Mittwoch, 30. November 2011

Longwood Gardens


Petersilienweihnachtsbaum
Nach der Arbeit hatte ich Tickets für die Longwood Gardens in Kennet Square reserviert. Die riesige Gartenanlage hat schon das "Christmas Display" aufgelegt. Da es schon dunkel war als wir um 18 Uhr das Gelände betraten, konnten wir die vielen beleuchteten Bäume und Beete bewundern. In einem Open Air Theater fand ein Wasserspiel zu Weihnachtslieder statt und im Ball Room des Konservatoriums sang ein Kirchenchor Weihnachtslieder.
Auch die Inneneinrichtungen waren schön mit Weihnachtsternen und geschmückten Tannenbäumen dekoriert. Selbst Weihnachtskränze aus Kräutern und einen Weihnachtsbaum aus Petersilie gab es. Nach ca. 3h verließen wir den Garten wieder und hätten durchaus noch einiges Zeit bleiben können, wenn der Garten nicht um 21 Uhr schließen würde. 

Dienstag, 29. November 2011

Abschluss des Autokaufs

Nachdem ich nun endlich meinen Kredit bekommen hatte und aufgrund der zahlreichen Checks über jeden noch so kleinen Betrag auf die Bank rennen muss, habe ich in den letzten 3 Wochen mehr Zeit auf Banken verbracht, als in den letzten 3 Jahren in Deutschland. Zudem ist man dort auch noch immer wieder verwirrt durch meinen 2. Vornamen der an erster Stelle steht, so dass ich jedes Mal meine gesammelten Dokumente vorlegen muss, dass ich auch wirklich unter beiden Namen laufen kann.
Nun konnte ich also heute Abend mein Auto endlich in Empfang nehmen. Das Auto wählt sogar selbstständig den Notruf wenn ich in einem Unfall verwickelt bin und mein Handy per Bluetooth angeschlossen habe. Hoffen wir mal dass ich das nie brauche. Zum Glück waren wir zu zweit, so konnten wir gleich am Flughafen den Mietwagen abgeben.

Sonntag, 27. November 2011

In den Hamptons auf Long Island

Die Nacht war endlich vorüber und nachdem wir uns entscheiden konnten bei Lärm oder Kälte zu schlafen, da die Klimaanlage einfach fürchterlich laut war, waren wir froh uns zeitig wieder auf den Weg zu machen. Wir schafften sogar noch die 8 Uhr Cross Sound Faehre von New London nach Orient Point auf Long Island. Long Island hat einiges zu bieten. Vor allem im Norden findet man viele Weinkeltereien und Farmen. Im Süden, wo es uns hinverschlugt, sind die berühmten Hamptons, wo sich reichere New Yorker niedergelassen haben, um im Sommer vor dem Trubel in NYC zu flüchten. Wir machten kurze Spaziergänge in Bridgehampton und West Hampton und fuhren dann nach Manauk. Hier am östlichsten Zipfel der Insel fühlt man sich wie am Ende der USA, nur ein Leuchtturm steht hier noch. Im Städtchen selbst lebt man größtenteils vom Fischfang. Der wird in einer großen Halle auf Eis gepackt und dann nach NYC transportiert, wo er auf dem Fulton Market verkauft wird. "Der Kapitän hat lediglich seinen Namen auf der Fischkiste und bekommt dann einen Scheck über den Erlös zugesendet. Das funktioniert schon so seit über 100 Jahren" erklärte uns ein Einheimischer.
Auch ganz in der Nähe befindet sich die erste Ranch der USA - also die Geburtsstätte der Cowboys. Auf unserem Rückweg machten wir noch einen Stopp in Southhampton, der größten Stadt der Hamptons. Auch hier gab es edle Boutiquen und die Straßen waren bereits weihnachtlich dekoriert. Spaßeshalber haben wir uns einige Immobilienprospekte mitgenommen, aber die Preise selbst für kleine Häuser liegen jenseits von Gut und Böse. Was der ganze Rummel um die Hamptons soll, verstehen wir nicht so ganz, denn schöne Strände gibt es doch häufig hier. Und die Hotelpreise auf ganz Long Island sind selbst um diese Jahreszeit für uns zu teuer gewesen.
Wir machten uns gegen 17 Uhr auf den Rückweg, landeten jedoch kurz vor New York City in einem Stau, so dass wir erst gegen 21 Uhr wieder in Malvern ankamen. 

