Nach einem doch sehr guten Frühstück im Hotel packten wir unseren Koffer und stellten diesen zunächst an der Rezeption unter. Zu Fuß begaben wir uns dann auf den ca. 45minütigen Marsch zum Flugzeugträger USS Intrepid. Das ehemalige Kriegsschiff ist mittlerweile ein Museum. Es wurde u.a. im 2. Weltkrieg im Pazifik und später im Vietnamkrieg eingesetzt. Im Internet hatte ich gestern Abend noch 2 Tickets inkl. der Tour "Humanity behind the Hardware". Ein Guide erzählte uns von den Menschen, die auf diesem Schiff lebten und arbeiteten - oder sollte man besser kämpften sagen? Aufgrund der vielen Angriffe (durch die Japaner) die das Schiff erlitt und doch immer wieder überwand, war es auch als das Geisterschiff bekannt.. Der Guide zeigte uns die Hangars und fuhr mit uns auf einem der Flugzeugfahrstühle auf das Landedeck. Seitdem wir im Physikunterricht beim Thema Druck und Beschleunigung einmal eine Reportage über Flugzeugträger gesehen haben, war mein Interesse an Flugzeugträgern und vor allem der Technik für Starts und Landungen auf solch begrenztem Raum geweckt. So fand ich es besonders interessant eine richtige Katapultanlage zu sehen. Kaum vorzustellen wie groß der Lärm wohl direkt unter dem Landedeck gewesen sein muss wenn die Flugzeuge starteten. Auf diesem befinden sich heute übrigens verschiedene Militärflugzeuge. Sogar auf die Brücke des riesigen Schiffes durften wir. Gleich nebenan befindet sich das U-Boot USS Growler. Dieses fand ich weniger spektakulär, hier wurden man auch nach längerem Anstehen nur durchgeschleust und konnte sich laufender Weise links und rechts etwas umschauen. Aber auch nicht zu lang, da hinter einem schon die nächsten Gruppe drängelte.
Sonntag, 3. Juni 2012
Flugzeugträger USS Intrepid und Atlantic City
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Samstag, 2. Juni 2012
High Line Park und Musical in NYC
10m über den Straßen von NYC wurde
die Strecke renoviert, begehbar gemacht und mit schön bepflanzt. Dazwischen
befinden sich Liegeflächen aus Holz auf denen sich Einheimische und Touristen
ausruhen und sonnen. Ab und zu wurden alte Gleise stehen gelassen, um an alte
Zeiten zu erinnern. An vielen Stellen hat man Blick auf den Hudson oder kann von
oben einen Blick in die Straßenschluchten werfen hinweg über zahlreiche gelbe
Cabs. Manchmal läuft man auch direkt unter einem dieser Hochhäuser hindurch.
Der Park wurde 2007 eröffnet und immer wieder erweitert.
Da unser Musical erst um 8 Uhr im
Theater of the New World begann, hatten wir noch Zeit ein leckeres thailändisches Essen zu uns zu nehmen. Das Musical handelte von
einer tatsächlich stattgefundenen und einmaligen Record Session der Rock 'n'
Roll Ikonen Elvis Presley, Johnny Cash, Jerry Lee Lewis und Carl Perkins im
Dezember 1956 bei Sun Records in Memphis. Gespielt wurden bekannte Titel wie
"Blue Sued Shoes", "Fever", "Great Balls of Fire" etc.
Freitag, 1. Juni 2012
Target Master & Hot Pot
Teil II meiner Einführung in amerikanische Sportarten: Schießen. Ganz in der Nähe an der Grenze nach Delaware befindet sich ein Target Master. Hier kann man sich Waffen von klein bis Shot Gun ausleihen und auf Schießbahnen abfeuern. Nach einer kurzen Einführung legten wir also los und schlugen uns gar nicht so schlecht. Nach dem die gekaufte Munition abgefeuert war, hatten wir uns unsere Stärkung wirklich verdient.
