Nach getaner Arbeit wollte ich Jan den amerikanischen Sport etwas näher bringen und da nächste Woche ein Baseball Spiel auf unserem Plan ist, begannen wir damit. Ca. 30 Minuten von meinem Haus entfernt befinden sich Outdoor Batting Cages - genau das Richtige an einem solchen sonnigen Tag. Eine Anlage schleudert Base/ oder Softbälle auf einen zu und nun muss man versuchen diese mit dem Schläger zurückzuschlagen. Wir hatten viel Spaß dabei, doch nach ein paar Schlägen reibt meistens auch der Schläger am Handgelenk, so dass man gezwungen wird aufzuhören.
Donnerstag, 31. Mai 2012
Freddy Hill Farm Park
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Mittwoch, 30. Mai 2012
Dinner Cruise auf dem Delaware River
Vor ein paar Wochen hatte ich auf Groupon ein Angebot entdeckt: Eine Dinnercruise für zwei Personen auf dem Delaware River in Philadelphia zum halben Preis. Nach der Arbeit fuhren wir zum Penn's Landing. Um 18:30 Uhr startete unsere kleine Kreuzfahrt. Wir genossen den Sonnenuntergang auf dem Sonnendeck bei einem Cocktail. Zuerst ging es kurz Richtung Norden, dann drehten wir um und fuhren wieder unter der Benjamin Franklin Bridge hindurch Richtung Süden zum Flughafen. Während der Fahrt genossen wir unser Büfett sowie Live Unterhaltung durch die Crewmitglieder. Nach circa 3 Stunden legten wir wieder in Philadelphia an. Die Dinnerkreuzfahrt ist wirklich sehr zu empfehlen und eine perfekte Abwechslung nach der Arbeit.
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Montag, 28. Mai 2012
Voodoo in New Orleans
Da unser Flug erst um 13:00 Uhr ging, hatten wir noch den Vormittag zur Verfügung.
Bereits 9:00 Uhr morgens schlenderten wir durch die Bourbon Street und bekamen einen Eindruck davon, wie man hier sauber macht. Die Lokale werden Einfach mit dem Wasserschlauch ausgespritzt genauso wie die Gehwege. Kaum zu glauben, dass man am Abend zuvor hier kaum lang laufen konnte vor Menschenmassen. Den Abschluss in New Orleans bildete das Voodoo Museum. Neben einer Ansammlung an wahllosen Gegenständen die angeblich spirituelle Bedeutung hatten, erfuhren wir auch etwas über den Hintergrund des Voodoos und das Voodoo nicht nur Schlechtes oder Verwünschungen zu bedeuten hat. Das Museum an sich bestand allerdings nur aus drei kleinen Räumen, so dass wir nach circa 30 Minuten schon wieder draußen machen. Dann ging es noch schnell zum Hotel unseren Koffer abzuholen und auszuchecken. mit dem Taxi ging es dann zurück zum Flughafen und von dort pünktlich wieder nach Philadelphia. Den Abend ließen wir wieder im Kildare's bei Chicken Wings ausklingen.
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Sonntag, 27. Mai 2012
Mississippi und Geister
Wieder in der Altstadt zurück gingen wir zum French Market, bei dem es wirklich alles zu kaufen gab. Gleich neben an befindet sich der Flea Market und nachdem wir einige Souvenirs eingekauft hatten, stand auch schon das nächste Ereignis auf dem Plan: eine Ghost Tour. Obwohl der Führer sehr nett war, erfüllte die Tour an sich nicht ganz unsere Erwartungen. Es wurden zu viele lokale Witze gemacht, die wir nicht verstanden, zu wenige Informationen übermittel und zwischendurch wurde man in die alte Blacksmith Bar geführt wo 15 Minuten Aufenthalt hatte und man sich einen Drink kaufen sollte. Außerdem wurden nur wenig wirklich interessante Stories erzählt. Eine davon war die Geschichte von einer Schule die niederbrannte und wo sich heute ein Hotel befindet. Die Beschwerde #1 bei der Rezeption sind angeblich rennende Kinder auf den Fluren nach Mitternacht.
