Montag, 28. Mai 2012

Voodoo in New Orleans

Da unser Flug erst um 13:00 Uhr ging, hatten wir noch den Vormittag zur Verfügung.
Bereits 9:00 Uhr morgens schlenderten wir durch die Bourbon Street und bekamen einen Eindruck davon, wie man hier sauber macht. Die Lokale werden Einfach mit dem Wasserschlauch ausgespritzt genauso wie die Gehwege. Kaum zu glauben, dass man am Abend zuvor hier kaum lang laufen konnte vor Menschenmassen. Den Abschluss in New Orleans bildete das Voodoo Museum. Neben einer Ansammlung an wahllosen Gegenständen die angeblich spirituelle Bedeutung hatten, erfuhren wir auch etwas über den Hintergrund des Voodoos und das Voodoo nicht nur Schlechtes oder Verwünschungen zu bedeuten hat. Das Museum an sich bestand allerdings nur aus drei kleinen Räumen, so dass wir nach circa 30 Minuten schon wieder draußen machen. Dann ging es noch schnell zum Hotel unseren Koffer abzuholen und auszuchecken. mit dem Taxi ging es dann zurück zum Flughafen und von dort pünktlich wieder nach Philadelphia. Den Abend ließen wir wieder im Kildare's bei Chicken Wings ausklingen.

Sonntag, 27. Mai 2012

Mississippi und Geister

Unseren letzten vollen Tag in New Orleans begannen wir mit einem Raddampferausflug auf dem Mississippi. Der alte Dampfer schipperte uns ca. 2h durch die Gegend dabei erzählte man uns etwas über die Gegend und eine Jazzband spielte im Inneren des Schiffes. Es war wieder sehr heiß und schwül und wirklich nur im Schatten des Schiffes auszuhalten.
Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, unternahmen wir eine Fahrt mit einem weiteren alten Verkehrsmittel welches typisch für New Orleans ist: die Street Cars. Alte Straßenbahnen, die anscheinend auch von Einheimischen sehr gern genommen werden, denn sie waren einfach nur überfüllt. Und natürlich gab es keine Klimaanlage. Wir stiegen im Garden District aus, denn hier befindet sich eine Art Nachbau des Hauses von Scarlett O'Hara aus dem Filmhit "Vom Winde verweht". 
Wieder in der Altstadt zurück gingen wir zum French Market, bei dem es wirklich alles zu kaufen gab. Gleich neben an befindet sich der Flea Market und nachdem wir einige Souvenirs eingekauft hatten, stand auch schon das nächste Ereignis auf dem Plan: eine Ghost Tour. Obwohl der Führer sehr nett war, erfüllte die Tour an sich nicht ganz unsere Erwartungen. Es wurden zu viele lokale Witze gemacht, die wir nicht verstanden, zu wenige Informationen übermittel und zwischendurch wurde man in die alte Blacksmith Bar geführt wo 15 Minuten Aufenthalt hatte und man sich einen Drink kaufen sollte. Außerdem wurden nur wenig wirklich interessante Stories erzählt. Eine davon war die Geschichte von einer Schule die niederbrannte und wo sich heute ein Hotel befindet. Die Beschwerde #1 bei der Rezeption sind angeblich rennende Kinder auf den Fluren nach Mitternacht. 
Zu Abend aßen wir dann in einem netten Restaurant. Als Vorspeise gab es frittierte Tomaten mit einem Dip und anschließend Fisch mit einer Cashew-S0ße.

