Colorado, New Mexico, Arizona und Utah. Demjenigen der mit dem Lineal damals die Grenzen definiert hat sei also Dank, dass die Indiander heutzutage eine weitere Einnahmequelle haben.
Übernachten werden wir heute in Kayenta.


Samstag, 25. Mai 2013

Monument Valley


Da sich mittlerweile herausstellte, dass die frühesten Eintrittskarten für den Antelope Canyon erst für Dienstag zu haben sind (hier ist Memorial Day Weekend und die Gegend anscheinend ein beliebter Ausflugsort) mussten wir unsere Route noch einmal anpassen. Wir zogen das Monument Valley und auch Mesa Verde vor. Dadurch müssen wir zwar mehr fahren, aber den Antelope Canyon wollten wir uns auch nicht entgehen lassen.
In unserer Übernachtung war ein Frühstück im Restaurant gegenüber, dem HOgan´s, inbegriffen. Nach dem wir schon sehr lang warten mussten um überhaupt bestellen zu können, dauerte dann auch noch die Essenszubereitung ewig (wobei andere Tische wesentlich schneller bedient wurden). Zu allem Überfluss kamen dann auch noch die Banana-Walnut Pancakes ohne Banane weil diese aus waren. Nachdem wir auf diese Weise schon über eine Stunde verplempert hatten, ging es zügig Richtung Monument Valley.
Auf dem Weg dahin gibt es wie fast überall viele Navajo Märkte, auf denen die Indianer selbstgemachten Schmuck und Souvenirs verkaufen. Das Valley an sich wird auch von den Indianern betrieben und ist kein national Park, d.h. hier werden separate Eintrittsgebühren erhoben, welche mit 5$/Person allerdings noch erträglich sind. Dann kann man mit seinem eigenen Auto auf dem sandigen und schroffen Weg eine Schleife fahren, auf der man an allen wichtigen Formationen vorbeikommt: den breiten, noch nicht so abgetragenen Mesas, den vom Wind geformten Buttes und die dünnen Spires. Es ist schon beeindruckend und durchaus nachvollziehbar warum diese Kulisse in so vielen Werbespots und Filmen verwendet wurde.
Gegen 16.30 Uhr bezogen wir dann unser Zimmer im "The View Hotel", von dessen Balkon man direkten Blick auf das Valley hat. Hier genossen wir den Sonnenuntergang und aßen anschließend im Restaurant, welches genau so wie das Hotel von Navajo Indianern betrieben wird, typisch indianische Speisen: einen Eintopf und Tacos mit dem charakteristischen grünen Fladenbrot.   

Freitag, 24. Mai 2013

Grand Canyon National Park - South Rim



Als wir am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein aufwachten und vor die Tür traten, bemerkten wir erst in welch schöner Gegend wir gelandet waren. Direkt vor den Vermillion Cliffs, die auch die berühmte "Wave" beherbergen, schmiegte sich unser kleines Motel in die Kulisse. Eigentlich wollten wir als nächstes nach Page an den Lake Powell um unter anderem den Antelope Canyon zu besichtigen. Allerdings mussten wir feststellen, dass die Straße nach Page aufgrund eines Erdrutsches gesperrt war und wir einen großen Umweg über Tuba City im Süden nehmen müssen. Aufgrund dessen entschlossen wir uns doch den Grand Canyon Süd vorzunehmen.
Wir kamen über die Desert View Road in den Park hinein und konnten bereits au dieser Panoramastraße tolle Ausblicke auf den Canyon genießen.
Shuttle Busse, die im Village abfahren, brachten uns zum Yavapai Point. Die kostenlosen Busse fahren alle 15 Minuten wie Stadtbusse und halten an bestimmten Stellen, wo man dann Wanderungen oder Spaziergänge unternehmen kann.
Eine etwas längere Wanderung entlang des Rims unternahmen wir auf der zweiten Shuttle-Loop zu Hermits Rest, die auch durch ein kurzes Waldstück führte. In den Canyon herunter sind wir nicht gewandert und das hatte mehrere Gründe. Zum einen würden wir an einem Tag sowieso nicht bis auf den Grund und wieder hinauf kommen und im Tal sind die Übernachtungskapazitäten begrenzt. Zum anderen ist die Wanderung natürlich sehr anstrengend, immerhin gilt es 1km Tiefe zu überwinden und bei der Hitze hat dies schon so manches Leben geopfert. Mit dem Auto kommt man als Tourist überhaupt nicht in den Canyon hinunter. 
Bevor wir uns auf die Weiterfahrt begaben und wir wieder ohne Abendessen dastehen, gab es in der Bright Angel Lodge noch etwas zu essen, welches preislich als auch geschmacklich sehr gut war.
Mein Fazit zum Grand Canyon: es ist das Symbol der USA, welches vor allem eines ist, nämlich groß bzw. tief was zu den USA nun einmal passt. Farblich finde weniger beeindruckend, etwas blass und wenig grün. Da hatten die anderen Canyons doch wesentlich mehr hergegeben.
Nun mussten wir mal wieder nach einem Hotel ausschauhalten, welches sich hier im wilden Westen wirklich als schwierig herausstellt. Kleine Motels sind Abends nicht mehr besetzt und die größeren Ketten verlangen zu viel für eine simple Übernachtung. Wir hatten Glück in Tuba City, wo wir gerade noch das letzte Zimmer im Quality Inn ergatterten.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Grand Canyon National Park - North Rim