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Samstag, 26. Mai 2012
Louisiana Swamps, Alligatoren und Plantagen
Nach einem Frühstück im Hotel, wurden wir von einem Shuttle Bus abgeholt der uns zunächst zur Oak Valley Plantage brachte. Auf unserem Weg kamen wir am Lake Pontchartrain Causeway vorbei, der mit 38,3km längsten Brücke der USA und damit ihres Zeichens die drittlängste Brücke der Welt, sowie die zweitlängste Brücke über Wasser. Der Fahrer unseres Shuttles war super lustig und beendete fast alle seine Stories mit einem wiehernden Lachen, welches so laut war, dass er sein Mikrp vorsichtshalber jedesmal abschaltete, sonst hätte es uns allen wohl das Trommelfell zerrissen. Alle paar Minuten endete er zur Abwechslung mit dem Satz "I can't believe they are paying me to do this. Yiehahahahahaha Yiehahahahahaha". Der Mann passte wirklich hier in diese Gegend.
Dabei können sie wirklich betrachtlich in die Höhe springen. Daher also der Spruch einen guten Tourguide erkennt man daran dass er noch alle Finger hat. Neben einigen Exemplaren von Alligatorenköpfen oder Häuten zog der Bootsführer dann auf einmal auch einen lebenden kleinen Alligator aus seinem Schrank heraus. Nach dem ersten kurzen Schreck reichte er diesen dann an uns Passagiere und jeder der den Mut hatte durfte das Alligatörchen halten. Eigentlich recht niedlich und ich glaube der kleine Alligator hatte mehr Angst vor uns als umgekehrt. Vorbei an einigen sich sonnenden Alligatoren, Schildkräten und anderen Tieren ging es wieder zur Anlegestelle zurück. Damit endete unser Ausflug und wir wurden zurück nach New Orleans gebracht.
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Freitag, 25. Mai 2012
Memorial Day Weekend in New Orleans
Wir entschieden uns ein Taxi zum Hotel zu nehmen, da die Fahrt in die Innenstadt pauschal $33 kostet für 2 Personen. Im Quality Inn Hotel wurden wir freundlich empfangen und bekamen sogar ein kostenloses Upgrade, da der gebuchte Zimmertyp nicht verfügbar war. Wir haben nun eine kleine Suite mit Wohnzimmer, separatem Schlafzimmer und Bad. Nun die Vorhänge sollte man allerdings nicht öffnen denn der Ausblick ist....nicht vorhanden. In ca. 50cm Entfernung erblickt man nämlich die Mauer eines Parkhauses. Im Foyer des Hotels hängen auch ein paar Bilder von den Schäden die Hurricane Catrina damals in dem Viertel und speziell im Erdgeschoss des Hotels angerichtet hat. Auch die Fassade des Hotels hatte es damals sehr mitgenommen.
Wir beschlossen noch einmal kurz nach draußen zu gehen. Die berühmte Bourbon Street ist nur 5 Minuten entfernt und gleich an der erste Ecke waren auch schon die ersten Straßenmusiker anzutreffen die zu Jazzmusik ausgelassen tanzten. Berittene Polizei bewachte das Treiben. Wir liefen weiter und konnten unseren Augen kaum trauen. Im sonst so prüden Amerika liefen doch hier tatsächlich Shows die man in Amsterdam erwartet hätte außerdem lief jeder freizügig mit seinem Alkohol durch die Gegend ohne diesen in den klassischen braunen Papiertüten zu verstecken. Nach ein paar Minuten ließen wir uns im Innenhof des Café Beignet nieder. Auch hier wurde einem Live Jazzmusik geboten und wir aßen unser erstes kreolisches Dinner: Jambalaya (Reis, Gemüse und eine Wurst manchmal auch Alligator).
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