Sonntag, 25. November 2012

Everglades: Ten Thousand Islands

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Norden. Den ersten Stopp machten wir an einem kleinen Indianermuseum. Die Miccosokee, von denen es nur noch wenige gibt, haben hier ein kleines Museumsdorf aufgebaut, um ihre Kultur näher zu bringen. Ein Indianer machte auch eine Vorführung wie sie früher Alligatoren lebend gefangen haben. Damit das Fleisch nicht schlecht wurde bis man im Dorf ankam, mussten sie lebend dort hingebracht werden. 

Alligatoren direkt am Straßenrand

Dann nahmen wir die etwas längere dafür aber interessantere Loop Road. Auf dieser unbefestigten Straße, kommt mam zwangsläufig an Alligatoren und verschiedenden Vogelarten vorbei. Die Alligatoren lagen dabei direkt am Wegesrand in der Sonne, nahe am Wasser umd regten sich kein bisschen. So lange man ihnen nicht zu nahe kommt und die Alligatoren nicht angefüttert wurden, stören diese sich auch nicht an den Menschen. 

Amerikas kleinstes Postgebäude

An Amerikas kleinster Post Office, in der nur ein Postbeamter Platz findet, stoppten wir kurz. Nicht groß ausgeschildert und dazu war im Reiseführer auch noch der falsche Ort angegeben, hätten wir diese fast verpasst. 

Delfine zwischen den Ten Thousand Islands


In Everglades City machten wir dann eine Bootstour durch die Tenthousand Islands. Hier wo der Atlantik den Golf von Mexiko trifft ragen viele kleine Inselchen aus dem Meer. Aber was viel schöner war, waren die Delfine. Und nicht nur einer sondern viele schwammen und sprangen hier herum. Sie kamen nah an unser Boot heran und drehten sich um, schauten dann von unten zu uns herauf und fingen an mit uns zu spielen, was darin bestand uns mit einem gekonnten Flossenschlag mit Wasser vollzuspritzen. Nach 1.5h ging es wieder in den Hafen zurück, wo wir uns erst mal ein Picknick bevor wir weiter nach Naples fuhren. 

Hier werden wir im Palace Inn übernachten. Da es noch früh am Abend war, fuhren wir noch in die Stadt. Diese war bereits weihnachtlich geschmückt und man sah deutlich, dass hier die Reicheren leben. Alles war sehr sauber und vornehm und daher auch die Preise etwas höher. Auf der famous 5th Ave South wie sie hier genannt wird befanden sich ganz an ihre europäische Schwesterstadt Neapel angelehnt viele Italiener. Wir gönnten uns auch ein Essen beim Italiener, allerdings nur in der Kette Olive Garden.

Samstag, 24. November 2012

Everglades National Park

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu den Everglades. Wir haben beschlossen zunächst eine Alligator Farm zu besuchen. Hier kann man nicht nur Alligatoren und Krokodile beim Sonnenbaden beobachten sondern auch verschiedene Shows anschauen. So zum Beispiel die Schlangenshow, bei der auf anschauliche Weise interessante Informationen über Schlangen vermittelt werden und abschließend darf man auch eine der kleineren Schlangen halten. 
Als nächstes folgte ein Abenteuer der besonderen Art: eine Tour mit dem Airboat. So wie man es in den Filmen immer wieder sieht, sausten wir durch dass flache Wasser und Gras und machten dabei auch wilde Drehungen. Bei vollem Speed mussten wir allerdings Ohrenschutz aufsetzen, da es so laut war. Nach einer Alligator Wrestling Show und der Alligatorenfütterung ging es für uns weiter in den eigentlichen Nationalpark. 
Hier wanderten wir auf verschiedenen "Interpretive Trails" entlang, die einem die unterschiedlichen Landschaften erklärten. Pinienwälder, Sumpfgras, Wasserprärien und dazu die vielen verschiedenen Vogelarten. Ab und zu sahen wir einen Alligator vorbeischwimmen. Die Landschaft hier ist wirklich einzigartig und von einer zur anderen Stelle so unterschiedlich, dazu spielte noch das Wetter mit: wieder 25°C und strahlender Sonnenschein. Der frühe Sonnenuntergang (17.30 Uhr) zwingt uns doch immer zu früh unsere Erkundungen zu beenden. So auch heute und wir fuhren zurück nach Florida City wo wir wieder im Quality Inn übernachten werden.