Samstag, 26. Mai 2012

Louisiana Swamps, Alligatoren und Plantagen

Nach einem Frühstück im Hotel, wurden wir von einem Shuttle Bus abgeholt der uns zunächst zur Oak Valley Plantage brachte. Auf unserem Weg kamen wir am Lake Pontchartrain Causeway vorbei, der mit 38,3km längsten Brücke der USA und damit ihres Zeichens die drittlängste Brücke der Welt, sowie die zweitlängste Brücke über Wasser. Der Fahrer unseres Shuttles war super lustig und beendete fast alle seine Stories mit einem wiehernden Lachen, welches so laut war, dass er sein Mikrp vorsichtshalber jedesmal abschaltete, sonst hätte es uns allen wohl das Trommelfell zerrissen. Alle paar Minuten endete er zur Abwechslung mit dem Satz "I can't believe they are paying me to do this. Yiehahahahahaha Yiehahahahahaha". Der Mann passte wirklich hier in diese Gegend.
Im Oak Valley befindet sich eine der berühmtesten und vielen Filmen vorkommende Eichenallee mit hundertjahre alten Eichen, welche enorme Wurzeln hatten. Auf der Plantage kann man sich die Unterkünfte der damaligen Sklaven anschauen und an einer Tour durch die Villa teilnehmen.  Wir gönnten uns abschließend noch einen klassischen Südstaaten-Trunk: Mint Julep bestehend aus Minze, Bourbon-Whiskey, Zucker und crushed Eis. 
Weiter ging unsere Tour in die Swamps. Das Tour Unternehmen hatte alles wirklich gut organisiert, denn für die eine Hälfte endete der Ausflug und es ging zurück nach New Orleans und die anderen wie wir stiegen in einen anderen Bus, welcher uns in Louisianas Sümpfe brachte. Mit einem Boot setzten wir unseren Ausflug fort. Die Swanps sind ein einziges riesiges Labyrinth. Die Ruhe wird ab und zu durch ein lärmendes Air Boat durchbrochen. Der Bootsführer wusste wie man die Alligatoren anlockt: mit Marshmallows. Völlig lautlos kamen sie angeschwommen und alles was man sah waren die Köpfe mit den großen Augen. Dann hing sich doch tatsächlich der Boosführer aus dem Boot heraus und verfütterte Hühnchen bzw. hielt es vielmehr nur hin und die Alligatoren sprachen aus dem Wasser heraus und schnappten es sich.
Dabei können sie wirklich betrachtlich in die Höhe springen. Daher also der Spruch einen guten Tourguide erkennt man daran dass er noch alle Finger hat. Neben einigen Exemplaren von Alligatorenköpfen oder Häuten zog der Bootsführer dann auf einmal auch einen lebenden kleinen Alligator aus seinem Schrank heraus. Nach dem ersten kurzen Schreck reichte er diesen dann an uns Passagiere und jeder der den Mut hatte durfte das Alligatörchen halten. Eigentlich recht niedlich und ich glaube der kleine Alligator hatte mehr Angst vor uns als umgekehrt. Vorbei an einigen sich sonnenden Alligatoren, Schildkräten und anderen Tieren ging es wieder zur Anlegestelle zurück. Damit endete unser Ausflug und wir wurden zurück nach New Orleans gebracht. 

Nach einem Spaziergang durch die Altstadt suchten wir uns einen netten Platz zum Abendessen. Das berühmte Café du Monde sah allerdings nicht gerate einladend aus. Es hatte eher den Flair einer offenen Kantine und da wir direkt an der Küche vorbeigelaufen waren und dort einen Einbick in das Treiben erhalten hatten war das erst recht ein Grund uns dort nicht niederzulassen. Gegenüber befindet sich das Riverside Corner, wo wir uns schließlich niederließen. Allerdings war hier der Service wirklich....nicht vorhanden. Nachdem man uns ewig hat warten lassen und eine andere Bedienung uns nicht bedienen wollte, da sie sah dass ihr Kollege ja bereits Getränke gebracht hatte und diesem wohl das Trinkgeld nicht streitig machen wollte, erbarmte man sich und bediente uns dann doch noch. Wir aßen Pasta mit Catfish und Po-Boy. Das klingt zunächst etwas lustig ist allerding nur die Kurzform von Poor Boy einem traditionellen Sandwich aus Louisiana. Für arme Menschen ist das allerdings heutzutage kein erschwingliches Gericht mehr. Die Kreditkarte wollte man am Ende anscheinend auch nicht haben und so gab ich erstmals hier in den USA so gut wie kein Trinkgeld.

