Sonntag, 8. Dezember 2013

X-Mas in NYC

Kaum aus dem Urlaub wieder da, machte ich mich nach dem Telefonat mit meinen Eltern am Morgen auch schon wieder los. Mit dem Auto ging es nach Jersey City und von dort mit dem PATH nach Manhattan. Ich hatte mir vorgenommen dieses Jahr unbedingt NYC zur Weihnachtszeit zu besuchen und da ich am Donnerstag schon wieder nach Deutschland fliege, blieb nur noch der heutige Tag. 

Zunächst schaute ich mir die geschmückten Schaufenster bei Macy's an. Dann ging es die 5th Avenue hinauf bis zum Weihnachtsmarkt an der Public Library. Dieser war interessant, denn anstelle von kleinen Holzhütten hatte man hier Mall ähnlich einen sehr steril wirkende Ladenstrip aufgebaut. Immerhin gab es einen schönen Weihnachtsbaum und einen Ice Rink. Dann verschlug es mich kurz in den Central Park und hier fing es dann auch an zu schneien. Gestern hatte ich noch strahlenden Sonnenschein, heute 30°C s weniger und Schneefall. 

Dafür war das Rockefeller mit dem berühmten Weihnachtsbaum und den beleuchteten Engeln davor im Schneegestöber auch schön anzusehen - auch wenn es eine Herausforderung beim Fotografieren war, da die Schneeflocken auf der Linse landeten. Gleich gegenüber befindet sich Sak's auf der 5th Avenue. Aller paar Minuten wird hier an der Fassade eine kleine Weihnachtsshow projiziert, die auch ganz schön anzuschauen ist und nicht allzu lang dauert. Dann machte ich mich wieder auf den Rückweg,  zunächst mit der PATH und dann mit dem Auto. Glücklicherweise war der Highway freigemacht und gut gesalzen, denn es kamen ca. 5 inches an diesem Abend herunter.

Alles in allem war NYC weniger überlaufen als ich es von 2006 in Erinnerung hatte. Damals War ich von den Menschenmassen vor dem Rockefeller regelrecht erschlagen, aber ich denke je näher Weihnachten rückt desto mehr Touristen werden NYC besuchen.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Cobá, Tulum und Playa del Carmen

Cobá
Nachdem wir den Mietwagen bereits gestern Abend übernommen hatten, konnten wir also gleich nach dem Frühstück starten und waren so bereits kurz nach 9 Uhr, nach ca. 80 Minuten Fahrt in Coba. Hier waren die Pyramiden gar nicht einfach zu finden, da die letzten Regengüsse einige Straßen überflutet hatte und Hinweisschilder wirklich nur unscheinbar angebracht waren. In der Stätte selbst liehen wir uns Fahrräder aus, denn so kommt man relativ schnell auf dem weitläufigen Gelände voran. 

Das Highlight und der eigentliche Grund unseres Besuches war die Pyramide, denn sie ist eine der letzten, auf deren Spitze man noch hochklettern kann. Gar nicht so einfach auf den verwitterten und teilweise abgetretenen Stufen. Von oben hat man dann einen schönen Blick auf das Umland und sieht: eigentlich nur grüne Wälder. Der Rest der Anlage ist ähnlich wie Chichen Itza. 

Tulum
Wir setzten unsere Fahrt zurück nach Tulum fort. Die Besonderheit an dieser Mayastätte ist, dass sie die einzige ist, die direkt am Meer liegt.bei strahlendem Sonnenschein betraten wir das Gelände und die Güterwagen Bauten strahlten uns vor der türkisen Meereskulisse mit den Palmen entgegen. Leider zogen dann wie hier üblich schnell ein paar dunklere Wolken auf. 

Tulum


Playa del Carmen
Playa del Carmen



Nachdem wir uns im Hotel bei einem späten Mittagessen gestärkt hatten, führen wir ca 10 Minuten nach Playa del Carmen. Am Tag Touristen die in der Avenida 5 stoppen und am Abend Partystadt schlechthin.  Leider gab es keine schöne Strandpromenade auf der man hätte flanieren können. 