Wieder gind es zeitig los, denn wir wollten heute auf dem Angel`s Landing Trail wandern. Da es tagsüber jedoch ziemlich heiß wird, mussten wir in den frühen Morgenstunden los. Ziemlich steil ging es bergauf bis wir dann nach einiger Zeit einen tollen Blick auf den Canyon hatten. Teilweise war der Weg schon recht abenteuerlich und gut besucht. Nur ein paar Ketten boten halt und waren das einzige an dem man sich festhalten konnte um nicht in den Abgrund zu rutschen.
Wieder im Tal angekommen ging es mit dem Shuttle zurück zum Auto und dann wieder durch den Tunnel Richtung Osten. Der Tunnel wird tatsächlich für größere Caravans und Busse in eine Richtung gesperrt. Als letztes Auto, welches durchgelassen wird, bekommt dann tatsächlich einen Staffelstab in die Hand gedrückt, welchen wir dann dem Ranger am anderen Ende übergeben mussten. Interessante Vorgehensweise.
Wir setzten unseren Weg weiter Richtung Süden fort, denn als nächstes stand der Grand Canyon auf unserem Plan. Der Nationalpark besteht aus zwei Teilen: dem North Rim und dem Süd Rim, welche jedoch durch den Canyon an sich getrennt sind und ca. 5 Autostunden entfernt sind, da man einmal außen um den Canyon herumfahren musst. Wir begannen unsere Tour also im Norden und nach einer ziemlich langen Hinfahrt (ca. 1.5h) auf einer eintönigen Straße bis man überhaupt den Parkeingang erreicht, wurden wir gleich als erstes von einem KOjoten begrüßt, der direkt neben der Straße umherstreunte. Wir besichtigten sowohl die Lodge von deren Veranda man bereits einen herrlichen Blick auf die tiefen Schluchten des Canyons hat, wanderten aber auch auf dem Bright Angel Trail umher und genossen noch einig andere Aussichtspunkte. ZUm Sonnenuntergang fuhren wir dann auf der Cape Royale Panoramastraße entlang. Diese ca. 18 Meilen lange Straße bietet einige Aussichtspunkte und an ihrem Ende bietet sich ein großartiger Blick auf die gegenüberliegenden Klippen des Canyons. Da es auch fast Vollmond war, befanden sich hier viele Fotografen die den Sonnenuntergang festhalten wollten. Relativ spät kamen wir also erst wieder aus dem Canyon weg und hielten uns Richtung Osten. Leider war die Canyon Lodge wohl weit und breit die einzige Unterkunftmöglichkeit für lange Zeit denn erst 2 Stunden später gegen 21.30 Uhr erreichten Vermillion Cliffs. Das erste Motel war schon nicht mehr besetzt doch bei Lee´s Ferry hatten wir Glück. Der letzte Gast verließ gerade die Bar und eine Bedienung konnte uns noch eines der 8 Zimmer vermieten. Das Zimmer war immerhin sehr gemütlich eingerichtet, zwar kein Fernseher und auch kein Internet, aber wir waren so müde dass uns das nicht störte. Wo wir uns eigentlich befanden ließ sich bei Nacht nur erahnen und wir sollten das ganze Ausmaß erst am nächsten Morgen erfahren.   