Freitag, 25. Mai 2012

Memorial Day Weekend in New Orleans

Nach nur einem Tag Erholung für Jan machten wir uns bereits 15Uhr auf zurück zum Flughafen. Glücklicherweise hatten wir ausreichend Zeit eingeplant, denn wie es sich für ein verlängertes Wochenende gehört gab es Stau auf dem Highway zum Flughafen. Am Parkplatz wurden einige Autos vor uns abgewiesen und wir hatten schon Bedenken, dass wir unser Auto nicht los werden. Aber alle die eine Reservierung hatten wurden noch auf den Parkplatz gelassen. Nur gut dass ich bereits vor 2 Monaten reserviert hatte und so hielt uns also nichts mehr auf. Naja fast nichts mehr. Natürlich hatte unser Flieger Verspätung, aber immerhin erreichten wir mit nur 45 Min  Verspätung New Orleans. Und wenn Jan schon dachte dass es in Philly schwül und heiß ist, so wurden wirhier um ein besseres belehrt. Selbst 21 Uhr hatte es hier noch Temperaturen und eine Luftfeuchtigkeit die unerträglich waren.
Wir entschieden uns ein Taxi zum Hotel zu nehmen, da die Fahrt in die Innenstadt pauschal $33 kostet für 2 Personen. Im Quality Inn Hotel wurden wir freundlich empfangen und bekamen sogar ein kostenloses Upgrade, da der gebuchte Zimmertyp nicht verfügbar war. Wir haben nun eine kleine Suite mit Wohnzimmer, separatem Schlafzimmer und Bad. Nun die Vorhänge sollte man allerdings nicht öffnen denn der Ausblick ist....nicht vorhanden. In ca. 50cm Entfernung erblickt man nämlich die Mauer eines Parkhauses. Im Foyer des Hotels hängen auch ein paar Bilder von den Schäden die Hurricane Catrina damals in dem Viertel und speziell im Erdgeschoss des Hotels angerichtet hat. Auch die Fassade des Hotels hatte es damals sehr mitgenommen.
Wir beschlossen noch einmal kurz nach draußen zu gehen. Die berühmte Bourbon Street ist nur 5 Minuten entfernt und gleich an der erste Ecke waren auch schon die ersten Straßenmusiker anzutreffen die zu Jazzmusik ausgelassen tanzten. Berittene Polizei bewachte das Treiben. Wir liefen weiter und konnten unseren Augen kaum trauen. Im sonst so prüden Amerika liefen doch hier tatsächlich Shows die man in Amsterdam erwartet hätte außerdem lief jeder freizügig mit seinem Alkohol durch die Gegend ohne diesen in den klassischen braunen Papiertüten zu verstecken. Nach ein paar Minuten ließen wir uns im Innenhof des Café Beignet nieder. Auch hier wurde einem Live Jazzmusik geboten und wir aßen unser erstes kreolisches Dinner: Jambalaya (Reis, Gemüse und eine Wurst manchmal auch Alligator).
 

Dienstag, 17. April 2012

Und täglich grüßt das Murmeltier

Am Montag hatten wir 32°C und ich konnte den Tag gemütlich auf unserem Deck ausklingen lassen. Unter den ganzen Topf-Palmen, dem Vogelgezwitscher und der Schwüle fühlte ich mich manchmal wie im Tropenhaus.
Als ich heute jedoch aus dem Fenster schaute, bot sich mir ein ganz anderes Bild. Denn da kroch und schnüffelte durch das waldliche Unterholz vor meinem Zimmer ein Murmeltier. Es scheint sich um das sogenannte Waldmurmeltier zur handeln, welches in der Nordhälfte der USA lebt. Eigentlich mögen Murmeltiere die Hitze ja nicht so, mich würde interessieren wo es sich also im Sommer aufhält.

Samstag, 17. März 2012

Cherry Blossom in Washington D.C.