Montag, 2. Dezember 2013

Chichen Itza

Pünktlich nachdem das Restaurant zum Frühstück 7 Uhr öffnete, fanden wir uns auch schon dort ein. Denn um 7.40 Uhr begann unser Ausflug zu einem der Stätten die als eines der 7 Weltwunder der Moderne ausgezeichnet wurden. Da wir die ersten Gäste waren, fuhren wir noch einige andere Hotels and bevor der Ausflug dann richtig losging.  
Erster Stopp war eine Maya Kommune. Hier sollten wir natürlich Souvenirs, gefertigt von den Mayas, kaufen. Weiter ging es zu einer Ceynote, einem Sinkhole. Wir hatten kurz Zeit uns abzukühlen und unterirdisch zu schwimmen. Weiter ging es nach Chichen Itza. Im angrenzenden Hotel hatten wir ein Mittagsbüffet inkludiert. Wir hatten die Gelegenheit die typische Lime Suppe zu kosten und einige andere Spezialitäten der Region während uns einige Tänzer entertainten. 
Dann endlich ging es zum eigentlichen Ziel des Ausfluges. Der Guide war wirklich super und zitierte nicht nur die Jahreszahlen rauf und runter sondern erklärte auch wie einige Dinge missverstanden wurden und wie die Mayas ihre 52 Jahreszyklen herleiteten und das das Jahr 2012 nicht das Ende der Welt bedeutete  sondern dass die Mayas nur aufgehört haben weiterzurechnen da 5200 Jahre vorbei waren. Leider kann man auf die bekannte Pyramide nicht mehr hinauf. 2008 ist eine Frau die Stufen hinuntergestürzt worauf man den Zugang für die Öffentlichkeit gesperrt hat.
Letzter Stopp war Valladolid eine typische Stadt im Kolonialstil. Leider geht die Sonne bereits gegen 5 Uhr unter, so dass wir die Stadt nur im Dunkeln gesehen haben. Gegen 20.30Uhr kamen wir wieder im Hotel an.



 

Sonntag, 1. Dezember 2013

Erholung am Strand

Etwas zeitig wurden wir von unserem Reisevertreter gegen 8 Uhr geweckt, der glaubte uns daran erinnern zu müssen, dass wir um 10.30 Uhr einen Termin mit ihm haben. Nach einem guten Frühstück machten wir uns also auf zu unserem Reisevertreter. Wir buchten einen Ausflug nach Chichen Itza und machten auch unsere Rückreiseshuttle zum Flughafen klar. 
Kaum zu glauben: es ist der erste Advent und wir liegen bei 30°C am Strand mit einem Cocktail in der Hand. Das Meer ist zwar nicht allzu warm (ca. 23°C) aber das machte mir nichts aus. Highlight war auf jeden Fall der Mono, eine Affenart, die uns aufeinmal vom Baum aus zuschaute.

Samstag, 30. November 2013

Vacaciones, vacaciones mexicanas

Gegen 11:40 morgens hob mein Flieger gen Süden ab und nur 4 Stunden später landete ich in Cancun, Mexiko. Die Einreise erfolgte zügig und ohne Probleme, was wohl auch dem Zufallsgenerator zu verdanken war, der per Knopfdruck entscheidet ob man zur Zollkontrolle muss oder nicht.
Das Shuttle von BD Travel (Best Day Travel) war auch bereit und nach weiteren 45 Minuten kam ich im Grand Hotel Occidential Xcaret an. Da es mittlerweile 16.30 Uhr war konnte ich einchecken und das Zimmer beziehen. Die Luftfeuchtigkeit hier muss wirklich 95% betragen, demzufolge muffig riecht es auch im Zimmer und das Kondenswasser an der Klimaanlage hatte bereits den Flur leicht unter Wasser gesetzt. Aber ansonsten ist das Zimmer sehr schön und groß. Auch das Büffet am Abend war sehr gut und wir konnten den Abend gemütlich an der Bar ausklingen lassen.

