Donnerstag, 24. November 2011

Thanksgiving - Food, Family, Football...und Left-overs

Gestern Abend hatte ich Jan vom Flughafen in Newark abgeholt. Leider hatte er 1 Stunde Verspätung, so dass wir erst gegen Mitternacht wieder zu Hause waren. Heute morgen hieß es dann erstmal ausschlafen. Obwohl das bei der Zeitverschiebung auch nicht so klappte. Am Vormittag planten wir unseren morgigen Thanksgiving Ausflug (schließlich ist das die einzige Zeit wo ich mal 4 Tage hintereinander frei habe). 15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Haus meiner Chefin, denn wir waren zum Thanksgiving Dinner eingeladen. Schwester mit Familie, Mann und Tochter mit Freund waren auch dabei. Die Themen waren quer durch von meinem Autokauf, über die Tätigkeit der Schwester als Sozialarbeiterin an einer Schule, die deutsche Abstammung des Mannes etc. Gegen 17 Uhr gab es dann die Hauptmahlzeit den Turkey mit allerlei Beilagen. In unserem Fall war der Truthahn nicht gefüllte, sondern das Stuffing gab es als Beilage. Kartoffelbrei mit Sour Creme, Kasserole mit Möhren, Bohnen, etc  Schmeckte alles sehr gut, war aber auch sehr reichlich gekocht. Dann wurde erstmal pausiert und nebenbei Football geschaut. Das ist wohl auch sehr üblich. Nicht dass es der Super Bowl gewesen wäre aber in den USA gehört das wohl dazu - auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass die ersten Einwohner, die Thanksgiving feierten, definitiv nicht Football geschaut haben. Nach einer Stunde ging es mit dem Dessert weiter. Chocolate Cheesecake, Banana Cheese Cream Kuchen, Kürbiscremerolle und Minzplaettchen die für amerikansiche Verhältnisse sehr gut schmeckten. Sie waren allerdings auch von Trader Joe's und als ich berichtete dass dieser auch den Aldi Brüdern gehörte, war man schon fast geschockt ;)
Eine halbe Stunde nach dem Dessert machten wir uns auf den Heimweg. Natürlich nicht ohne zumindest noch ein Stück vom Dessert mitzubekommen. Denn was wir heute gelernt haben ist: Thanksgiving is all about the food...and the left-overs. Außerdem haben wir erfahren wie es zu dem Namen "Black Friday" fuer den darauffolgenden Tag kam. Das hat weniger mit dem Schwarzen Freitag aus den 20ern zu tun. Viel mehr erlebten die Geschäfte früher nach dem Sommer einen Einbruch an Verkaufszahlen und landeten oftmals in den roten Zahlen. Nach Thanksgiving, also beginnend am Freitag, starteten die Weihnachtseinkäufe und die Geschäfte schrieben endlich wieder schwarze Zahlen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen