Samstag, 26. November 2011

Cape Cod

Nachdem wir beim Stop & Shop unser Frühstück besorgt hatten, setzten wir unsere Reise nach Cape Cod fort. Den ersten Stopp machten wir in Fairmouth. Hübsche kleine Läden säumten die Main Street. Einen kurzen Abstecher nach Whiteport und dann fuhren wir durch das Naturschutzgebiet und entlang der langen Sandstrände und Dünen nach Norden. Hier in der "Faust der Insel" befindet sich Provincetown. Auch bekannt als P-Town, die Schwulenhochburg der USA. Einst Wal- und Fischfang Hafenort, ist der Ort heute ein Anziehungspunkt für Touristen und Künstler. Eine Attraktion der Stadt ist aber auch das Pilgrim Monument. Und nun ein kleines Rätsel (bitte nicht googln ;) ): Der Turm in welcher europäische Stadt stand für diesen Turm Modell?
Der Sonnenuntergang tauchte das Wasser im Hafen in ein sehr dunkles blau, als hätte jemand ein Tintenfass hineingegossen. In der Dämmerung schlenderten wir durch die kleine Stadt, deren ausgefallenen Läden schon weihnachtlich beleuchtet waren. Leider wird es um diese Jahreszeit schon so zeitig dunkel, so dass wir uns 17 Uhr nach Einbruch der Dunkelheit schon wieder auf den Rückweg machten. Wir hatten ein Zimmer im Ramada gebucht und kamen dort gegen 20 Uhr an. Die erste negative Überraschung erwartete uns an der Rezeption. Angeblich hätten wir 2 Zimmer gebucht. Ich war mir aber ziemlich sicher, nur eine Bestätigung für ein Zimmer von Hotels.com erhalten zu haben.
Der Angestellte meinte ich solle mich unverzüglich mit der Hotline in Verbindung setzen. Das Zimmer war auch nicht so super, dass man davon hätte zwei haben wollen. Es roch etwas muffig, an der Decke bröckelte der Zement ab und es sah aus als hätte es schon einmal durchgeregnet. Die Teppiche waren alt und die Einrichtung ebenfalls. Der Kühlschrank eiferte mit der Klimaanlage, die auch als Heizung funktioniert, um die Wette wer den meisten Lärm machen kann. Alles in allem nicht das was ich von einem RAMADA erwartet hätte. Nachdem ich 30 Minuten versucht hatte Hotels.com zu erreichen, aber nur in der Warteschlange hängen blieb, legte ich genervt auf. Schließlich wollten wir uns nicht den gesamten Abend verderben lassen und Hunger hatten wir auch noch. Ganz in der Nähe fanden wir das Olio ein sehr schönes Restaurant nach italienischem Vorbild mit sehr gutem Essen. So wurde der Abend wenigsten noch ein bisschen besser.

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