Sonntag, 24. November 2013

Fechten

Vor einem Jahr hatte ich auf Living Social einen Deal entdeckt, der eine einmonatige Einführung ins Fechten versprach. Da mich dieser Sport schon immer interessiert hatte und ich mit $30 und gestellter Ausrüstung nicht wirklich was falsch machen konnte, schlug ich zu. Mittlerweile gehe ich wenn immer möglich Montag, Mittwoch und Freitag ca. 2 Stunden fechten. 1.5h führen wir spezielle Übungen aus und da wir oft nur ca. 5 Erwachsene sind und 2 Coaches lernen wir dabei richtig viel. Die letzten 30 Minuten bestehen aus Bouts, in denen wir gegen unsere Teammates elektrisch fechten. 
Der Sport ist sehr anspruchsvoll, da er nicht nur körperliche Fitness erfordert sondern auch einen enormen strategischen Anteil hat. Und das interessante daran ist, dass er im Training 95% physisch und 5% strategisch und im Wettkampf ist das Verhältnis genau umgedreht, da das körperliche dann nur noch Handeln und Reagieren ist.
Nun habe ich mich diese Woche auch endlich dazu durchgerungen an Wettkämpfen teilzunehmen. Und dieses Wochenende fand einer davon in unserem Club statt. 6Uhr aufstehen, um 8Uhr war ich im Club, aufwärmen, etwas fechten und dann ging es 9 Uhr los. Etwas anders als ich früher bei Turnwettkämpfen gewöhnt war. Dort lief alles strukturierter, fast schon militärischer ab. Hier wurde einmal zum Start aufgerufen, nach dem Motto schnappt euch euer Equipment, und alle wanderten wahllos in der Halle umher. 
Am Morgen stand zunächst der Mixed Wettkampf im Florett an zu dem alle ab 13 Jahre zugelassen waren. Die 18 Leute wurden in 3 Pools eingeteilt, in denen immer bereits geratete Fechter waren, als auch ungeratete wie ich. Ich hatte einen schwierigen Pool erwischt, ein paar sehr gute Fechter, die später unter den besten 6 landeten als auch ein paar 13 Jährige, die so gut wie keine Trefferfläche boten. 
Am Nachmittag war dann noch der Wettkampf für die Frauen. Mein Ziel war es nicht als letzte abzuschliessen und das habe ich in beiden Wettkämpfen geschafft. Ich habe sogar gegen die 2. Platzierte in den Pools gewonnen, aber Fechten ist eben eine Momentsache.

