Freitag, 24. Mai 2013

Grand Canyon National Park - South Rim



Als wir am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein aufwachten und vor die Tür traten, bemerkten wir erst in welch schöner Gegend wir gelandet waren. Direkt vor den Vermillion Cliffs, die auch die berühmte "Wave" beherbergen, schmiegte sich unser kleines Motel in die Kulisse. Eigentlich wollten wir als nächstes nach Page an den Lake Powell um unter anderem den Antelope Canyon zu besichtigen. Allerdings mussten wir feststellen, dass die Straße nach Page aufgrund eines Erdrutsches gesperrt war und wir einen großen Umweg über Tuba City im Süden nehmen müssen. Aufgrund dessen entschlossen wir uns doch den Grand Canyon Süd vorzunehmen.
Wir kamen über die Desert View Road in den Park hinein und konnten bereits au dieser Panoramastraße tolle Ausblicke auf den Canyon genießen.
Shuttle Busse, die im Village abfahren, brachten uns zum Yavapai Point. Die kostenlosen Busse fahren alle 15 Minuten wie Stadtbusse und halten an bestimmten Stellen, wo man dann Wanderungen oder Spaziergänge unternehmen kann.
Eine etwas längere Wanderung entlang des Rims unternahmen wir auf der zweiten Shuttle-Loop zu Hermits Rest, die auch durch ein kurzes Waldstück führte. In den Canyon herunter sind wir nicht gewandert und das hatte mehrere Gründe. Zum einen würden wir an einem Tag sowieso nicht bis auf den Grund und wieder hinauf kommen und im Tal sind die Übernachtungskapazitäten begrenzt. Zum anderen ist die Wanderung natürlich sehr anstrengend, immerhin gilt es 1km Tiefe zu überwinden und bei der Hitze hat dies schon so manches Leben geopfert. Mit dem Auto kommt man als Tourist überhaupt nicht in den Canyon hinunter. 
Bevor wir uns auf die Weiterfahrt begaben und wir wieder ohne Abendessen dastehen, gab es in der Bright Angel Lodge noch etwas zu essen, welches preislich als auch geschmacklich sehr gut war.
Mein Fazit zum Grand Canyon: es ist das Symbol der USA, welches vor allem eines ist, nämlich groß bzw. tief was zu den USA nun einmal passt. Farblich finde weniger beeindruckend, etwas blass und wenig grün. Da hatten die anderen Canyons doch wesentlich mehr hergegeben.
Nun mussten wir mal wieder nach einem Hotel ausschauhalten, welches sich hier im wilden Westen wirklich als schwierig herausstellt. Kleine Motels sind Abends nicht mehr besetzt und die größeren Ketten verlangen zu viel für eine simple Übernachtung. Wir hatten Glück in Tuba City, wo wir gerade noch das letzte Zimmer im Quality Inn ergatterten.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Grand Canyon National Park - North Rim



Wieder gind es zeitig los, denn wir wollten heute auf dem Angel`s Landing Trail wandern. Da es tagsüber jedoch ziemlich heiß wird, mussten wir in den frühen Morgenstunden los. Ziemlich steil ging es bergauf bis wir dann nach einiger Zeit einen tollen Blick auf den Canyon hatten. Teilweise war der Weg schon recht abenteuerlich und gut besucht. Nur ein paar Ketten boten halt und waren das einzige an dem man sich festhalten konnte um nicht in den Abgrund zu rutschen.
Wieder im Tal angekommen ging es mit dem Shuttle zurück zum Auto und dann wieder durch den Tunnel Richtung Osten. Der Tunnel wird tatsächlich für größere Caravans und Busse in eine Richtung gesperrt. Als letztes Auto, welches durchgelassen wird, bekommt dann tatsächlich einen Staffelstab in die Hand gedrückt, welchen wir dann dem Ranger am anderen Ende übergeben mussten. Interessante Vorgehensweise.
Wir setzten unseren Weg weiter Richtung Süden fort, denn als nächstes stand der Grand Canyon auf unserem Plan. Der Nationalpark besteht aus zwei Teilen: dem North Rim und dem Süd Rim, welche jedoch durch den Canyon an sich getrennt sind und ca. 5 Autostunden entfernt sind, da man einmal außen um den Canyon herumfahren musst. Wir begannen unsere Tour also im Norden und nach einer ziemlich langen Hinfahrt (ca. 1.5h) auf einer eintönigen Straße bis man überhaupt den Parkeingang erreicht, wurden wir gleich als erstes von einem KOjoten begrüßt, der direkt neben der Straße umherstreunte. Wir besichtigten sowohl die Lodge von deren Veranda man bereits einen herrlichen Blick auf die tiefen Schluchten des Canyons hat, wanderten aber auch auf dem Bright Angel Trail umher und genossen noch einig andere Aussichtspunkte. ZUm Sonnenuntergang fuhren wir dann auf der Cape Royale Panoramastraße entlang. Diese ca. 18 Meilen lange Straße bietet einige Aussichtspunkte und an ihrem Ende bietet sich ein großartiger Blick auf die gegenüberliegenden Klippen des Canyons. Da es auch fast Vollmond war, befanden sich hier viele Fotografen die den Sonnenuntergang festhalten wollten. Relativ spät kamen wir also erst wieder aus dem Canyon weg und hielten uns Richtung Osten. Leider war die Canyon Lodge wohl weit und breit die einzige Unterkunftmöglichkeit für lange Zeit denn erst 2 Stunden später gegen 21.30 Uhr erreichten Vermillion Cliffs. Das erste Motel war schon nicht mehr besetzt doch bei Lee´s Ferry hatten wir Glück. Der letzte Gast verließ gerade die Bar und eine Bedienung konnte uns noch eines der 8 Zimmer vermieten. Das Zimmer war immerhin sehr gemütlich eingerichtet, zwar kein Fernseher und auch kein Internet, aber wir waren so müde dass uns das nicht störte. Wo wir uns eigentlich befanden ließ sich bei Nacht nur erahnen und wir sollten das ganze Ausmaß erst am nächsten Morgen erfahren.   