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Donnerstag, 31. Mai 2012
Freddy Hill Farm Park
Nach getaner Arbeit wollte ich Jan den amerikanischen Sport etwas näher bringen und da nächste Woche ein Baseball Spiel auf unserem Plan ist, begannen wir damit. Ca. 30 Minuten von meinem Haus entfernt befinden sich Outdoor Batting Cages - genau das Richtige an einem solchen sonnigen Tag. Eine Anlage schleudert Base/ oder Softbälle auf einen zu und nun muss man versuchen diese mit dem Schläger zurückzuschlagen. Wir hatten viel Spaß dabei, doch nach ein paar Schlägen reibt meistens auch der Schläger am Handgelenk, so dass man gezwungen wird aufzuhören.
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Mittwoch, 30. Mai 2012
Dinner Cruise auf dem Delaware River
Vor ein paar Wochen hatte ich auf Groupon ein Angebot entdeckt: Eine Dinnercruise für zwei Personen auf dem Delaware River in Philadelphia zum halben Preis. Nach der Arbeit fuhren wir zum Penn's Landing. Um 18:30 Uhr startete unsere kleine Kreuzfahrt. Wir genossen den Sonnenuntergang auf dem Sonnendeck bei einem Cocktail. Zuerst ging es kurz Richtung Norden, dann drehten wir um und fuhren wieder unter der Benjamin Franklin Bridge hindurch Richtung Süden zum Flughafen. Während der Fahrt genossen wir unser Büfett sowie Live Unterhaltung durch die Crewmitglieder. Nach circa 3 Stunden legten wir wieder in Philadelphia an. Die Dinnerkreuzfahrt ist wirklich sehr zu empfehlen und eine perfekte Abwechslung nach der Arbeit.
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Montag, 28. Mai 2012
Voodoo in New Orleans
Da unser Flug erst um 13:00 Uhr ging, hatten wir noch den Vormittag zur Verfügung.
Bereits 9:00 Uhr morgens schlenderten wir durch die Bourbon Street und bekamen einen Eindruck davon, wie man hier sauber macht. Die Lokale werden Einfach mit dem Wasserschlauch ausgespritzt genauso wie die Gehwege. Kaum zu glauben, dass man am Abend zuvor hier kaum lang laufen konnte vor Menschenmassen. Den Abschluss in New Orleans bildete das Voodoo Museum. Neben einer Ansammlung an wahllosen Gegenständen die angeblich spirituelle Bedeutung hatten, erfuhren wir auch etwas über den Hintergrund des Voodoos und das Voodoo nicht nur Schlechtes oder Verwünschungen zu bedeuten hat. Das Museum an sich bestand allerdings nur aus drei kleinen Räumen, so dass wir nach circa 30 Minuten schon wieder draußen machen. Dann ging es noch schnell zum Hotel unseren Koffer abzuholen und auszuchecken. mit dem Taxi ging es dann zurück zum Flughafen und von dort pünktlich wieder nach Philadelphia. Den Abend ließen wir wieder im Kildare's bei Chicken Wings ausklingen.
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Sonntag, 27. Mai 2012
Mississippi und Geister
Wieder in der Altstadt zurück gingen wir zum French Market, bei dem es wirklich alles zu kaufen gab. Gleich neben an befindet sich der Flea Market und nachdem wir einige Souvenirs eingekauft hatten, stand auch schon das nächste Ereignis auf dem Plan: eine Ghost Tour. Obwohl der Führer sehr nett war, erfüllte die Tour an sich nicht ganz unsere Erwartungen. Es wurden zu viele lokale Witze gemacht, die wir nicht verstanden, zu wenige Informationen übermittel und zwischendurch wurde man in die alte Blacksmith Bar geführt wo 15 Minuten Aufenthalt hatte und man sich einen Drink kaufen sollte. Außerdem wurden nur wenig wirklich interessante Stories erzählt. Eine davon war die Geschichte von einer Schule die niederbrannte und wo sich heute ein Hotel befindet. Die Beschwerde #1 bei der Rezeption sind angeblich rennende Kinder auf den Fluren nach Mitternacht.
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