Samstag, 26. November 2011

Cape Cod

Nachdem wir beim Stop & Shop unser Frühstück besorgt hatten, setzten wir unsere Reise nach Cape Cod fort. Den ersten Stopp machten wir in Fairmouth. Hübsche kleine Läden säumten die Main Street. Einen kurzen Abstecher nach Whiteport und dann fuhren wir durch das Naturschutzgebiet und entlang der langen Sandstrände und Dünen nach Norden. Hier in der "Faust der Insel" befindet sich Provincetown. Auch bekannt als P-Town, die Schwulenhochburg der USA. Einst Wal- und Fischfang Hafenort, ist der Ort heute ein Anziehungspunkt für Touristen und Künstler. Eine Attraktion der Stadt ist aber auch das Pilgrim Monument. Und nun ein kleines Rätsel (bitte nicht googln ;) ): Der Turm in welcher europäische Stadt stand für diesen Turm Modell?
Der Sonnenuntergang tauchte das Wasser im Hafen in ein sehr dunkles blau, als hätte jemand ein Tintenfass hineingegossen. In der Dämmerung schlenderten wir durch die kleine Stadt, deren ausgefallenen Läden schon weihnachtlich beleuchtet waren. Leider wird es um diese Jahreszeit schon so zeitig dunkel, so dass wir uns 17 Uhr nach Einbruch der Dunkelheit schon wieder auf den Rückweg machten. Wir hatten ein Zimmer im Ramada gebucht und kamen dort gegen 20 Uhr an. Die erste negative Überraschung erwartete uns an der Rezeption. Angeblich hätten wir 2 Zimmer gebucht. Ich war mir aber ziemlich sicher, nur eine Bestätigung für ein Zimmer von Hotels.com erhalten zu haben.
Der Angestellte meinte ich solle mich unverzüglich mit der Hotline in Verbindung setzen. Das Zimmer war auch nicht so super, dass man davon hätte zwei haben wollen. Es roch etwas muffig, an der Decke bröckelte der Zement ab und es sah aus als hätte es schon einmal durchgeregnet. Die Teppiche waren alt und die Einrichtung ebenfalls. Der Kühlschrank eiferte mit der Klimaanlage, die auch als Heizung funktioniert, um die Wette wer den meisten Lärm machen kann. Alles in allem nicht das was ich von einem RAMADA erwartet hätte. Nachdem ich 30 Minuten versucht hatte Hotels.com zu erreichen, aber nur in der Warteschlange hängen blieb, legte ich genervt auf. Schließlich wollten wir uns nicht den gesamten Abend verderben lassen und Hunger hatten wir auch noch. Ganz in der Nähe fanden wir das Olio ein sehr schönes Restaurant nach italienischem Vorbild mit sehr gutem Essen. So wurde der Abend wenigsten noch ein bisschen besser.

Freitag, 25. November 2011

Ein Wochenende am Meer

Ursprünglich wollten wir ja mal shoppen gehen um diesen ganzen Rummel um gute Deals live mitzuerleben. Nachdem wir aber gehört hatten, dass man dann schon ewig vorher anstehen muss, und sich genau informieren muss, wo welche Deals im Laden versteckt sind, damit man von den wenigen Posten einen ergattert, beschlossen wir lieber ruhig irgendwo einen kleinen Roadtrip zu machen. Unsere Wahl fiel auf Cape Cod. Kurz nach 8 Uhr morgens machten wir uns auf den Weg nach Norden. Unser Hotel lag in Newport, Rhode Island und unser Weg dorthin führte uns auf der Interstate durch New York. Genauergesagt durch die Bronx - und das was wir bei dem zähflüssigen Verkehr gesehen haben, war nicht gerade einladend. 
Unsere Mittagspause verbrachten wir am Meer und das Wetter war super. Sonnenschein und ca. 15 Grad Celsius und das Ende November. Mehr kann man nicht erwarten. Einen Abstecher machten wir zumSuccatosh Marsh State Park. Dieser liegt auch schön am Meer, ist geprägt von einer Sumpflandschaft und Felsen, die in der Eiszeit geschliffen wurden sind. Weiter ging es nach Mystic, einer kleinen Stadt in Connecticut deren Attraktion eine Zugbrücke ist.
Den Sonnenuntergang erlebten wir in Newport (ein ähnliches Bild an fast genau der gleichen Stelle habe ich vor 5 Jahren schon einmal geschossen - mittlerweile stehen an der Stelle aber überall Betreten verboten Schilder). Unser Hotel ist super und sehr schön eingerichtet. Und das ganze für nur $12. Denn wenn man bei Hotels.com 10 Nächte gebucht hat, bekommt man eine Nacht umsonst. Funktioniert aber nur bei der US-Seite und nicht bei der deutschen. Die Tax muss man natürlich selber noch zahlen, daher die $12. Nach dem Abendessen beim Chili's ließen wir den Abend im Hotelpool und Whirlpool ausklingen.