Freitag, 23. November 2012

Key West

Nach einer erholsamen Nacht in unserem schönen Hotel standen wir wieder zeitig auf, um noch vor dem Frühstück um 9 Uhr unsere Koffer in das Auto zu schaffen. Das Frühstück im Hotel war ausgezeichnet und wurde im Garten des Hotels angerichtet. Dann machten wir uns aber such schon suf den Weg zum Harry S. truman Little White House. Diese Winterresidenz wurde vom damaligen Präsidenten entdeckt und genutzt und noch heute kommen dessen Nachfahren in das Haus und verbringen ihren Urlaub hier oder andere wichtige Personen wie Colin Powell, der Außenminister. Wir machten eine Führung durch das Gebäude bei der wir leider nicht fotografieren durften. Da wir allerdings gleich die erste Tour des Tages genommen hatten, waren wir auch die einzigen Gäste der Tour. Der Guide erklärte uns, dass bisher alle Präsidenten nach Truman hier waren außer Obama, Reagan und Bush. Die Ausstattung im Haus ist noch aus der Zeit von Truman und sein bett ist bis heute unberührt. 
Nach dieser Tour marschierten wir weiter zum Earnest Hemingway House. Key West ist stolz darauf, dass der berühmte Schriftsteller hier seine schriftstellerisch produktivsten Jahre verbrachte und Werke wie beispielsweise "Der alte Mann und das Meer" schrieb. Im Haus sind nicht nur original Möbelstücke von Hemingway zu betrachten sondern auch Nachfahren der Katze von Hemingway mit 6 Zehen. 
Weiter ging unserer Weg zum Southernmost Point der kontinentalen USA. Dabei wird nur der natürlich entstandene Teil der Insel gezählt denn ansonsten wären eine andere Stelle noch südlicher. Das scheint die Attrsktion von Key West schlechthin zu sein, denn eine Menschenschlange hatte sich bereits gebildet und slle warteten nur darauf ein Foto am der Boje von sich zu machen. Nach einiger Zeit kamen auch wir dann an die Reihe. Und dann ging es durch die Duvall Street bis zum Mallory Square zurück und wieder zum Auto. Auf der Rückfahrt nsch Florida City machte wir noch an einigen schönen Stellen in den Keys halt. Wir hatten Glück und sahen so auvh einen der vom Aussterben bedrohten Key Weiwedelhirsche. An Rob's Marina machten wir noch eine Stopp. Hier kann man Tarpune füttern kann. Diese Fische sind riesig:1-2m lang und tragen ihr Maul fast auf ihrem Kopf. Am Eingang kann man dich einen Eimer toter kleiner Fische kaufen und damit wiederum die Tarpune füttern. Diese springen dabei halb aus dem Wasser und es kommt nicht selten vor, dsss sie gleich die ganze Hand oder manchmal den Arm mit verschlingen - glücklicherweise nicht mit essen. Dabei muss man jedoch auf die Pelikane aufpassen, die ebenfalls den Fisch haben wollen nur mit dem Unterschied, dass sie die Menschen beißen. 
In Key Largo warfen wir noch eine Blick auf den Caribbean Club, wo vor vielen Jahren eine Szene eines Filmes mit Humphrey Bogart gedreht wurde. Abendessen gyb es heute zur Abwechslung mal beim Thailãnder, bevor es wieder in das uns vertraute Quality Inn ging.

Donnerstag, 22. November 2012

Down the Florida Keys, there's a place...