Freitag, 1. November 2013

New York City


Für unseren letzten Hafen mussten wir ziemlich zeitig aufstehen. Bereits kurz nach 5 Uhr morgens fuhren wir unter den ersten Brücken hindurch und nun war auch die Freiheitsstatue nicht mehr weit entfernt. Wohl selten sieht das Pooldeck der AIDA so viele Passagiere zu so früher Morgenstunde. Alle drängten sich, einige unvernünftige Leute stiegen selbst auf die gestapelten Liegen um über die Brüstung schauen zu können. Während der Einfahrt nach NYC wurde ergreifende Musik gespielt, der Lektor erklärte noch einige markante Punkte und wir konnten nur erahnen wie sich wohl die vielen Immigranten gefühlt haben müssen die auf dem Seeweg hier Ellis Island angelaufen haben und wie wir an der Statue of Liberty vorbei kamen. 
Da es noch dunkel war strahlte und Lady Liberty an, und auf der anderen Seite sahen wir das glitzernde Häusermeer Manhattans. Obwohl ich schon oft in NYC war muss ich gestehen, dass diese Einfahrt doch sehr beeindruckend war. Und ich fand damals schon dass es beeindruckend ist, wenn man mit dem Auto von Weitem die Skyline zum ersten Mal erblickt.
Am Pier 90 legten wir dann an und konnten beim Frühstück die herrliche Sicht auf die Skyline von NYC genießen. Bald darauf begannen wir unsere Sightseeing Tour. Daddy hatte einen Plan ausgearbeitet und ich hatte uns bereits die Tickets besorgt so dass wir keine Zeit verlieren. 
Erster Stopp: Top of the Rock im Rockefeller Center. Wir waren bereits durch die Sicherheitskontrollen und vor dem Aufzug als uns mitgeteilt wurde, wir können zwar hoch allerdings ist aufgrund des Regens Null Sicht! Wir konnten allerdings kostenlos auf eine andere Zeit oder Tag umbuchen. Kurz entschlossen machten wir dies, auch wenn es unseren Plan ganz schön strapazierte. Ich machten mich also schnell auf den Weg und da passierte es: ich verlor meine Eltern aus den Augen. 15 Minuten später, ich hatte die neuen Tickets aber von den Eltern keine Spur. Mehr als 15 unterirdisch verbundene Gebäude gibt es im Rockefeller Center, ein Labyrinth ist nichts dagegen. Nachdem ih zum 2.Mal an der Security vorbeikam, rief bereits einer: "ah the parents". Er führte mich zu dem Punkt wo er sie das letzte Mal sah, zwei weitere Officer verwiesen mich in die andere Richtung bis schließlich ein vierter lauthals durch das Foyer nach unten rief: "Mr.! Stop!" Meine Eltern fuhren schon erschrocken zusammen, aber dank der netten Security waren wir nun wieder 
Weiter ging es zur Grand Central Station. Vor allem die Halle ist bekannt aus vielen Filmen, doch nur wenige wissen, dass der Bahnhof zig Gleise besitzt. Hier stiegen wir in den Subway und fuhren nach Brooklyn. Über die Brooklyn Bridge spazierten wir zurück nach Manhattan, vorbei an der City Hall ging es zum Bullen an der Wallstreet. 
Nächstes Highlight, auch für mich neu, war das 9/11 Memorial. Auf dem ehemaligen Areal des WTC befindet sich heut eine Gedenkstätte mit einem Park und 2 Wasserbecken in denen das Wasser hinunterströmt. Am Rande der Becken befinden sich die Namen der Opfer eingraviert. Das Museum war leider noch nicht eröffnet, das wird erst im Frühjahr 2014 eröffnet. Immerhin ist der Freedom Tower schon fast fertig.vereint. 
Weiter setzten wir unseren Weg fort auf dem Highline Park. Die alten stillgelegten Gleise wurden in den letzten Jahren in einen Park umgewandelt und über dem Straßenlevel kann man nun in der Großstadt flanieren. 
Am späten Nachmittag ging es zum Rockefeller zurück. Mittlerweile hatten wir fast strahlenden Sonnenschein so dass es sich wirklich gelohnt hatte zu warten. Auf diese Weise konnten wir die Aussicht bei Tag, Sonnenuntergang und Naht genießen. Krönender Abschluss war das Feuerwerk im Central Park welches wir von der Aussichtsplattform bewundern konnten.
Geschafft und hungrig kamen wir gegen 20 Uhr wieder am Schiff an.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Boston - Im Ausnahmezustand

Als wir heute Morgen in Boston einliefen, zeigte sich das Wetter nicht gerade von seiner besten Seite. Regnerisch und trüb empfing uns diese geschichtsträchtige amerikanische Stadt. Die erste Herausforderung war es nun, in die Stadt zu kommen. Obwohl wir nicht allzu weit draußen lagen, wussten wir, dass der heutige Tag ein ganz schöner Marsch wird und wenn möglich, wollten wir so auf die Public Transportation zurückgreifen. Allerdings hatten diese Idee wohl schon mehrere Passagiere, wie sich an der Bushaltestelle herausstellte. Das Taxi war keine wirkliche Alternative, da auch hier sich bereits eine Schlange gebildet hatte. Glücklicherweise kamen dann jedoch gleich 2 Busse und da der Regen immer noch nicht nachgelassen hatte, beschlossen wir,gleich weiter zu fahren nach Harvard. Auf dem Campus der Spitzenuniversität schafften wir es sogar, einige Gebäude von innen zu betrachten, u.a. die Annenberg Hall. Von außen sahen wir immerhin die Bibliothek, welche zu den größten und ältesten hier in den USA gehört.
Mit der U-Bahn ging es zurück in die Innenstadt. Mittlerweile hatte der Regen aufgehört und wir konnten den Freedom Trail am Boston Common starten. Auf unserem Rundgang kamen wir an den 17 historisch wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei. Dabei besuchten wir auch das Old South Meeting House, wo die Boston Tea Party geplant wurde, das Old State House, von dessen Balkon die Unabhängigkeitserklärung das erste (und weil es zu leise war auch noch das zweite Mal) verlesen wurde und das Paul Revere Haus. In die Faneuil Hall kamen wir leider nicht rein, denn hier war alles weiträumig abgesperrt. Grund dafür war der Besuch des amerikanischen Präsidenten Obama, der eine Rede zur Obama Care halten wollte. Polizeiaufgebot und Sicherheitsleutewaren überall zu erblicken und auch an Presse mangelte es nicht oder einfach nur Amerikanern, die ihre Meinung zum Ausdruck bringen wollten. Das zweite ungewöhnliche Bild zeigte sich an einigen Gebäuden: überall hingen die Red Sox Banner, denn ausgerechnet heute fand hier auch das Endspiel der World Series im Baseball statt und Boston steht im Finale gegen die St. Louis Cardinals (und wie sich später herausstellte, haben die Red Sox auch gewonnen). Endstation unseres Rundgangs war die USS Constitution, das älteste noch schwimmende Kriegsschiff. Mit dem Wassertaxi setzten wir wieder über in die Altstadt und von dort aus ging es mit dem Bus wieder zum Schiff.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Bar Harbor