Donnerstag, 24. November 2011

Thanksgiving - Food, Family, Football...und Left-overs

Gestern Abend hatte ich Jan vom Flughafen in Newark abgeholt. Leider hatte er 1 Stunde Verspätung, so dass wir erst gegen Mitternacht wieder zu Hause waren. Heute morgen hieß es dann erstmal ausschlafen. Obwohl das bei der Zeitverschiebung auch nicht so klappte. Am Vormittag planten wir unseren morgigen Thanksgiving Ausflug (schließlich ist das die einzige Zeit wo ich mal 4 Tage hintereinander frei habe). 15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Haus meiner Chefin, denn wir waren zum Thanksgiving Dinner eingeladen. Schwester mit Familie, Mann und Tochter mit Freund waren auch dabei. Die Themen waren quer durch von meinem Autokauf, über die Tätigkeit der Schwester als Sozialarbeiterin an einer Schule, die deutsche Abstammung des Mannes etc. Gegen 17 Uhr gab es dann die Hauptmahlzeit den Turkey mit allerlei Beilagen. In unserem Fall war der Truthahn nicht gefüllte, sondern das Stuffing gab es als Beilage. Kartoffelbrei mit Sour Creme, Kasserole mit Möhren, Bohnen, etc  Schmeckte alles sehr gut, war aber auch sehr reichlich gekocht. Dann wurde erstmal pausiert und nebenbei Football geschaut. Das ist wohl auch sehr üblich. Nicht dass es der Super Bowl gewesen wäre aber in den USA gehört das wohl dazu - auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass die ersten Einwohner, die Thanksgiving feierten, definitiv nicht Football geschaut haben. Nach einer Stunde ging es mit dem Dessert weiter. Chocolate Cheesecake, Banana Cheese Cream Kuchen, Kürbiscremerolle und Minzplaettchen die für amerikansiche Verhältnisse sehr gut schmeckten. Sie waren allerdings auch von Trader Joe's und als ich berichtete dass dieser auch den Aldi Brüdern gehörte, war man schon fast geschockt ;)
Eine halbe Stunde nach dem Dessert machten wir uns auf den Heimweg. Natürlich nicht ohne zumindest noch ein Stück vom Dessert mitzubekommen. Denn was wir heute gelernt haben ist: Thanksgiving is all about the food...and the left-overs. Außerdem haben wir erfahren wie es zu dem Namen "Black Friday" fuer den darauffolgenden Tag kam. Das hat weniger mit dem Schwarzen Freitag aus den 20ern zu tun. Viel mehr erlebten die Geschäfte früher nach dem Sommer einen Einbruch an Verkaufszahlen und landeten oftmals in den roten Zahlen. Nach Thanksgiving, also beginnend am Freitag, starteten die Weihnachtseinkäufe und die Geschäfte schrieben endlich wieder schwarze Zahlen.

Dienstag, 22. November 2011

Man darf nicht 2 IDs besitzen

Nachdem ich gestern Abend bei meinen neuen Landlords den Mietvertrag abgeholt hatte und einen ersten Blick auf die Wohnung werfen konnte, die ich ab Dezember beziehen werden, unternahm ich heute den Versuch endlich meinen US Führerschein zu beantragen. Um 9 Uhr hatte ich mich mit der Frau vom Destination Service am Driver's License Center verabredet. Rein, eine Nummer ziehen und warten. Als ich endlich aufgerufen wurde, wollte die Dame hinter dem Schalter nur meinen Führerschein sehen. Keine der weiteren Dokumente, die ich mir so hart zusammengesucht hatte in den letzten Tagen. Nachdem sie diesen abgetippt, kopiert und was weiß ich nicht alles hatte, gab sie ihn mir zurück und meinte man müsse nun erst mit Deutschland klären, ob der Führerschein noch gültig ist. Das dauert weitere 2 Wochen. Hätte man mir das mal eher gesagt, wär ich schon vor 3 Wochen dort hinmarschiert, zumal man keine weiteren Dokumente brauchte.
Nun muss ich mir aber ein Auto kaufen. Und da der Dealer am Samstag meinte, ohne US Führerschein oder wenigstens eine ID geht die Zulassung nicht, saß ich nun in der Klemme. Ich habe zwar ein Auto, aber kann es nicht zulassen. Als ich die Dame im Führerscheincenter fragte, ob sie nicht wenigstens eine vorübergehende ID ausstellen könnte, war die Antwort, dass man auch dafür den Führerscheinabgleich abwarten müsse!? Auch auf meine Erwiderung dass doch nicht jeder einen Führerschein hat und dieser dann doch auch eine ID bekommen könnte blieb sie stur und wimmelte uns ab. Unverrichteter Dinge zogen wir also ab. Ich ließ allerdings nicht locker und wollte einen anderen Angestellten befragen. Da kam die erste Angestellte vom Schalter plötzlich hinterhergerannt, meinte sie hätte etwas falsches erzählt und ich koenne eine ID bekommen. Wir sollen noch einmal Platz nehmen und sie wird uns dann in 15 Minuten drannehmen. Jetzt sei erstmal ihre Pause. Im doch so serviceorientierten Amerika gibt es sie also doch - die Beamten.
Nun 20 Minuten später durfte ich also wieder an den Schalter, dieses Mal wurde meine Dokumente gesichtet ich musste ein Formular ausfüllen, dann bemerkte sie es ist das falsche, dann musste ich ein anderes Formular ausfüllen, was ebenso inkonsequent darauf hinwies dass ich meinen Führerschein abgeben muss, wenn ich eine ID bekomme (wohlgemerkt keine Driver's License), sie tippte meine Daten in Seelenruhe in ihre Formulare ab und zum krönenden Abschluss kam die Bemerkung "I will put a hold on this" und deutete gleichzeitig auf meinen neuen deutschen  Personalausweis. Die Dame vom Delegation Service nickte nur und bei mir läuteten alle Alarmglocken. Wollte die Frau Beamtin doch meinen Personalausweis einbehalten, mit der Begründung, dass man nicht 2 IDs besitzen dürfe!? Das wär ja genauso als wenn sie verlangen würde dass ich meine deutsche Nationalität abgebe nur weil ich hier eine Pennsylvania Fotokarte brauche. Unsere Deutsche ID kostet fast 60 Euro, ein Vermögen verglichen zu den $13 die man hier für den Führerschein oder die ID zahlt. Und schließlich bekomme ich auch nicht die amerikanische Staatsbürgerschaft und außerdem kann man mit den neuen Ausweisen auch digital signieren. Ob sie meine Informationsflut verstanden hat, da bin ich mir nicht sicher, auf alle Fälle durfte ich meinen Personalausweis behalten und sie tippte die Daten vom Führerschein wieder in ihren Computer ein. Unter murren versteht sich. Dann noch in die Schlange zum Fotomachen und kurz darauf hielt ich meine Pennsylvania ID in den Händen.
Nun schnell weg hier, denn ich hatte das Gefühl noch ein paar Minuten länger und ich marschiere staatenlos aus diesem Gebäude.