Heute aßen wir zur Abwechslung mal wieder im Hotel Frühstück bevor es dann zu den Klängen der Beach Boys "Down the Florida Keys" ging. Diese vorgelagerte Inselketten die sich aus ca. 200 Koralleninsel über mehr als 290km erstreckt ist mit unzähligen Brücken verbunden. Ein Key ist eine kleine flache Insel, die aus Sand oder Korallenablagerungen entstanden ist. Die Fahrt war sehr interessant. Begonnen bei der größten Insel Key Largo, die sich den Einflüssen der Tourismusbranche wohl nicht entziehen konnte. Andere Inseln hingegen waren noch naturabelassen und wieder andere schienen nur am Highway 1 ein paar einsame Läden zu besitzen, die natürlich zum Thanksgiving geschlossen waren. Interessanterweise führte oftmals neben der eigentlich Brücke noch eine zweite für Fußgänger über das Meer, die jedoch ab und zu unterbrochen war mit meterlangen Aussparungen. Wofür diese Brücken dann überhaupt noch existieren ist uns nicht ganz klar. Der Overseas Highway führt über 42 Brücken wobei die bekanntest und längste die 7 Mile Bridge ist. Gegen Mittag machten wir ein Picnic in einem kleinen Park unter Palmen direkt am Meer. Das Wetter war heute auch wieder super 24 Grad und strahlender Sonnenschein. In Key West angekommen checkten wir zunächst in unserem Hotel Albury Court ein. Das befindet sich in einem der historischen Key West Inn Holzhäuser, ist ziemlich verwinkelt und sehr hübsch anzusehen. Allerdings hatten wir wieder Probleme mit dem Parken, doch ein Parkhaus befindet sich gleich in der Nähe und ist für $13 pro Tag fast schon billig nach dem gestrigen Tag. 
Dann machten wir uns auf in die Stadt. Überall befinden sich die kleinen Holzvillen, kleine enge Straßen und Palmen. Am kleinen Hafen war viel Trubel, da die diversen Unternehmen versuchten die vielen Touristen auf ihre Boote zu locken. Das Witzigste was wir heute sahen war ein Bowling auf der Straße. Das allein ist schon eigenartig aber hier wurde am heutigen Thanksgiving Tag doch tatsächlich mit einem gefrorenen Truthahn gebowlt.
Zum Sonnenuntergang ging es dann in die Sunset Bar, auf deren vorgelagerten Holzsteg man einen herrlichen Blick hatte. Standesgemäß gönnte ich mir zu dieser Stunde einen Sunset Margarita. Wir versuchten uns auch am Jamaika Chicken und Conch Fritters, eine Key West Spezialität, die uns allerdings nicht so schmeckte. Dann schlenderten wir noch etwas durch die Stadt sahen den Mallory Square, liefen die bekannte Duval Street entlang und kamen auch an die Mile 0, den Startpunkt der US 1. Eine andere Key West Spezialität schmeckte uns hingegen sehr gut: der Key West Lime Pie.