Mittwoch, 22. Mai 2013

Bryce Canyon & Zion National Park

Auch heute ging es für uns wieder zeitig los. Nach einem Frühstück in unserem Westernhotel, dessen Restaurant noch nicht wieder offiziell eröffnet hat nach der Renovierung uns aber immerhin ein spartanisches Frühstück im Saloon anbot, ging es wieder in den Bryce Canyon. Hier hatten wir um 8.00 Uhr einen 3-stündigen Ausritt zu Pferde in den Canyon gebucht. 

Das Ganze war sehr gut organisiert, die verschiedenen Partien waren in 10 Minuten Abständen bestellt wurden, so dass wir auch nicht all zu lang warten mussten. Ein Cowboy begruesste uns, erfragte unsere Reiterfahrung und wies uns dann die Pferde Cory und Blueberry zu. Zwei weitere Cowboys halfen uns beim Aufsatteln und dann ging es auch schon los. Unser Guide Cache, sah sehr authentisch aus, nur der Colt im Halfter fehlte ihm, und er führte uns zunächst hinab in den Canyon, wobei wir gleich zu Beginn einen ziemlich steilen Pfad hinab reiten mussten. Doch die Tiere machten das sehr souverän was man nicht von allen Reitern behaupten konnte. Der Ausblick war herrlich und hoch zu Ross noch viel beeindruckender, da man selber nicht laufen musste. Die Hoodoos links und rechts neben uns spendeten noch recht viel Schatten in den frühen Morgenstunden. Nach ca. 1.5h auf dem Peek-a-boo- Trail machten wir eine kurze Rast, bei der es zumindest Wasser gab, denn Rucksäcke durften wir nicht mitnehmen. Dann machten wir uns auf den Rückweg, und da es ein Rundweg ist, kamen wir noch an anderen Stellen vorbei und konnten weitere Figuren in den Steinen entdecken wie beispielsweise die Frau an der Orgel.
Wieder festen Boden unter den Füßen liefen wir zwar als seien wir den ganzen Urlaub nur geritten, sattelten wir um in unser bequemes Auto und fuhren wieder zum Zion National Park. Dieses Mal Namen wir jedoch den Ost Eingang und wanderten auf dem Zion Overlook Trail entlang. Der Weg führte uns durch felsiges Gebiet, durch Alkoven aber auch durch sandige Wüstenpassagen an einen beeindruckenden Ausblick in den Canyon hinein.
Übernachten werden wir heute in Kanab, einem kleinen Städtchen welches noch eine authentische Main Street besitzt und dennoch einiges an Restaurants zu bieten hat. Direkt gegenüber von unserem Days Inn befindet sich das Spur´s Grill in dem wir Ribs und Burger aßen und dabei dem Livegesang von zwei Kanabischen? Highschoolabgänger lauschten. Zwischendurch musste sich natürlich auch noch ein Koreanischer Tourist mit Italienischen und Französischen Liedern die Ehre geben.