Samstag, 19. November 2011

Runde 3 - Auto Dealer gegen Kunde

Nachdem ich bis 12 Uhr mittags immernoch nichts vom Dealer 1 gehört hatte, entschloss ich mich anzurufen. Natürlich kommt man dort nur bei der Empfangsdame an und diese teilte mir mit, dass besagter Dealer unterwegs sei. Ich bat sie ihm auszurichten, dass er mich sobald er wieder da ist anrufen solle. Weitere 1,5h später war aber immer noch nichts passiert. Ich rief wieder an und angeblich war der Dealer 1 immernoch im Kundengespräch. In mir wurde der Verdacht langsam erhärtet, dass man mich so lang wie möglich hin hält, damit ich mich dann nicht mehr anderweitig umsehen kann. Die Autohäuser schließen hier nämlich um 18 Uhr. Ungefähr zur gleichen Zeit schrieb mir der andere Dealer 2 per Mail. Ich dachte mir "Was soll's, versuchen kann ich es ja mal". Etwas übermütig antwortete ich auf seine Mail, dass er den Deal hat wenn er den gestrigen Preis des anderen Dealers unterbietet. Und schon klingelte mein Telefon - allerdings war Dealer1 am Apparat und teilte mir mit, dass sie den Preis von gestern halten könnten. Nun wusste ich aber die Antwort von Dealer 2 noch nicht. Ich meinte also, dass ich mich auf den Weg machen werde zu Dealer 1 (in der Hoffnung dass sich Dealer 2 sowieso nicht mehr melden würde oder den Preis nicht unterbietet). Doch kaum hatte ich aufgelegt, meldete sich Dealer 2. Er war weitere $100 heruntergegangen. Nun saß ich in der Klemme und ich fühlte mich sehr unwohl. Hatte ich dem anderen Dealer doch schon telefonisch zugesagt. Ich meinte am Telefon sein Autohaus sei weiter weg als der andere, und ich hätte mich schon auf dem Weg befunden zu Dealer 1 aber weitere $100 und ich würde zu ihm fahren. Nun $50 ist er nocheinmal heruntergegangen. Aber mehr ging nicht und dann kamen auch die berühmtberüchtigten Schuldgefühle, vor denen ich schon gewarnt wurden war "Er sei schon unter Invoice Price", "Ich hab gesagt wenn er den Preis unterbietet hat er den Deal" etc. (Das nächste Mal werde ich eine andere Formulierung wählen, so etwas wie: dann kommen wir ins Gespraech). Nun ich liess mich also hinreißen. Vom Verstand her war es die richtige Entscheidung. Dealer 2 hatte einfach den besseren Deal gemacht, dazu noch 1. Ölwechsel und Tankfüllung umsonst. Das sind weitere ca. $80. Aber moralisch fühlte ich mich dem Dealer 1 doch irgendwie verpflichtet. Außerdem war mir gar nicht klar, ob hier eine mündliche Zusage nicht schon verbindlich ist, schließlich wollten die das Auto für mich reservieren. Ich rief also wieder bei der Empfangsdame an, meinte sie hätten sich einfach zu langsam entschieden und ich hätte in der Zwischenzeit noch ein bessere Angebot bekommen. Natürlich wollte sie mich mit meinem Salesguy verbinden, aber da legte ich dann in der Warteschleife einfach auf.  Dennoch wollte ich mich vergewissern, dass ich hier nicht am Ende mit 2 Autos da stehe. Doch wen fragen? Meine Arbeitskollegen. Leider ging niemand ran. Brenda vom Interkulturellen Training - auch keiner da. Die Dame vom Destination Service - nur die Mailbox. Ein letzter Versuch bei Brenda und  - gott sei Dank ihr Mann ging ran. Brenda beruhigte mich erstmal und meinte es sei ok. Erst wenn man etwas unterschreibt sei man daran gebunden. Aber auch nicht wirklich, denn bei Autos kann man vom Kaufvertrag so lang zurücktreten, bis man mit dem Auto das Autohaus verlässt. Erst dann geht nichts mehr. Dealer 1 wird mich noch eine Weile per Telefon nerven, aber irgendwann geben die auch auf. Beruhigt, aber doch irgendwie sehr unwohl machte ich mich auf den Weg zu Dealer 2. Ich hatte vorher schon drauf bestanden, dass er mir eine kurze Mail schreibt, um sein Angebot zu untermauern, und so erwartete mich nun auch keine böse Überraschung mehr. Abgesehen davon, dass er das Auto nur mit einem US Führerschein oder einer Pennsylvania ID zulassen kann. Die ich noch nicht habe....
Als ich am Abend wieder zu Hause ankam, war ich froh dass der Tag vorbei war. Ich war immernoch ganz aufgewühlt. Und das Fazit? Nun ich kann anscheinend sehr gut handeln, denn immerhin bin ich unter Invoice und sage und schreibe $250 unter dem besten Deal der in meiner Gegend zur Verfügung stand. Nur das schlechte Gewissen muss ich noch ablegen. Dennoch hoffe ich, dass das der erste und letzte Autokauf für mich in den USA war.

