Freitag, 25. Mai 2012

Memorial Day Weekend in New Orleans

Nach nur einem Tag Erholung für Jan machten wir uns bereits 15Uhr auf zurück zum Flughafen. Glücklicherweise hatten wir ausreichend Zeit eingeplant, denn wie es sich für ein verlängertes Wochenende gehört gab es Stau auf dem Highway zum Flughafen. Am Parkplatz wurden einige Autos vor uns abgewiesen und wir hatten schon Bedenken, dass wir unser Auto nicht los werden. Aber alle die eine Reservierung hatten wurden noch auf den Parkplatz gelassen. Nur gut dass ich bereits vor 2 Monaten reserviert hatte und so hielt uns also nichts mehr auf. Naja fast nichts mehr. Natürlich hatte unser Flieger Verspätung, aber immerhin erreichten wir mit nur 45 Min  Verspätung New Orleans. Und wenn Jan schon dachte dass es in Philly schwül und heiß ist, so wurden wirhier um ein besseres belehrt. Selbst 21 Uhr hatte es hier noch Temperaturen und eine Luftfeuchtigkeit die unerträglich waren.
Wir entschieden uns ein Taxi zum Hotel zu nehmen, da die Fahrt in die Innenstadt pauschal $33 kostet für 2 Personen. Im Quality Inn Hotel wurden wir freundlich empfangen und bekamen sogar ein kostenloses Upgrade, da der gebuchte Zimmertyp nicht verfügbar war. Wir haben nun eine kleine Suite mit Wohnzimmer, separatem Schlafzimmer und Bad. Nun die Vorhänge sollte man allerdings nicht öffnen denn der Ausblick ist....nicht vorhanden. In ca. 50cm Entfernung erblickt man nämlich die Mauer eines Parkhauses. Im Foyer des Hotels hängen auch ein paar Bilder von den Schäden die Hurricane Catrina damals in dem Viertel und speziell im Erdgeschoss des Hotels angerichtet hat. Auch die Fassade des Hotels hatte es damals sehr mitgenommen.
Wir beschlossen noch einmal kurz nach draußen zu gehen. Die berühmte Bourbon Street ist nur 5 Minuten entfernt und gleich an der erste Ecke waren auch schon die ersten Straßenmusiker anzutreffen die zu Jazzmusik ausgelassen tanzten. Berittene Polizei bewachte das Treiben. Wir liefen weiter und konnten unseren Augen kaum trauen. Im sonst so prüden Amerika liefen doch hier tatsächlich Shows die man in Amsterdam erwartet hätte außerdem lief jeder freizügig mit seinem Alkohol durch die Gegend ohne diesen in den klassischen braunen Papiertüten zu verstecken. Nach ein paar Minuten ließen wir uns im Innenhof des Café Beignet nieder. Auch hier wurde einem Live Jazzmusik geboten und wir aßen unser erstes kreolisches Dinner: Jambalaya (Reis, Gemüse und eine Wurst manchmal auch Alligator).
 

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