Mittwoch, 22. Mai 2013

Bryce Canyon & Zion National Park

Auch heute ging es für uns wieder zeitig los. Nach einem Frühstück in unserem Westernhotel, dessen Restaurant noch nicht wieder offiziell eröffnet hat nach der Renovierung uns aber immerhin ein spartanisches Frühstück im Saloon anbot, ging es wieder in den Bryce Canyon. Hier hatten wir um 8.00 Uhr einen 3-stündigen Ausritt zu Pferde in den Canyon gebucht. 

Das Ganze war sehr gut organisiert, die verschiedenen Partien waren in 10 Minuten Abständen bestellt wurden, so dass wir auch nicht all zu lang warten mussten. Ein Cowboy begruesste uns, erfragte unsere Reiterfahrung und wies uns dann die Pferde Cory und Blueberry zu. Zwei weitere Cowboys halfen uns beim Aufsatteln und dann ging es auch schon los. Unser Guide Cache, sah sehr authentisch aus, nur der Colt im Halfter fehlte ihm, und er führte uns zunächst hinab in den Canyon, wobei wir gleich zu Beginn einen ziemlich steilen Pfad hinab reiten mussten. Doch die Tiere machten das sehr souverän was man nicht von allen Reitern behaupten konnte. Der Ausblick war herrlich und hoch zu Ross noch viel beeindruckender, da man selber nicht laufen musste. Die Hoodoos links und rechts neben uns spendeten noch recht viel Schatten in den frühen Morgenstunden. Nach ca. 1.5h auf dem Peek-a-boo- Trail machten wir eine kurze Rast, bei der es zumindest Wasser gab, denn Rucksäcke durften wir nicht mitnehmen. Dann machten wir uns auf den Rückweg, und da es ein Rundweg ist, kamen wir noch an anderen Stellen vorbei und konnten weitere Figuren in den Steinen entdecken wie beispielsweise die Frau an der Orgel.
Wieder festen Boden unter den Füßen liefen wir zwar als seien wir den ganzen Urlaub nur geritten, sattelten wir um in unser bequemes Auto und fuhren wieder zum Zion National Park. Dieses Mal Namen wir jedoch den Ost Eingang und wanderten auf dem Zion Overlook Trail entlang. Der Weg führte uns durch felsiges Gebiet, durch Alkoven aber auch durch sandige Wüstenpassagen an einen beeindruckenden Ausblick in den Canyon hinein.
Übernachten werden wir heute in Kanab, einem kleinen Städtchen welches noch eine authentische Main Street besitzt und dennoch einiges an Restaurants zu bieten hat. Direkt gegenüber von unserem Days Inn befindet sich das Spur´s Grill in dem wir Ribs und Burger aßen und dabei dem Livegesang von zwei Kanabischen? Highschoolabgänger lauschten. Zwischendurch musste sich natürlich auch noch ein Koreanischer Tourist mit Italienischen und Französischen Liedern die Ehre geben.

Dienstag, 21. Mai 2013

Kolob Canyon & Bryce National Park



Nach dem Frühstück im Hotel war unser erster Anlaufpunkt der Kolob Canyon im nördlichen Teil des Zion National Parks. Auf einem Trail ging es zu einem Overlook. So früh am Morgen trafen wir nur wenige Wanderer an und hatten so die herrliche Kulisse ganz für uns. Anschließend sollte es in das Cedar Breaks National Monument gehen, unterwegs wurde es richtig kalt, da wir durch die Berge fuhren in denen noch Schnee zu sehen war. Leider mussten wir feststellen, dass die Straße zum Monument gesperrt war, weshalb wir unseren nächsten Stopp den Bryce Canyon vorzogen. Hier kann man die Panoramastraße mit dem eigenen Auto entlang fahren und an den schönen Haltepunkten aussteigen und etwas umherlaufen. Die Indianer nannten dieses Gebiet "Rote Felsen wie stehende Männer in einem Tal". Und genauso sah es auch aus. Die Felsen oder auch Hoodoos genannten erheben sich  unter einem wie viele kleine  und größere Kathedrale und die Aussichtspunkte wie "Inspiration Point" versprechen wirklich nicht zu wenig.
Übernachten werden wir heute in Panguitch im Bryce Canyon Western Hotel. Dieses ist wie eine kleine Westernstadt angelegt und nur 15 Minuten vom Bryce Canyon entfernt. Dafür, dass das Hotel erst vor kurzem renoviert wurden ist war der Teppich ziemlich schmuddelig. Abendessen gab es heute in Hatch, einer kleinen Ortschaft die eigentlich nur aus einer Durchfahrtstraße besteht. Das Adobe Cafe hingegen bot uns mit Fajitas und Burger ein sehr gutes Essen.