Freitag, 18. November 2011

Ring frei - der Autokauf geht in die zweite Runde

Schon unter der Woche hatten mich 2 der Dealer vom vorigen Wochenende belästigt. Aus diesem Grund gibt der gebürtige Ami wohl auch immer falsche Telefonnummer und Emailadresse an. Nun gut, das wusste ich damals noch nicht. Da einer der Dealer einen ganz guten Preis vorgeschlagen hatte, wollte ich zu diesem noch einmal hin und eine Probefahrt machen und die Verhandlungen starten. Als ich am Donnerstag zurückrief, hatte der Salesman gerade seinen freien Tag. Da mir egal war mit wem ich die Fahrt mache, wollte ich dennoch kommen. Und siehe da, keine 10 Minuten später rief mich der Salesman, der eigentlich seinen freien Tag hatte zurück. Er wollte extra in die Firma fahren und alles vorbereiten usw. Scheint als sei man hier wirklich hinter jedem Geschäft hinterher. Ich entschloss mich dennoch erst am Freitag wieder ins Autohaus zu fahren, schon allein um einen nicht zu dringenden Eindruck zu machen und den Preis am Ende noch etwas zu druecken.
Freitagabend war es also so weit. 2 Autos waren noch da mit der gewünschten Ausstattung. Ein blaues und ein graues. Zunächst machten wir  ca. 15 Minuten eine Probefahrt mit dem blauen. Da war ich dann aber doch nicht so sehr von der Farbe überzeugt, die war mir zu babyblau. Also noch mal eine Fahrt mit dem grauen, ein bisschen kritisieren, dass das Auto keine Regensensoren und Einparksensoren hat und dann ging die Verhandlung los. Da ich für den X Plan qualifiziert war und dieser Preis mir immer noch zu hoch war, versuchte ich es mit dem Studentenrabatt. Dieser konnte natürlich nicht mit dem X Plan kombiniert werden und ob ich mir denn sicher sei dass sie den Plan rausnehmen will. Klar, wenn das den Gesamtpreis niedriger macht, warum nicht. Bei der anschließenden Berechnung haben sie allerdings doch den Preis des X Planes als Basis genommen und dann die Rabatte einberechnet. Komisch, aber in meinem Interesse. Damit waren sie dann ca. $20 unter dem besten Preis den ich im Internet für dieses Auto gefunden hatte. Allerdings konnten sie mir nicht zusichern, dass Ford meinen deutschen Studentenausweis akzeptiert und sie wollten mich am Samstag informieren. 
So weit so gut, wenn das klappt werde ich das Auto nehmen, denn der Preis war super. 