In der Nacht wurden mal wieder die Uhren gestellt. Nun trennen uns wieder 5 Stunden von Deutschland.
Da Bar Harbor der erste US amerikanische Hafen auf dieser Reise ist, musste auch die Einreise in die USA hier erfolgen. Wir lagen auf Reede und so wurden die Officers auf das Schiff gebracht. Ich muss sagen, dass ich selten so viele Officers gesehen haben. So viele gibt es teilweise nicht am Philadelphia International Airport, aber dort werden sie auch nicht so gut verpflegt wie hier auf AIDA. Der Aufruf der Gäste zum Identitätsabgleich erfolgte nach Musterstationen und mit C waren wir schon kurz nach 8 Uhr dran. AIDA hatte bereits die Dokumente vorbereitet und in der AIDA Lounge erwarteten uns die US Beamten. Anschließend wurde unsere Boardkarte markiert und unserem Ausflug stand nichts mehr im Wege.
Ein Tenderboot brachte uns nach Bar Harbor, wo wir zunächst einen Stadtrundgang machten und am Wasser entlang liefen. Am Nachmittag ging es mit einem AIDA Ausflug in den Acadia National Park. Nach ca. 1.20h Busfahrt kamen wir auf dem Cadillac Mountain an. Das Wetter war perfekt: strahlender Sonnenschein und herrliche Sicht. Nur die Reiseleitung war etwas ungünstig gelöst, da der lokale Guide nur Englisch sprach und die deutsche Begleitung Schwierigkeiten beim Simultanübersetzen hatte. 16:30 ging es mit dem Tender zurück zum Schiff.

 

Montag, 28. Oktober 2013

Halifax

Wir legten etwas später gegen 7.10 Uhr an (geplant 7.00Uhr), da bis 07:00 Uhr zusätzlich Nachttarif für die Seilmannschaft von 5.000$ zu zahlen ist. Nach dem Frühstück brachen wir zu Fuß in die Stadt auf. Entlang der Waterfront ging es von unserem Pier 21, an dem früher die Immigranten einreisten vorbei an den Historic Properties zum Purdy’s Tower. Auf dem Weg dorthin kamen wir auch an einiger Kunst vorbei. So zum Beispiel an den "Betrunkenen Lampen". Eine Straßenlaterne war bereits umgefallen, die andere schaut besorgt herunter und die dritte pinkelt in die Ecke. Alles in allem sehr gelungen und Kunst, die fast jeder versteht.
Der Linienbus Nr. 9 brachte uns dann zum Fairview Lawn Cemetery, wo die meisten der Titanic Opfer vom 15.April 1912 begraben wurden. Gegen 11:00 ging es zurück mit dem Bus 9 zur Downtown. Hier spazierten wir vorbei am Clock Tower zur Citadelle. Auf eigene Faust erkundeten wir die alte Zitadelle und konnten währenddessen auch die Vorbereitungen und die Durchführung des bekannten 12 Uhr Kanonenschuss miterleben. Auf dem Rückweg ging es durch den Public Garden, ein schöner gepflegter Garten, wieder zurück zum Schiff.
Während meine Eltern zum Flitterwochen- und Hochzeitstreff in AIDA Lounge mit dem Entertainmanager gingen, verbrachte ich die Zeit wieder im Fitness Center.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Seetag 2

