Gestern Abend
hatte ich Jan vom Flughafen in Newark abgeholt. Leider hatte er 1 Stunde
Verspätung, so dass wir erst gegen Mitternacht wieder zu Hause waren. Heute
morgen hieß es dann erstmal ausschlafen. Obwohl das bei der Zeitverschiebung
auch nicht so klappte. Am Vormittag planten wir unseren morgigen Thanksgiving
Ausflug (schließlich ist das die einzige Zeit wo ich mal 4 Tage hintereinander
frei habe). 15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Haus meiner Chefin, denn
wir waren zum Thanksgiving Dinner eingeladen. Schwester mit Familie, Mann und
Tochter mit Freund waren auch dabei. Die Themen waren quer durch von meinem
Autokauf, über die Tätigkeit der Schwester als Sozialarbeiterin an einer
Schule, die deutsche Abstammung des Mannes etc. Gegen 17 Uhr gab es dann die
Hauptmahlzeit den Turkey mit allerlei Beilagen. In unserem Fall war der Truthahn
nicht gefüllte, sondern das Stuffing gab es als Beilage. Kartoffelbrei mit Sour
Creme, Kasserole mit Möhren, Bohnen, etc Schmeckte alles sehr gut, war
aber auch sehr reichlich gekocht. Dann wurde erstmal pausiert und nebenbei
Football geschaut. Das ist wohl auch sehr üblich. Nicht dass es der Super Bowl
gewesen wäre aber in den USA gehört das wohl dazu - auch wenn ich mir ziemlich
sicher bin, dass die ersten Einwohner, die Thanksgiving feierten, definitiv
nicht Football geschaut haben. Nach einer Stunde ging es mit dem Dessert weiter.
Chocolate Cheesecake, Banana Cheese Cream Kuchen, Kürbiscremerolle und
Minzplaettchen die für amerikansiche Verhältnisse sehr gut schmeckten. Sie
waren allerdings auch von Trader Joe's und als ich berichtete dass dieser auch
den Aldi Brüdern gehörte, war man schon fast geschockt ;)
Eine halbe Stunde
nach dem Dessert machten wir uns auf den Heimweg. Natürlich nicht ohne
zumindest noch ein Stück vom Dessert mitzubekommen. Denn was wir heute gelernt
haben ist: Thanksgiving is all about the food...and the left-overs. Außerdem
haben wir erfahren wie es zu dem Namen "Black Friday" fuer den darauffolgenden
Tag kam. Das hat weniger mit dem Schwarzen Freitag aus den 20ern zu tun. Viel
mehr erlebten die Geschäfte früher nach dem Sommer einen Einbruch an
Verkaufszahlen und landeten oftmals in den roten Zahlen. Nach Thanksgiving,
also beginnend am Freitag, starteten die Weihnachtseinkäufe und die Geschäfte
schrieben endlich wieder schwarze Zahlen.
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