Dienstag, 15. November 2011

Interkulturelles Training

In meiner Versetzung inkludiert ist auch ein Interkulturelles Training und normalerweise auch ein Sprachtraining (das hat man bei mir aber nach dem ersten Telefongespräch gestrichen, da ich wohl schon zu gut war). Gestern und heute kam also mein Coach zu mir nach Hause und erzählte mir etwas über die kleinen Unterschiede zwischen Deutschen und Amerikanern. Eigentlich dachte ich wir werden die beiden Tage nicht mal voll bekommen, aber nachdem es am ersten Tag von 9 Uhr bis 19 Uhr ging war ich doch erstaunt. So viele Kleinigkeiten, die vor allem in der Arbeitsweise und im Entscheidungsstil unterschiedlich sind, hätte ich nicht erwartet. Denn: wer kann denn schon etwas an dem ordentlichen, detailorientierten Arbeitsstil der Deutschen etwas auszusetzen haben ;)  Ok einige Male sind wir auch abgeschwiffen, so zum Beispiel als es um die Qualität von Aldi hier in den USA ging und dass es bei Weitem nicht das ist, was wir aus Deutschland kennen. Wirklich erstaunt war ich über einen kleinen Supermarkt namens Trader Joe's, der qualitativ höherwertige Lebensmittel zu angemessenen Preisen verkauft. Und ratet mal wem der gehört? Theo Albrecht - na kein Wunder das Aldi hier in den USA nicht unbedingt den Durchbruch schaffen muss. Angeblich soll es in Deutschland auch Produkte mit dem Trader Joe's Label geben, um sie langsam auf dem deutschen Markt bekannt zu machen. Ich selbst habe es noch nicht dort gesehen...
Der zweite Tag war nicht ganz so lang aber immerhin ging es auch da bis 15 Uhr.

Sonntag, 13. November 2011

How to: ...buy a car in the states

Ein kurzer Bericht über meine Wochenenderlebnisse. Nein, dieses Mal kein Reisebericht sondern über meinen Versuch ein Auto in den USA zu kaufen. Autos und USA - klar das passt zusammen und jeder wird sich denken: "Das ist doch sicher total easy". Nun, dieser Illusion gebe ich mich mittlerweile nicht mehr hin. Im Gegenteil, mit so vielen kleinen Details die zu beachten sind, hätte ich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo wirklich fast jeder ein Auto besitzt, nicht gerechnet.
Vom Destination Service hatte ich bereits eine Mappe mit wichtigen Links erhalten, wo u.a. für den Autokauf auch die Seite von Kelly Blue Book gelistet ist. Typisch deutsch orientierte ich mich dort an den Autos mit dem besten Verbrauch und entschied: ein Ford Focus mit Hatchback (Fließheck) soll es werden, denn dort gefiel mir auch die Ausstattung. Einen Termin für eine Probefahrt am Samstag machte ich auch gleich über diese Seite aus. Der Samstag scheint an sich ein sehr beliebter Tag für Familien zu sein, um eine Probefahrt zu machen, denn alle Autohäuser waren gut besucht. Mein Plan war es nur einmal eine Probefahrt zu machen, aber in ca. 3 Autohäusern einen Kostenvoranschlag zu verlangen. 
Bei meiner Tour durch die Autohäuser (eigentlich waren es mehr Autohöfe) überlegte ich kurz ob ich nicht treffenderweise lieber dieses Auto kaufen sollte - das war mir dann aber doch eine Nummer zu groß ;) 
Kaufen könnte ich ein Auto momentan sowieso noch nicht, da man zunächst eine Versicherung benötigt. Für diese wiederum braucht man einen US-amerikanischen Führerschein, denn nur einige wenige Versicherungen akzeptieren den ausländischen Führerschein und versichern dich zu horrenden Preisen. Um jedoch einen Führerschein in den USA zu bekommen muss man entweder den Führerschein neu machen (was hauptsächlich Zeit kostet und nur $35) oder aber man muss diesen umschreiben lassen. Für beide Varianten wiederum benötigt man die so genannte "Proof of Residency" bestehend aus 2 unterschiedlichen Dokumenten (Mietvertrag, Stromabrechnung, Tax Statements) die bestätigen, dass man wirklich hier in Pennsylvania lebt. Da ich allerdings noch in meiner Übergangswohnung lebe, habe ich das natürlich nicht. Gleichzeitig wird jedoch verlangt, dass man innerhalb der ersten zwei Monate seinen amerikanischen Führerschein beantragt. Hier beißt sich die Katze irgendwie in den Schwanz. 
Aber immerhin hatte ich am Abend 3 Angebote, natürlich alle mit unterschiedlichen Preisen trotz gleicher Ausstattung. Hier in den USA wird erwartet, dass man beim Autokauf handelt und dabei sollte man sich am sogenannten Invoice Price (Preis den der Dealer dem Hersteller zahlt) orientieren. Zumindest mit einem Angebot bin ich da schon sehr nah dran. Und da mir bestätigt wurde, dass die Angebote noch die nächsten 4 Wochen gelten, habe ich dann schon einmal einen guten Ausgangspunkt. Nun muss ich mich aber erstmal um die Führerscheinangelegenheit kümmern.
Einer der Autoverkäufer meinte übrigens ich hätte diesen netten Boston Dialekt - wo ich denn den her hätte. Das ist schon verwunderlich, denn als ich vor 5 Jahren das erste Mal in Boston war, habe ich die Leute dort noch nicht mal verstanden.

