Sonntag, 27. November 2011

In den Hamptons auf Long Island

Die Nacht war endlich vorüber und nachdem wir uns entscheiden konnten bei Lärm oder Kälte zu schlafen, da die Klimaanlage einfach fürchterlich laut war, waren wir froh uns zeitig wieder auf den Weg zu machen. Wir schafften sogar noch die 8 Uhr Cross Sound Faehre von New London nach Orient Point auf Long Island. Long Island hat einiges zu bieten. Vor allem im Norden findet man viele Weinkeltereien und Farmen. Im Süden, wo es uns hinverschlugt, sind die berühmten Hamptons, wo sich reichere New Yorker niedergelassen haben, um im Sommer vor dem Trubel in NYC zu flüchten. Wir machten kurze Spaziergänge in Bridgehampton und West Hampton und fuhren dann nach Manauk. Hier am östlichsten Zipfel der Insel fühlt man sich wie am Ende der USA, nur ein Leuchtturm steht hier noch. Im Städtchen selbst lebt man größtenteils vom Fischfang. Der wird in einer großen Halle auf Eis gepackt und dann nach NYC transportiert, wo er auf dem Fulton Market verkauft wird. "Der Kapitän hat lediglich seinen Namen auf der Fischkiste und bekommt dann einen Scheck über den Erlös zugesendet. Das funktioniert schon so seit über 100 Jahren" erklärte uns ein Einheimischer.
Auch ganz in der Nähe befindet sich die erste Ranch der USA - also die Geburtsstätte der Cowboys. Auf unserem Rückweg machten wir noch einen Stopp in Southhampton, der größten Stadt der Hamptons. Auch hier gab es edle Boutiquen und die Straßen waren bereits weihnachtlich dekoriert. Spaßeshalber haben wir uns einige Immobilienprospekte mitgenommen, aber die Preise selbst für kleine Häuser liegen jenseits von Gut und Böse. Was der ganze Rummel um die Hamptons soll, verstehen wir nicht so ganz, denn schöne Strände gibt es doch häufig hier. Und die Hotelpreise auf ganz Long Island sind selbst um diese Jahreszeit für uns zu teuer gewesen.
Wir machten uns gegen 17 Uhr auf den Rückweg, landeten jedoch kurz vor New York City in einem Stau, so dass wir erst gegen 21 Uhr wieder in Malvern ankamen. 

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