Sonntag, 18. August 2013

Kayaking in Canada



Am Sonntag Morgen begannen wir unseren Tag wieder mit einem Frühstück bei Craigie's, dem wohl einzigen kleinem Holzlädchen was ein gutes Frühstück zu annehmbaren Preisen anbietet. Dann ging es mit dem Auto zum Cameron Lake, wo wir uns für 4 Stunden Kajaks ausleihten. Dann machten wir uns mit etwas Proviant auf den Weg. Einmal quer über den Lake Cameron, die Wegbeschreibung war etwas vage die uns der Vermieter gegeben hatte, versuchten wir unser Glück die kleine Verbindung zum Cyprus Lake zu finden. So stellt man sich Kanada vor: klare, blaue Seen, die bunten Kajaks, Weite und Einsamkeit, denn wir waren wirklich auf dem Lake Cyprus die einzigen. 
Die kleine Verbindung war hingegen sehr abwechslungsreich mit all den Seerosen und seichtem Wasser. Am anderen Ende des Lake Cyprus zogen wir unsere Kajaks wie geheißen an Land, stärkten uns kurz und wanderten dann zur Grotto. Hier hatten wir wieder Lake Huron erreicht und schroffe Felsformationen und Badestellen sind hier zu finden. Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg und nach ca. 15km mit den Kajaks erreichten wir wieder unser Auto und fuhren zurück nach Toronto. Für mich ging es dann am Abend wieder mit dem Flieger nach Philadelphia.
 

Samstag, 17. August 2013

Lake Huron & Tobermory



 Am nächsten Morgen hatten wir gegen 11 Uhr eine Schifffahrt auf dem Lake Huron gebucht. Die Zeit bis dahin nutzten wir um durch das kleine Touristenstädtchen zu bummel und ein kräftiges Frühstück bei Craigie's zu uns zunehmen. Während der Schifffahrt hatten wir tolles Wetter. Highlights waren natürlich der Leuchtturm, die beiden komplett versunkenen Wracks die man in dem klaren Wasser selbst vom Schiff aus sehen konnte und natürlich die vielen kleinen grünen Inseln mit ihren schroffen Felsen. Flowepot Island ist wohl die bekannteste Insel, die durch ihre Felsenformationen, die wirklich aussehen wie Blumenvasen bekannt geworden ist. 
 Wieder festen Boden unter den Füßen, gönnten wir uns einen Beaver Tail. Nein, das ist kein deftiges Fleisch, sonder ein frittierter Teig, den man beliebig belegen lassen kann: herzhaft oder süß mit Schoko/Erdnusbutter-Creme, Bananen, M&Ms, etc. Nach dieser Kalorienbombe musste eine aktive Beschäftigung für den Rest des Tages gefunden werden.
Am Nachmittag schnappten wir uns dann die kostenlosen Fahrräder unseres Motels und erkundeten die etwas entfernteren Ecken der Halbinsel. Kurze Pause machten wir dabei am Leuchtturm, an einem hölzernen Aussichtsturm und wir unternahmen außerdem eine kleine Wanderung entlang der Küste. Zum Abendessen gab es zur Belohnung eine Pizza, die wir uns wirklich verdient hatten. 
Ganz praktisch war auch der Beer Store neben unserem Hotel, denn so konnten wir uns noch für den Abend eindecken und ließen diesen gemütlich an der Bucht vor unserem Hotel ausklingen. Und als wir da so saßen mit unserem Bier gesellten sich auch noch ein paar weitere Deutsche hinzu, die uns wohl am Bier erkannt hatten. Diese arbeiteten bei Bosch in Detroit und nach einer kurzen Unterhaltung setzten sie dann ihren Weg fort.

Freitag, 16. August 2013

Wochenende am Lake Huron in Kanada

Am Wochenende machte ich mal einen etwas größeren Wochenendausflug. Seit einem knappen Jahr arbeitet eine Schulfreundin in Toronto und seither versuchten wir uns einmal zu treffen. Am Freitag Nachmittag ging es nach der Arbeit also zum Flughafen in Philadelphia und nach etwas mehr als einer Stunde Flugzeit die mich unter anderem die Niagara Fälle von oben aus betrachten ließ, landete ich in Toronto. Nach etwas Startschwierigkeiten beim Finden traf ich dann endlich Theresa nach knapp 4 Jahren wieder. Nach der langen Zeit hatten wir uns einiges zu erzählen und so verging die Autofahrt auch recht schnell und wir kamen noch vor Mitternacht in Tobermory an. Hier haben wir ein schönes kleines Motel fast direkt an der Bucht des Lake Huron. Müde fielen wir in unsere Betten, den morgen wollen wir den Bruce Peninsula National Park erkunden.