Donnerstag, 10. November 2011

How to: ...Wash your clothes

Eigentlich sollte das ja kein Problem sein, so denkt man sich. Aber schon beim ersten Blick auf die Waschmaschine sah ich ein großes Fragezeichen über mir schweben. Grund war der rechte Schalter:
Kalt/Kalt, Warm/Kalt, Heiß/Kalt - was soll das denn?

Sehnsüchtig wurden in mir schon die Erinnerungen an die damalige Waschmaschine meiner Landlords wach: diese hatte ein Touchpad auf dem ich nur die Art der Kleidung auswählen musste, die Einstellung an sich übernahm der Computer.

Aber nachdem ich den Deckel gelüftet hatte, lüftete sich auch das Geheimnis dahinter. Eine riesige Erklärung erschien: Waschen und Spülen. Hätte man in zwei kleinen Worten auch draußen dran schreiben können. Nun gut. Einen Einschub für Waschmittel gibt es auch nicht, d.h. alles rein und dann einfach drüber schütten. So kann es entweder sein, dass ich Flecken davontrage wenn es zu konzentriert auf einer Stelle aufschlägt, oder aber es läuft gleich alles durch eines der am Boden befindlichen Löcher. Aber eine Wahl habe ich ja sowieso nicht.
Interessant ist auch, dass auf Handtücher die Gradzahl in °C angeben und nicht in Fahrenheit (und die Handtücher werden angeblich in der Nähe hergestellt)

Dienstag, 8. November 2011

So lässt es sich aushalten

Nach ein paar Tagen Funktstille mal wieder ein Update.
Heute waren es sage und schreibe 21°C im Schatten, Sonnenschein und das Herbstlaub zeigt sich mittlerweile in seiner schönsten Färbung. Wir haben doch tatsächlich in unserer Mittagspause draußen im Schatten sitzen und essen können. Als ich dann heute nach Hause kam, roch es auch schon frisch geputzt. Alle zwei Wochen wird das Apartment sauber gemacht. Allerdings komme ich in diesen Genuss auch nur noch einmal.

Viel hat sich bei mir ansonsten nicht ereignet, außer dass ich mit den organisatorischen Dingen beschäftigt bin. Seit dem Wochenende habe ich nun auch endlich eine US-Mobilfunknummer. Dafür bin ich eigens in einen T-Mobile Store gefahren, weil ich eine Prepaid SIM-Karte wollte. Allerdings mit einem Tarif den es nur im Internet gibt. Ich dachte mir: "Macht nix, im Laden kriegen die das schon hin". Die Mitarbeiter wussten allerdings von ihrem Onlineangebot nichts und meinten ich solle online bestellen. Ich äußerte Bedenken, dass ich dann ja keine SIM Karte hätte, aber die würde man mir dann schon zuschicken. Da ausdrücklich dabei stand dass es eine E-Mail Delivery ist, war diese Aussage natürlich Quatsch. Nachdem ich mich im nächsten Walmart, der diesen Tarif auch im Namen von T-Mobile vertreibt, rückversichert hatte dass man keine SIM dazu bekommt habe ich dann doch einen anderen Tarif für den ersten Monat gewählt.
Gestern war ich zum ersten Mal beim Lunch mit den anderen Interns dabei. Im Vergleich zu vor 5 Jahren ist es eine sehr gemischte Truppe mit Interns aus vielen unterschiedlichen Ländern. Mal sehen was die so alles unternehmen.
Morgen gehe ich mit einem Kollegen der ebenfalls aus Deutschland ist und seiner Frau essen.

Donnerstag, 3. November 2011

Auf Exkursion

In der Mittagszeit holte mich die nette Dame vom Destination Service von der Arbeit ab und zuerst ging es zur Bank. Ich besitze nun ein Bankkonto auf dem sich stolze $0.00 befinden. Also kann ich damit noch nicht allzuviel anfangen.
Dann zeigte sie mir noch einige empfehlenswerte Apartment Communities in West Chester, Exton und Devon. Einige sahen von außen recht unspektakulär aus, andere waren liebevoll wie kleine Dörfer angelegt, mit netten kleinen Häusern, Community Haus, Pool und Tennisplatz. Im Gegensatz zu den billigeren Apartments ($800) starten die allerdings für ein 1-Bedroom auch erst bei $1.220. Dazu kommt dann noch die Miete für Möbel, Nebenkosten, etc so dass allein diese Argumente für meine Entscheidung sprechen wieder bei Landlords einzuziehen.
Heute habe ich auch einiges über den amerikanischen Führerschein und das Kaufen eines Autos in den USA gelernt. Diese Geschichte verschiebe ich aber auf ein anderes Mal, wenn sich "meine Auto-Situation" hier etwas klarer gestaltet hat.
Meinen ehemaligen Manager habe ich heut auch wieder getroffen (beziehungsweise hat er mich an meinen Haaren beim Vorbeilaufen an meinem Cube wieder erkannt und mich gleich freudig umarmt). Er arbeitet jetzt meist von zu Hause, weshalb wir uns noch nicht getroffen hatten.

Mittwoch, 2. November 2011

Stolzer Besitzer eines....

