Die Nacht war endlich vorüber und nachdem wir uns
entscheiden konnten bei Lärm oder Kälte zu schlafen, da die Klimaanlage
einfach fürchterlich laut war, waren wir froh uns zeitig wieder auf den Weg zu
machen. Wir schafften sogar noch die 8 Uhr Cross Sound Faehre von New London
nach Orient Point auf Long Island. Long Island hat einiges zu bieten. Vor allem
im Norden findet man viele Weinkeltereien und Farmen. Im Süden, wo es uns
hinverschlugt, sind die berühmten Hamptons, wo sich reichere New Yorker
niedergelassen haben, um im Sommer vor dem Trubel in NYC zu flüchten. Wir
machten kurze Spaziergänge in Bridgehampton und West Hampton und fuhren
dann nach Manauk. Hier am östlichsten Zipfel der Insel fühlt man sich wie am
Ende der USA, nur ein Leuchtturm steht hier noch. Im Städtchen selbst lebt man
größtenteils vom Fischfang. Der wird in einer großen Halle auf Eis gepackt
und dann nach NYC transportiert, wo er auf dem Fulton Market verkauft wird. "Der
Kapitän hat lediglich seinen Namen auf der Fischkiste und bekommt dann einen
Scheck über den Erlös zugesendet. Das funktioniert schon so seit über 100
Jahren" erklärte uns ein Einheimischer.
Auch ganz in der Nähe befindet
sich die erste Ranch der USA - also die Geburtsstätte der
Cowboys. Auf unserem Rückweg machten wir noch einen Stopp in Southhampton,
der größten Stadt der Hamptons. Auch hier gab es edle Boutiquen und die
Straßen waren bereits weihnachtlich dekoriert. Spaßeshalber haben wir uns
einige Immobilienprospekte mitgenommen, aber die Preise selbst für kleine
Häuser liegen jenseits von Gut und Böse. Was der ganze Rummel um die Hamptons
soll, verstehen wir nicht so ganz, denn schöne Strände gibt es doch häufig
hier. Und die Hotelpreise auf ganz Long Island sind selbst um diese Jahreszeit
für uns zu teuer gewesen.
Wir machten uns
gegen 17 Uhr auf den Rückweg, landeten jedoch kurz vor New York City in einem
Stau, so dass wir erst gegen 21 Uhr wieder in Malvern
ankamen.
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