Endlich ist es Frühling und das bedeutet, dass die Bäume und Blumen wieder blühen. Nachdem wir die letzte Woche mehrere Tage mit 22°C hatten, standen die Chancen also gut, dass ich doch noch das 100. Cherry Blossom Festival erleben kann. Ich habe meinen Tag in D.C. natürlich sorgfältig Vorausgeplant und alle Tickets bereits online gekauft, was in der Tat auch gut so war. Nachdem ich mir zu Hause mein Lunchpaket noch vorbereitet hatte, nahm ich 7.40 Uhr den Zug nach Philly. Auf der kurzen Fahrt geschah noch eine unangenehme Sache: einer Passagierin war wohl schlecht und besudelte die gesamten Sitze. Diese sind zwar abwaschbar aber so wurde das Problem nicht gelöst. Nein, die Frau wurde an der übernächsten Station raus geschickt, der Schaffner erspähte einen Gast der gerade das Lesen seiner Zeitung beendet hatte und fragte ob er diese haben kann. Damit deckte er dann den Ort des Geschehens einfach ab und hoffte, dass keiner der Passagiere auf die Idee kommt und die Zeitung wieder zusammenlegt und ich trotzdem dahin setzt. Lessons learned: meide Ausgebreitete Zeitungen. In Philly angekommen begab ich mich zur Bushaltestelle des Chinatownbusses. Ein Durcheinander wie ich es mir gut ich China vorstellen könnte. Der Bus war natürlich auch nicht pünktlich aber wirklich bis auf den letzten Platz besetzt. Einige Leute versuchten sich ohne Ticket einen Platz zu ergattern aber irgendwie wurden sie dann doch wieder identifiziert und vor die Tür gesetzt. Alle sind also nicht mitgekommen. Die Fahrt verlief dann größtenteils ohne Vorkommnisse und einem Stopp in Baltimore.
In Washington selbst hatten wir dann Stau und viele Straßen waren von der Polizei abgesperrt worden die nun den Verkehr umleitete. Dadurch und durch den verspäteten Start kamen wir 30 min später im Chinatown von Washington an. Ich machte mich gleich zu Fuss quer durch die Stadt auf in Richtung Tidal Basin, wo die meisten der japanischen Kirschbäume zu finden sind. Entlang der Mall, vorbei am Washington Monument hatte ich es nach 30 Minuten straffem Fussmarsch auch geschafft. Etwas gemütlicher setzte ich nun meinen Spaziergang fort. Das Wetter war mittlerweile herrlich: strahlender Sonnenschein und fast schon zu warm. Eigentlich hätte ich kurze Hosen gebraucht. Die Fotomotive waren auch super umrandet mit den vielen bereits blühenden Kirschzweigen.

Auch für mich gab es noch etwas Neues zu entdecken: das Martin Luther King Memorial welches erst seit kurzem in der Nähe des Lincoln Memorials am Tidal Basin eingeweiht worden ist. Ich setzte meinen Rundgang fort, denn als nächstes stand die Cherry Blossom Boottour auf dem Programm. Vom Washington Marina legten unser Ausflugsboot ab und fuhr den Potomac entlang. Die Sonne schien und strahlte die Stadt herrlich an. 90 Minuten bekamen wir Wissenswertes über Washington erklärt. Nach dem wir wieder das Ufer erreicht hatten, musste ich mich auch schon auf den Rückweg begeben.