Heute Nacht fuhren wir in eine andere Zeitzone, so dass nun auch aufgrund der Winterzeit in Deutschland nur noch 4h Zeitunterschied zu Deutschland bestehen.
Auch heute war es relativ erholsam und wir verbrachten unseren Tag mit Essen, Reisevorstellungen und Tipps im Theatrium oder im Fitness Center. Am Abend waren wir zum AIDA Club Treffen eingeladen.

Samstag, 26. Oktober 2013

Seetag 1


An unserem ersten Seetag konnten wir endlich das Schiff in Ruhe genießen. Das Wetter spielte auch mit und wir konnten bei Sonnenschein sogar auf unserem Balkon sitzen. 833 Seemeilen (1.543 Kilometer) wurden heute absolviert. Am Abend schauten wir uns bei einem Cocktail die Shows Varieté Elements und Dancing Queen Reloaded im Theatrium an.
Außerdem erfolgte heuet auch endlich die Vorstellung des  Kapitäns und der Offiziere.

Freitag, 25. Oktober 2013

Quebec

Wieder hieß es zeitig aufstehen. Über Nacht waren wir von Montreal den St. Lawrence River hinauf geschippert und befinden uns nun in Quebec. Nach einem guten Frühstück und kurzen Fußmarsch gelangten wir in die Unterstadt von Quebec. Durch die kleinen Gassen kamen wir schließlich zur Funiculaire, welche uns in die Oberstadt brachte. Von der Terasse Dufferin hatten wir einen schönen Blick auf die Unterstadt und den Fluss.
Eigentlich hatte ich geplant wieder eine Tour durch das Chateau Frontenac mitzumachen, nur leider gibt es die Führung in dem Gebäude, wo sich einst 1943 Churchill und Roosevelt und andere zur Quebecer Konferenz trafen, um die Strategie für den 2. Weltkrieg zu besprechen, nicht mehr. Anscheinend waren die Führungen im Hotel zu störend für die Gäste.
Also konnten wir gleich weiter spazieren zur Zitadelle. Bei einer Führung erfuhren wir mehr über die Geschichte und die heutigen Nutzung. Leider war es hier, am höchsten Punkt der Stadt, auch ziemlich windig und kühl, so dass wir uns beim anschließenden Stadtbummel durch die Oberstadt wieder aufwärmen mussten. Am schönsten war dabei der Halloweenschmuck der City Hall. Letzter Stopp war die Rue du Petit Champlain, einer kleinen, malerischen Gasse, in der sich viele Handwerksläden angesiedelt haben. Leider überraschte uns hier auch der Regen mit Hagel und so machten wir uns langsam wieder Richtung Schiff auf.


Zum Kaffee waren wir dann wieder zurück und konnten den Rest des Abends auf dem Schiff genießen.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Montreal