Dienstag, 21. Mai 2013

Kolob Canyon & Bryce National Park



Nach dem Frühstück im Hotel war unser erster Anlaufpunkt der Kolob Canyon im nördlichen Teil des Zion National Parks. Auf einem Trail ging es zu einem Overlook. So früh am Morgen trafen wir nur wenige Wanderer an und hatten so die herrliche Kulisse ganz für uns. Anschließend sollte es in das Cedar Breaks National Monument gehen, unterwegs wurde es richtig kalt, da wir durch die Berge fuhren in denen noch Schnee zu sehen war. Leider mussten wir feststellen, dass die Straße zum Monument gesperrt war, weshalb wir unseren nächsten Stopp den Bryce Canyon vorzogen. Hier kann man die Panoramastraße mit dem eigenen Auto entlang fahren und an den schönen Haltepunkten aussteigen und etwas umherlaufen. Die Indianer nannten dieses Gebiet "Rote Felsen wie stehende Männer in einem Tal". Und genauso sah es auch aus. Die Felsen oder auch Hoodoos genannten erheben sich  unter einem wie viele kleine  und größere Kathedrale und die Aussichtspunkte wie "Inspiration Point" versprechen wirklich nicht zu wenig.
Übernachten werden wir heute in Panguitch im Bryce Canyon Western Hotel. Dieses ist wie eine kleine Westernstadt angelegt und nur 15 Minuten vom Bryce Canyon entfernt. Dafür, dass das Hotel erst vor kurzem renoviert wurden ist war der Teppich ziemlich schmuddelig. Abendessen gab es heute in Hatch, einer kleinen Ortschaft die eigentlich nur aus einer Durchfahrtstraße besteht. Das Adobe Cafe hingegen bot uns mit Fajitas und Burger ein sehr gutes Essen.

Montag, 20. Mai 2013

Zion National Park


Relativ früh checkten wir aus dem Hotel aus und machten uns auf in Richtung Zion National Park. Diesen erreichten wir gegen 12.30 Uhr und hier hieß es dann erst einmal Umsteigen in einen der Propangasbetriebenen Busse. In der Hauptsaison kommt man nämlich mit seinem eigenen Auto nicht in den Park. Der Shuttle hält jedoch an den wichtigsten Stellen und man kann sich zu Fuß weiterbewegen. Unser erster Stopp war am ...... bei dem wir den River Walk entlang spazierten bis dieser sich in einen Canyon verwandelte.
Ein weiterer schöner Punkt ist der Overlook. Eine kurze Wanderung brachte uns in einige Meter Höhe, an der Felsenwand rieselt leicht das Wasser herunter und vor uns tat sich das grüne Tal auf aus dem sich die Berge majestätisch erhoben. Außerdem unternahmen wir eine kurze Wanderung an den Emerald Pools. Auch hier rieselt das Wasser herunter und im Pool quakten die einheimischen Frösche in einem Ton der fast wie Lämmer klang.

Übernachten werden wir im Abbey Inn, einem schönen rustikal eingerichteten Hotel in Cedar City. Beim Thailänder Thai Basil gab es noch ein leckeres Abendessen, eine Runde schwimmen im Hotelpool und dann haben wir auch diesen Tag geschafft.

Sonntag, 19. Mai 2013

Death Valley

Dank der Zeitverschiebung waren wir sehr zeitig wach und konnten so nach dem Frühstück im Hotel uns auf den Weg in das Death Valley machen. Ein Kollege hatte mir den etwas nördlich gelegenen Titus Canyon empfohlen. Auf einem Off-road Weg ging es mehrere Meilen durch beeindruckende Landschaft: zunächst weites Land, dann schroffe Felsen mit Abhängen und enge Canyons.

Am Ende des Weges kamen wir auch an der alten Bergbaustadt, von der mittlerweile nur noch Ruinen übrig geblieben sind. Auch die Temperatur steigerte sich im Laufe der Zeit je näher wir dem Death Valley kamen. Der Norden war relativ weitläufig und erst im Süden sanken wir unter den Meeresspiegel. Bad Water liegt -85m unter dem Meeresspiegel. Auf dem Basin kann man einen kurzen Spaziergang unternehmen, der bei uns aufgrund der glühenden Hitze relativ kurz ausfiel. Beeindruckend ist jedoch der Marker den man weit oben im Berg sieht und der den Meeresspiegel symbolisiert. wir setzen Fahrt fort auf dem Artist Drive mit der Farbpalette. Hier sind die Felsen aufgrund von Oxidation tatsächlich in den unterschiedlichsten Farbtönen zu finden.
Das Death Valley kann man am besten mit dem Auto erkunden, viele Straßen sind gut für die Touristen ausgebaut und bieten schöne Sicht auf das Tal.
Wieder im Hotel angekommen aßen wir im Gordon Biersch. Gut gestärkt ging es dann auf den weltbekannten Strip. Im Venetian ließen wir uns vom Nachbau des Markusturmes und einiger Kanäle beeindrucken bevor wir dann Richtung Süden spazierten. Am Bellagio kamen wir pünktlich zu den musikalisch untermalten Wasserspielen an und am New York New York beendeten wir unseren Rundgang. Müde brachte uns ein Taxi wieder zum Hotel zurück. 

Samstag, 18. Mai 2013

Auf geht´s nach Las Vegas

Endlich war wieder Urlaub angesagt. Gegen 15 Uhr machte ich mich auf den Flughafen, wo Jan schon auf mich wartete. Seine Maschine aus Deutschland war pünktlich gelandet und auch unser Weiterflug nach Las Vegas verlief planmäßig. In Las Vegas holten wir zunächst den Mietwagen ab und dann ging es auch schon zum erste Hotel dem La Quinta Inn. Mittlerweile war es jedoch schon gegen 22 Uhr Pazifischer Zeit und nach der Anreise war uns eher nach Schlafen als nach Glücksspiel.