Im Chinatown gönnte ich mir dann noch ein Eis bevor ich auf den Bus wartete. Dabei sprach mich ein andere Passagier an und fragte ob dies die Haltestelle sei. Aufgrund des schwer zu verstehenden Dialektes fragte ich ihn woher er denn kommt. Es stellte sich heraus, dass er aus Paris war und natürlich fragte er ob denn nicht Französisch spreche. Ich hätte wohl einfach nein sagen sollen, denn so stand mir eine Französische Konversation bevor und ich wurde diesen Herren nicht wieder los und natürlich verspätete sich der Bus auch wieder. Wieder hieß es, dass der Bus jeden Moment kommt. Als das endlich geschehen war setzte sich der Franzose auch noch neben mich...weitere 3 Stunden Französische Konversation. Doch was wurde das? Kaum waren wir eingestiegen in den Bus, legte der Franzose die Jacke ab und verschwand wieder um sich einen Kaffee zu besorgen. Ob das wohl so eine gute Idee ist? Es kam wie es kommen musste, der Busfahrer stieg ein, startete den Motor, schloss die Tueren und los ging es. Ich rang mit mir. Einerseits war ich froh den anhänglichen Franzosen los zu werden, andererseits tat er mir auch Leid und seine Jacke war ja auch noch im Bus. Ich entschloss mich zum Busfahrer zu gehen und ihm mitzuteilen, dass noch ein Passagier fehlt. Dieser fragte jedoch nur ob wir zusammen reisen und als er meine Antwort hörte winkte er genervt ab mit den Worten "Just the jacket? Ahr forget about it". Nun ich hatte meine Pflicht getan und wollte mich schon zurück auf meinen Sitz begeben. Just in dem Moment klopfte der Franzose aber an die Bustür und da wir gerade an einer Ampel standen, konnte er doch noch einsteigen. Irgendwie war ich dann aber doch  froh wieder in Philadelphia anzukommen. Da mein Zug erst in einer Stunde ging schaute ich mir noch einen Tanzworkshop im Convention Center an, wo u.a. die American Dance Academy auftrat.

Freitag, 2. März 2012

76ers vx. Golden State Warriors

Heute Abend stand das erste Sportevent auf dem Plan - natürlich nur als Zuschauer. Wir fanden uns ca. 45 Minuten vor Spielbeginn im Wells Fargo Center in Philadelphia ein, denn wir planten ganz amerikanisch und vor Spielbeginn mit Essen zu versorgen. Bereits am Eingang bekamen wir einen kleinen Bauklotz überreicht. Wir fragten uns schon was das soll, doch des Rätsels Lösung stand auf der Rückseite des dazugehörigen Papiers. Genau heute vor 50 warf Wilt Chamberlain (Philadelphia Warriors) die legendären und bis heute ungeschlagenen 100 Punkte in nur einem einzigen Spiel. Und der kleine Bauklotz den jeder in seinen Händen hielt ist ein Teil des damaligen Parketts aus dem Hershey Stadion auf dem das Spiel stattfand. Das Preis-Leistungsverhältnis war jedoch durchweg einfach schlecht. Nachdem obligatorisch die Nationalhymne erklungen war, ging es auch schon los.
Das Spiel an sich war interessant, aber auch die Atmosphäre drumherum war sehr interessant. Permanent standen Leute auf, holten sich während des Spieles Essen, die Anzeigetafel zeigte noch Filmausschnitte und auf dem Parkett wurde ganz unspektakulär schon wieder mit dem nächsten Viertel begonnen und zwischenrein wedelten die Cheerleader, tanzten Kinder auf dem Spielfeld oder wurden T-Shirts in die Menge geschossen. Die Halbzeitshow bestand natürlich aus der Würdigung Wilt Chamberlains, zu dessen Ehren seine Schwestern, der damalige Radiokommentator und anscheinend sämtliche Eigentümer der 76ers erschienen waren.  Nach dem Ende des 3. Viertels leerte sich dann auch schon das Stadion. Anscheinend hat es der Amerikaner recht eilig, wieder der erste am Auto zu sein, um nicht mit allen anderen im Stau beim Verlassen des Parkplatzes zu enden. Warum ich dann allerdings überhaupt die Tickets zahle wenn ich nur 3/4 nutze, ist mir etwas unklar. Das letzte Viertel fand ich nämlich am spannendsten.
Die 76ers setzten sich von den Warriors ab und schafften es sogar noch die 100 Punktemarke zu knacken. Mit 105:83 ging das Spiel dann zu Ende. Sportlich gesehen ein recht unspektakuläres Ende: während Kanonen Konfetti in die Luft schossen und die Siegesmusik für die 76ers erklang waren die Spieler schon verschwunden. Dann machten auch wir uns wieder auf den Rückweg und waren kurz vor 0:00 Uhr wieder zu Hause.