6.55 Uhr klingelte unser Wecker. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns gegen 9 Uhr zu Fuß in die Stadt. Erster Anlaufpunkt war die Cathédrale Marie- Reine-du-Monde, einer detailgetreuen kleineren Ausgabe des Petersdomes in Rom. Danach marschierten wir auf den Berg, der der Stadt ihren Namen gab: dem Mount Royal. Durch den bewaldeten Park ging es zur Aussichtsterrasse des Chalets. Mittlerweile waren zwar ein paar Wolken aufgezogen, dennoch hatten wir eine schöne Sicht auf die Stadt. Wieder in der Stadt angekommen, nahmen wir die Metro zum Parque Olympique. Hier fanden 1976 die Olympischen Sommerspiele statt. Charakteristisch ist der schiefe Turm der über dem Gelände ragt. 45° Steigung ging es hinauf, bevor uns die Stadt zu Füßen lag. Zunächst erschienen uns die CAD 22.50 als teuer, doch im Nachhinein war es dies wirklich wert.
Wieder in der Altstadt angelangt, besichtigten wir die Basilique Notre Dame. Diese kostet zwar CAD 5 Eintritt, aber dafür konnten wir die Ikonen vor blau beleuchtetem Hintergrund bewundern sowie in die bronzene Kapelle.
Weiter führte uns unsere Route vom Place d'Armes nach Vieux Montreal, wo wir am Hôtel de Ville vorbei über den Place Jacques Cartier zum klassizistischen Kuppelbau des Marché Bonsecours entlang der Rue St. Paul zum Vieux Port gingen, wo unser Schiff liegt. Zufrieden, dass wir in der Kürze der Zeit alles geschafft hatten - denn wir mussten bereits spätestens 16.30 Uhr wieder an Board sein, verschlug es uns zunächst zum Kaffeetrinken. Kurz darauf die Seenotrettungsübung, Erholung auf der Kabine und schon ging es weiter mit dem Auslaufen. Es war doch ziemlich windig und kalt auf dem Pooldeck. Aber beim Abendessen konnten wir uns gleich wieder aufwärmen. Am Abend gab es dann den Welcome Sekt und die Party auf dem Pooldeck.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Auf zur North American East Coast Cruise

Route Nordamerika 2 (Quelle: AIDA Cruises)
Nach einem sehr kurzen Arbeitstag brachte mich ein Kollege zum Flughafen nach Philadelphia. Hier wurde meine Reise fast verzögert, da es einen Feueralarm im Terminal gab. Aber dieser wurde glücklicherweise nach ein paar Minuten durch eine Durchsage "Bitte ignorieren" aufgehoben. So wird das also hier gemacht. Was auch immer den Alarm ausgelöst hat, meinem pünktlichen Abflug stand nun nichts mehr im Wege.
Gegen 15.00 landete ich in Montreal, die Einreise war einfacher als in die USA und kurz darauf befand ich mich auch schon im Linienbus in die Innenstadt. Nach ca. 30 Minuten Busfahrt und weiteren 15 Minuten Fußmarsch stand ich also vor dem Hafentor. Mit dem Koffer bahnte ich mir dann meinen Weg durch einige dunkle Winkel der Hafenanlage, um letztlich zum Schiff zu gelangen. Die pauschal angereisten Gäste hatten es da natürlich besser, da diese mit dem Bus direkt vor dem Check-In Schalter des Schiffes abgesetzt wurden. Aber irgendwann war auch ich angelangt, durfte einchecken und dann auch gleich direkt auf die Kabine.

Mein Koffer hatte tatsächlich den Check-In schneller absolviert als ich selbst und wartete bereits auf mich.
Ich machte mich bald wieder auf den Weg in die Innenstadt, schließlich wollte ich noch ein paar Sachen einkaufen, zur Bank und natürlich einige der Sehenswürdigkeiten sehen.
Gegen 21 Uhr konnte ich dann auch endlich meine Eltern empfangen.



Sonntag, 22. September 2013

Canopy Tour - Klettern und Ziplining


Wieder einmal eine Aktivität die ich auf Groupon gefunden habe. Zum halben Preis gab es eine Canopy Tour in Spring Mountain, welches keine 40 Minuten von mir entfernt ist. Mit einem Freund machte ich mich am Sonntag Morgen auf den Weg zu unserem Kletter- und Ziplining Abenteuer. Mit einem Sessellift ging es nach einer kurzen Einführung zunächst bergauf und dann auch schon gleich mit dem ersten Zipline weiter. Eine Reihe von Challenges waren zu meistern: 
eine Drahtseilbrücke die man entweder freihändig überqueren konnte oder sich an einer Tarzanliane festklammern konnte, eine Schwebebrücke, mehrere Ziplines die man kopfüber fahren konnte oder in denen man sich einfach rückwärts fallen ließ oder Monkeybars sowie ein Seil welches man wie ein Hängebauchschwein entlang robben konnte. Alles in allem verbrachten wir hier 2.5 gute Stunden und hatten viel Spaß. Für den vollen Preis hätte ich es allerdings etwas zu teuer empfunden.