Mittwoch, 21. November 2012

Miami Teil 2: Delfine und Kubaner

Wenn ich an Miami zurück denken werde, wird mir vor allem eines in Erinnerung bleiben: es ist teuer. Aber beginnen wir von vorn. Nach einer erholsamen Nacht in einem frisch renovierten Hotel bei dem wir zwar ein Sonderangebot erwischt hatten jedoch leider ohne Frühstück, suchten wir also als erstes etwas essbares. Das ist in Miami Beach gar nicht so einfach. Hier reiht sich zwar Restaurant an Restaurant, aber wenn man ein schnelles Frühstück möchte, ohne sich groß niederzulassen, sucht man vergebens. Immerhin schien heute morgen bereits die Sonne und der Himmel war strahlend blau, so dass wir die Suche nutzen konnten um noch ein paar schöne Fotos vom Art Deco District zu machen, nachdem der gestrige Tag ja eher trüb war. Unverrichteter Dinge bezüglich des Frühstückes holten wir unser Auto und checkten am Hotel aus. Die super Lage des Hotels war gerade beim Parkplatz hinderlich, denn hier mussten wir in ein nahegelegenes Parkhaus für $20 für 24h ausweichen. Dann ging es zum Miami Seaquarium zu dem man über den Rickenbecker Causeway gelangt, welcher natürlich eine Maut verlangt. 
Obwohl wir Tickets für das Schwimmen mit den Delfinen hatten, die schon ein halbes Vermögen gekostet haben, mussten wir auch noch $8 zum Parken bezahlen. Immerhin war der Eintritt in das Seaquarium inbegriffen. Da unsere Veranstaltung erst 10.15 Uhr begann, hatten wir noch Gelegenheit die tropischen Fische und Manatees zu betrachten. Dann ging unser eigentliches Abenteuer los. Zunächst warteten wir darauf abgeholt zu werden und, mit ca. 13 Minuten Verspätung bekamen wir dann auch unseren Wetsuite ausgehändigt in den wir uns zwängen mussten. 
Hier wurde mir dann auch bewusst, dass wir nicht allein waren, sondern noch 4 weitere Besucher mit uns kamen. Nach einer kurzen Einführung was uns erwartet und wie wir uns zu Verhalten haben, ging es dann ins Wasser. Es stand zwar in der Email, dass Kameras nicht mit ins Wasser genommen werden dürfen, allerdings dachte ich, dass wir uns wenigstens abwechseln könnten und gegenseitig Fotos vom Rand machen durften. Doch auch das wurde mir verboten. Im kalten Salzwasser wurde dann nicht lang rum gefackelt, gleich als erstes hingen wir uns nacheinander an die Finne eines Delfines und am ging es quer durch das Becken. Ich hatte gehofft dass wir das noch einmal machen, schließlich hat mich das Schwimmen mit dem Delfin $80 mehr gekostet, aber dem war nicht so. als nächstes erklärte uns jemand die Besonderheiten eines Delfines, Mund, Zähne, Ohren und wir durften die Delfin füttern und streicheln und auch einen Kuss geben sowie im Arm halten. Als ich einmal nicht schnell genug wieder aufstand, das ich vermeiden wollte auf die Flosse des Delfines zu treten, wurde ich schon ungeduldig von der Trainerin darauf hingewiesen, dass noch andere warten. Sehr freundlich. Auch beim Streicheln hieß es: wer zu langsam ist hat Pech gehabt. Als letztes bekamen wir eine Taucherbrille und wir konnten unter Wasser zuschauen wie der Delfin Kunststückchen vollführt. Und dann war unsere halbe Stunde mit den beiden Delfinen auch schon abgelaufen. Die Interaktion mit dem Delfin war wirklich ein Erlebnis und hat sehr viel Spaß gemacht. Die Haut des Delfines fässt sich an wie Seide und die Tiere reagieren wirklich auch einen. Leider wurde unser Erlebnis beim Verlassen des Bereiches schon wieder getrübt, denn hier sahen wir die Preise für die Fotos. 5 Fotos für sage und schreibe $42!!! Wir entschieden uns dann doch noch $18 drauf zu legen und gleich eine ganze CD von uns zu erwerben, so haben wir immerhin 25 Fotos und da es wohl mit ziemlicher Sicherheit ein einmaliges Erlebnis bleiben wird, gönnten wir uns das. So viel Spaß wie es auch gemacht hat, die Preise dafür finde ich nicht gerechtfertigt. Eine halbe Stunde mit dem Delfin, die sich dann jedoch eigentlich durch 6 Personen teilte, so dass für jeden max. 5 Minuten mit dem Delfin übrig blieb. Das waren wohl die teuersten 5 Minuten meines Lebens. Aber wie gesagt ein Erlebnis war es trotzdem.
Wir versuchten noch einiges vom Rest des Parkes mitzuehmen. Neben den vom Aussterben bedrohten Manatis, einer besonderen Art von Seekühen, sahen wir die Seelöwenshow sowie die Delfin und Killerwal Show, das Haifischbecken, die Seaturtles und Krokodile bevor wir den Park wieder verließen. Am Key Biscane genossen wir noch etwas die Sonne und das türkisblaue Meer. Am Nachmittag fuhren wir in der Downtown am Venetian Pool, einem Schwimmbad vorbei und parkten dann in der Innenstadt. Gut wir fanden nicht das günstigste Parkhaus, aber bei dem Verkehr und Stop und Go waren wir froh das Auto überhaupt irgendwo loszuwerden. $6 je angebrochene 30 Minuten. Wahnsinn. Immerhin war der Metromover, eine erhöhte Straßenbahn, die etwas an die EL von Chicago erinnert, kostenlos. Mit dieser fuhren wir ca. 1h in unterschiedliche Richtungen und bekamen so einen guten Über- und Ausblick auf Downtown Miami. 
Letzter Stopp des Tages war in Little Havana, einem Bereich wo sich viele Kubaner niedergelassen haben. Hier befindet sich nicht nur dssd Cuban Memorial sondern auch der Walk of Latin Stars. Den einzigen den VI darunter erkannte war Julio Iglesias, alle anderen sagten mir nix. Abgesehen davon konnte man viele kubanische Souvenirs und auch Zigarre kaufen, an beidem waren wir nicht wirklich interessiert. Also verließen wir endgültig diese teure Stadt. Auf dem Weg zu unserem Hotel in Florida City machten wir nicht einen Stopp zum Abendessen, und um 21 Uhr erreichten wir das Quality Inn.

