Cape Cod
Nachdem wir beim
Stop & Shop unser Frühstück besorgt hatten, setzten wir unsere Reise nach
Cape Cod fort. Den ersten Stopp machten wir in Fairmouth. Hübsche kleine Läden
säumten die Main Street. Einen kurzen Abstecher nach Whiteport und dann fuhren
wir durch das Naturschutzgebiet und entlang der langen Sandstrände und Dünen
nach Norden. Hier in der "Faust der Insel" befindet sich Provincetown. Auch
bekannt als P-Town, die Schwulenhochburg der USA. Einst Wal- und Fischfang
Hafenort, ist der Ort heute ein Anziehungspunkt für Touristen und Künstler.
Eine Attraktion der Stadt ist aber auch das Pilgrim Monument. Und nun ein
kleines Rätsel (bitte nicht googln ;) ): Der Turm in welcher europäische
Stadt stand für diesen Turm Modell?
Der Sonnenuntergang tauchte das Wasser
im Hafen in ein sehr dunkles blau, als hätte jemand ein Tintenfass
hineingegossen. In der Dämmerung schlenderten wir durch die kleine Stadt, deren
ausgefallenen Läden schon weihnachtlich beleuchtet waren. Leider
wird es um diese Jahreszeit schon so zeitig dunkel, so dass wir uns 17
Uhr nach Einbruch der Dunkelheit schon wieder auf den Rückweg
machten. Wir hatten ein Zimmer im Ramada gebucht und kamen
dort gegen 20 Uhr an. Die erste negative Überraschung erwartete uns an der
Rezeption. Angeblich hätten wir 2 Zimmer gebucht. Ich war mir aber ziemlich
sicher, nur eine Bestätigung für ein Zimmer von Hotels.com erhalten zu haben.
Der Angestellte meinte ich solle mich unverzüglich mit der Hotline in
Verbindung setzen. Das Zimmer war auch nicht so super, dass man davon
hätte zwei haben wollen. Es roch etwas muffig, an der Decke bröckelte der
Zement ab und es sah aus als hätte es schon einmal durchgeregnet. Die
Teppiche waren alt und die Einrichtung ebenfalls. Der Kühlschrank
eiferte mit der Klimaanlage, die auch als Heizung funktioniert, um die Wette wer
den meisten Lärm machen kann. Alles in allem nicht das was ich von einem RAMADA
erwartet hätte. Nachdem ich 30 Minuten versucht hatte Hotels.com zu erreichen,
aber nur in der Warteschlange hängen blieb, legte ich genervt auf. Schließlich
wollten wir uns nicht den gesamten Abend verderben lassen und Hunger hatten wir
auch noch. Ganz in der Nähe fanden wir das Olio ein sehr schönes Restaurant
nach italienischem Vorbild mit sehr gutem Essen. So wurde der Abend wenigsten
noch ein bisschen besser.
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