Montag, 20. Mai 2013

Zion National Park


Relativ früh checkten wir aus dem Hotel aus und machten uns auf in Richtung Zion National Park. Diesen erreichten wir gegen 12.30 Uhr und hier hieß es dann erst einmal Umsteigen in einen der Propangasbetriebenen Busse. In der Hauptsaison kommt man nämlich mit seinem eigenen Auto nicht in den Park. Der Shuttle hält jedoch an den wichtigsten Stellen und man kann sich zu Fuß weiterbewegen. Unser erster Stopp war am ...... bei dem wir den River Walk entlang spazierten bis dieser sich in einen Canyon verwandelte.
Ein weiterer schöner Punkt ist der Overlook. Eine kurze Wanderung brachte uns in einige Meter Höhe, an der Felsenwand rieselt leicht das Wasser herunter und vor uns tat sich das grüne Tal auf aus dem sich die Berge majestätisch erhoben. Außerdem unternahmen wir eine kurze Wanderung an den Emerald Pools. Auch hier rieselt das Wasser herunter und im Pool quakten die einheimischen Frösche in einem Ton der fast wie Lämmer klang.

Übernachten werden wir im Abbey Inn, einem schönen rustikal eingerichteten Hotel in Cedar City. Beim Thailänder Thai Basil gab es noch ein leckeres Abendessen, eine Runde schwimmen im Hotelpool und dann haben wir auch diesen Tag geschafft.

Sonntag, 19. Mai 2013

Death Valley

Dank der Zeitverschiebung waren wir sehr zeitig wach und konnten so nach dem Frühstück im Hotel uns auf den Weg in das Death Valley machen. Ein Kollege hatte mir den etwas nördlich gelegenen Titus Canyon empfohlen. Auf einem Off-road Weg ging es mehrere Meilen durch beeindruckende Landschaft: zunächst weites Land, dann schroffe Felsen mit Abhängen und enge Canyons.

Am Ende des Weges kamen wir auch an der alten Bergbaustadt, von der mittlerweile nur noch Ruinen übrig geblieben sind. Auch die Temperatur steigerte sich im Laufe der Zeit je näher wir dem Death Valley kamen. Der Norden war relativ weitläufig und erst im Süden sanken wir unter den Meeresspiegel. Bad Water liegt -85m unter dem Meeresspiegel. Auf dem Basin kann man einen kurzen Spaziergang unternehmen, der bei uns aufgrund der glühenden Hitze relativ kurz ausfiel. Beeindruckend ist jedoch der Marker den man weit oben im Berg sieht und der den Meeresspiegel symbolisiert. wir setzen Fahrt fort auf dem Artist Drive mit der Farbpalette. Hier sind die Felsen aufgrund von Oxidation tatsächlich in den unterschiedlichsten Farbtönen zu finden.
Das Death Valley kann man am besten mit dem Auto erkunden, viele Straßen sind gut für die Touristen ausgebaut und bieten schöne Sicht auf das Tal.
Wieder im Hotel angekommen aßen wir im Gordon Biersch. Gut gestärkt ging es dann auf den weltbekannten Strip. Im Venetian ließen wir uns vom Nachbau des Markusturmes und einiger Kanäle beeindrucken bevor wir dann Richtung Süden spazierten. Am Bellagio kamen wir pünktlich zu den musikalisch untermalten Wasserspielen an und am New York New York beendeten wir unseren Rundgang. Müde brachte uns ein Taxi wieder zum Hotel zurück. 

Samstag, 18. Mai 2013

Auf geht´s nach Las Vegas

Endlich war wieder Urlaub angesagt. Gegen 15 Uhr machte ich mich auf den Flughafen, wo Jan schon auf mich wartete. Seine Maschine aus Deutschland war pünktlich gelandet und auch unser Weiterflug nach Las Vegas verlief planmäßig. In Las Vegas holten wir zunächst den Mietwagen ab und dann ging es auch schon zum erste Hotel dem La Quinta Inn. Mittlerweile war es jedoch schon gegen 22 Uhr Pazifischer Zeit und nach der Anreise war uns eher nach Schlafen als nach Glücksspiel.