Dienstag, 20. November 2012

Miami Beach


Nach einer lauten Nacht, da die Klimaanlage leider nicht abzustellen war, machten wir uns wieder Richtung Süden auf. Wir wählten die etwas längere, aber schönere Route über die Route 1A und kamen so von Norden nach Miami Beach. Unser Hotel Riviere South Beach liegt direkt an der Collins Ave und ist in einem Art Deco Gebäude untergebracht. Zuerst erkundeten wir die Gegend ein bisschen und bummelten am Strand und dem Ocean Drive lang. Im Art Deco Welcome Center liehen wir uns einen Audio Guide aus, der uns dann durch das Viertel führte und die Architektur der Gebäude erklärte. In Art Deco Gebäuden werden häufig Dinge wie Technologien oder Techniken aufgegriffen (Raketen, Schiffe, etc) und in das Aussehen des Gebäudes integriert. Wir kamen auch an der Villa vorbei, vor der Modedesigner Versace 1997 erschossen wurde. Gegen 15 Uhr konnten wir dann unser Zimmer beziehen. Das Gebäude scheint erst vor kurzem renoviert worden zu sein und ist sehr geräumig. Gegen Abend gingen wir in den Espanola Way, einer kleinen Straße in der sich italienische, mexikanische und andere Restaurants niedergelassen haben. Mittlerweile war sogar noch die Sonne herausgekommen und es war warm genug um draußen zu speisen. Auf dem Rückweg zum Hotel kamen wir noch am nächtlich beleuchteten Ocean Drive vorbei, auf dem Abends wesentlich mehr los ist als tagsüber.


Montag, 19. November 2012

Ft. Lauderdale

Nach einem für amerikanische Verhältnisse sehr guten Frühstück ging es zunächst nach Boca Raton, wo wir allerdings nur durchfuhren, um dann weiter die Route 1A Richtung Süden zu fahren. In Fort Lauderdale angekommen parkten wir an der Las Olas Riverfront und schlenderten den Riverwalk entlang bis wir den Las Olas Boulevard erreichten. Dies ist eine gehobenere Einkaufs- und Restaurantmeile. Mit dem Water Taxi setzten wir unseren Stadtrundgang fort. Mit einem Tagesticket kann man den ganzen Tag fahren und dabei an den verschiedenen Haltestellen ein- und aussteigen. Wir stiegen am Yachthafen aus, wo wir die Yachten von Steven Spielberg und dem Modedesigner Ralph Lauren von nahem betrachten konnten. Auf unserer Fahrt kamen wir auch an der Millionaire's Row vorbei, die eigentlich den Namen Billionaire verdient hätte. Inhaber der Motelkette Motel 6, Erfinder der Alka Seltzer, Eigentümer von Wells Fargo Bank, Footballspieler, das ehemalige Haus von Sonny und Cher, L'Oreal, Tochter des Fast Foodketten Inhabers von Wendy's und so weiter. So schnell konnte man gar nicht gucken, wie da die Häuser der Reichen an einem vorbeizogen. Wir kamen auch am Ft. Lauderdale White House vorbei. Nach guten ca. 2h legten wir eine Pause ein und aßen ein frühes Abendessen in der Cheesecake Factory. Dann ging es mit dem Water Taxi weiter.
Mittlerweile war es dunkel geworden und wir konnten die beleuchteten Villen bewundern. Wir fuhren aber nicht die gesamte Strecke. Ft. Lauderdale wird nicht umsonst das Venedig der USA genannt! Die vielen palmengesäumten Seestraßen mit den luxuriösen Yachten gefielen uns sehr gut. Außerdem spielte heute das Wetter auch mit: strahlender Sonnenschein und ca. 23°C auch wenn es nach Einbruch der Dunkelheit schnell kühler wurde.

Übernachten werden wir heute im The Forum in Pompano Beach. Das ist zwar wieder etwas nördlich aber zumindest noch preislich erschwinglich. Das besondere an diesem Hotel ist, dass es sich in dem Gebäude eines alten Krankenhaus befindet und die Räume kreisförmig angeordnet sind. In der anderen Hälfte befindet sich wohl eine christliche Mission auf jeden Fall war striktes Alkoholverbot im Gebäude.