Oh ja, den haben
wir. Als ich heute gerade meine Lunchbox auswusch bemerkte ich eine Bewegung
hinter mir. Da ich wusste, dass außer mir niemand mehr im Haus war, schaute ich
mich genauer um. Und da fand ich den Übeltäter auf dem Lampenschirm sitzend.
Ein kleiner Vogel hatte sich in unsere Küche verirrt. Trotz einer ca. 14
minütigen Jagd durch die Küche, die dem Vogel anscheinend mehr Spaß machte
als mir flog dieser nicht zur Terassentür raus. Im Gegenteil machte er sich auf
dem Bilderrahmen direkt neben der Tür gemütlich und blickte heraus in die
Kälte. Und kalt war es wirklich. Ich hatte genug und ging zum Aufwärmen
zurück in mein Zimmer.
Doch genau
in dem Moment als ich es anheben wollte, flog es davon. Sonya brach in Panik
aus, so dass mir nichts weiter übrig blieb sie ganz aus der Küche zu
verbannen. Eine Hilfe war sie hier ohnehin nicht. Für mich indes ging die Jagd
in eine zweite Runde und der Vogel nutzte alle Möglichkeiten aus mir zu
demonstrieren, dass er überall hinkommt: in die Schüsseln die zur Deko auf dem
Küchenschrank stehen, hinter die Designergläser, ja sogar vor dem großen
roten Bullen der aus irgendwelchen Gründen in einem Fach herumsteht hatte es
keine Angst. Außerdem habe ich mich dabei ertappt, wie ich mit dem Vogel englisch gesprochen habe. Ob der wohl auch deutsch verstanden hätte? Nach ca. 6 Minuten war es dann aber doch geschafft. Der Vogel war
wieder in der (kalten) Freiheit und Sonya in unserer (nun auch kalten)
Küche.
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