Eingang zu meiner Wohneinheit
Eigentlich gibt es nicht viel Neues zu berichten. Heute morgen waren doch tatsächlich die Scheiben meines Autos zugefroren. Ganz amerikanisch habe ich dieses Problem natürlich mit dem Gebläse gelöst, aber dennoch stand auch aufgrund meiner früheren Erfahrungen fest: ein Eiskratzer muss her. Nach der Arbeit habe ich mich dann also auf die Suche begeben. Erster Anlauf war der Giant, eine große Supermarktkette hier im Nordosten der USA. Aber irgendwie ist das auch nicht mehr alles so riesig wie man sich das immer vorstellt. Im Gegenteil, das Kaufland bei uns weist da schon mehr Produktvielfalt auf - und hätte sicher nach dem ersten Schnee Eiskratzer bei den Saisonartikeln gehabt. Nicht so dieser Supermarkt hier, ich hätte mich zwar noch mit Kürbissen eindecken können, nur würden die mir morgens das Eis nicht von der Scheibe schmelzen. Dafür habe ich eine andere Entdeckung gemacht: gleich zwei Frauen, die an der Kasse ihren eigens mitgebrachten Stoffbeutel dem Einpacker reichten. Auch hier scheint man mittlerweile also etwas umweltbewusster zu denken. Freut mich.
Nebenan habe ich dann auch einen Hardware Supply gefunden. Der nette Angestellte zeigte mir dann auch gleich einige der tollen Exemplare. Ich bin nun also stolzer Besitzer dieses Eiskratzer und -fegers. Damit kann ich wenigsten auch den Schnee vom Dach des Autos fegen, was bei den amerikanischen Schlitten sich schon einmal kompliziert gestalten kann. Und wer denkt dass dies der größte Eiskratzer war: nein das war er nicht. Aber bei einem noch größeren meinte dann selbst der Verkäufer dass ich den gleich als Schläger verwenden könne wenn mir jemand was aus meinem Auto stehlen wollte ;)

Mein Mietwagen vor dem Clubhaus
Die Firma die normalerweise eine Person bereitstellt, die einem hier die Gegend zeigt und bei der Einrichtung von Bankkonto und Führerschein etc. unterstützt hat mich anscheinend vergessen - oder war einfach nur genauso verwirrt durch das ständige Verschieben meines Startdatums wie ich. Aber nun ist der Kontakt hergestellt und morgen wird mich also jemand in der Mittagspause zur Bank und zum Driver License Center begleiten. Na ich bin mal gespannt.

Blick auf den unteren Teil der Community und das Great Valley
Heute habe ich es auch endlich geschafft ein paar Außenaufnahmen von der Community zu machen. Im Vordergrund sieht man meinen Mietwagen, den Nissan Altima. Im Tal kann ich hinten auf das Great Valley Corporate Center erkennen, in dem sich Siemens und somit auch meine Arbeitsstätte befindet.

Dienstag, 1. November 2011

Erster Arbeitstag

Nachdem ich 9 Stunden durchgeschlafen habe, wollte ich das Frühstück ausprobieren, welches es hier im Club Haus gibt. Dieses war nicht so spektakulär und bestand aus vielen Muffins, Joghurt und Instant Oat Meal. Immerhin gab es Orangen Saft und Kaffee. Siemens ist nur ein paar Autominuten vom Apartmentkomplex entfernt. Im Büro wurde ich zuerst von der Teamassistenz freudig begrüßt, die sich auch sofort an mich erinnern konnte. Viele Bekannte Gesichter habe ich wieder gesehen, aber auch einige Neue kennengelernt. U.a. auch einen Delegate der seit Juni hier ist und mir einige Tipps zu den verschiedenen Themen geben kann die bei mir noch anstehen (Versicherungen etc.)
Einige Kollegen berichten immer noch von Stromausfällen durch den Schnee. Bis Freitag soll es wohl auch noch dauern, bevor wieder alle versorgt sind. Und meine Managerin berichtete mir, dass es sogar von der Straßenseite abhängt, ob man Strom hat oder nicht. Denn im Gegensatz zu ihren Nachbarn hat sie wohl Strom.
Auch das Codieren des Ausweises verlief ohne Probleme und was mich immer noch am meisten begeistert: es stand doch tatsächlich für mich ein neues Notebook zum Abholen bereit. Allerdings kein Dell sondern ein HP. Mal was Anderes.
Nach der Arbeit stand dann auch der erste Wocheneinkauf auf dem Programm. Mittlerweile gibt es hier ganz in der Nähe einen Wegman's, ein riesiger Lebensmittelmarkt, der Waren aus aller Herren Länder beherbergt. So auch Deutsches Brot mir dem stilvollen Namen "Jagdschnitten" (allerdings nicht frisch vom Bäcker). Einige Dinge werden sich aber wohl nie ändern wie beispielsweise die Abwesenheit von Deodorants in Form von Sprays. Warum auch immer.