Sonntag, 8. Dezember 2013

X-Mas in NYC

Kaum aus dem Urlaub wieder da, machte ich mich nach dem Telefonat mit meinen Eltern am Morgen auch schon wieder los. Mit dem Auto ging es nach Jersey City und von dort mit dem PATH nach Manhattan. Ich hatte mir vorgenommen dieses Jahr unbedingt NYC zur Weihnachtszeit zu besuchen und da ich am Donnerstag schon wieder nach Deutschland fliege, blieb nur noch der heutige Tag. 

Zunächst schaute ich mir die geschmückten Schaufenster bei Macy's an. Dann ging es die 5th Avenue hinauf bis zum Weihnachtsmarkt an der Public Library. Dieser war interessant, denn anstelle von kleinen Holzhütten hatte man hier Mall ähnlich einen sehr steril wirkende Ladenstrip aufgebaut. Immerhin gab es einen schönen Weihnachtsbaum und einen Ice Rink. Dann verschlug es mich kurz in den Central Park und hier fing es dann auch an zu schneien. Gestern hatte ich noch strahlenden Sonnenschein, heute 30°C s weniger und Schneefall. 

Dafür war das Rockefeller mit dem berühmten Weihnachtsbaum und den beleuchteten Engeln davor im Schneegestöber auch schön anzusehen - auch wenn es eine Herausforderung beim Fotografieren war, da die Schneeflocken auf der Linse landeten. Gleich gegenüber befindet sich Sak's auf der 5th Avenue. Aller paar Minuten wird hier an der Fassade eine kleine Weihnachtsshow projiziert, die auch ganz schön anzuschauen ist und nicht allzu lang dauert. Dann machte ich mich wieder auf den Rückweg,  zunächst mit der PATH und dann mit dem Auto. Glücklicherweise war der Highway freigemacht und gut gesalzen, denn es kamen ca. 5 inches an diesem Abend herunter.

Alles in allem war NYC weniger überlaufen als ich es von 2006 in Erinnerung hatte. Damals War ich von den Menschenmassen vor dem Rockefeller regelrecht erschlagen, aber ich denke je näher Weihnachten rückt desto mehr Touristen werden NYC besuchen.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Cobá, Tulum und Playa del Carmen

Cobá
Nachdem wir den Mietwagen bereits gestern Abend übernommen hatten, konnten wir also gleich nach dem Frühstück starten und waren so bereits kurz nach 9 Uhr, nach ca. 80 Minuten Fahrt in Coba. Hier waren die Pyramiden gar nicht einfach zu finden, da die letzten Regengüsse einige Straßen überflutet hatte und Hinweisschilder wirklich nur unscheinbar angebracht waren. In der Stätte selbst liehen wir uns Fahrräder aus, denn so kommt man relativ schnell auf dem weitläufigen Gelände voran. 

Das Highlight und der eigentliche Grund unseres Besuches war die Pyramide, denn sie ist eine der letzten, auf deren Spitze man noch hochklettern kann. Gar nicht so einfach auf den verwitterten und teilweise abgetretenen Stufen. Von oben hat man dann einen schönen Blick auf das Umland und sieht: eigentlich nur grüne Wälder. Der Rest der Anlage ist ähnlich wie Chichen Itza. 

Tulum
Wir setzten unsere Fahrt zurück nach Tulum fort. Die Besonderheit an dieser Mayastätte ist, dass sie die einzige ist, die direkt am Meer liegt.bei strahlendem Sonnenschein betraten wir das Gelände und die Güterwagen Bauten strahlten uns vor der türkisen Meereskulisse mit den Palmen entgegen. Leider zogen dann wie hier üblich schnell ein paar dunklere Wolken auf. 

Tulum


Playa del Carmen
Playa del Carmen



Nachdem wir uns im Hotel bei einem späten Mittagessen gestärkt hatten, führen wir ca 10 Minuten nach Playa del Carmen. Am Tag Touristen die in der Avenida 5 stoppen und am Abend Partystadt schlechthin.  Leider gab es keine schöne Strandpromenade auf der man hätte flanieren können. 












Montag, 2. Dezember 2013

Chichen Itza

Pünktlich nachdem das Restaurant zum Frühstück 7 Uhr öffnete, fanden wir uns auch schon dort ein. Denn um 7.40 Uhr begann unser Ausflug zu einem der Stätten die als eines der 7 Weltwunder der Moderne ausgezeichnet wurden. Da wir die ersten Gäste waren, fuhren wir noch einige andere Hotels and bevor der Ausflug dann richtig losging.  
Erster Stopp war eine Maya Kommune. Hier sollten wir natürlich Souvenirs, gefertigt von den Mayas, kaufen. Weiter ging es zu einer Ceynote, einem Sinkhole. Wir hatten kurz Zeit uns abzukühlen und unterirdisch zu schwimmen. Weiter ging es nach Chichen Itza. Im angrenzenden Hotel hatten wir ein Mittagsbüffet inkludiert. Wir hatten die Gelegenheit die typische Lime Suppe zu kosten und einige andere Spezialitäten der Region während uns einige Tänzer entertainten. 
Dann endlich ging es zum eigentlichen Ziel des Ausfluges. Der Guide war wirklich super und zitierte nicht nur die Jahreszahlen rauf und runter sondern erklärte auch wie einige Dinge missverstanden wurden und wie die Mayas ihre 52 Jahreszyklen herleiteten und das das Jahr 2012 nicht das Ende der Welt bedeutete  sondern dass die Mayas nur aufgehört haben weiterzurechnen da 5200 Jahre vorbei waren. Leider kann man auf die bekannte Pyramide nicht mehr hinauf. 2008 ist eine Frau die Stufen hinuntergestürzt worauf man den Zugang für die Öffentlichkeit gesperrt hat.
Letzter Stopp war Valladolid eine typische Stadt im Kolonialstil. Leider geht die Sonne bereits gegen 5 Uhr unter, so dass wir die Stadt nur im Dunkeln gesehen haben. Gegen 20.30Uhr kamen wir wieder im Hotel an.



 

Sonntag, 1. Dezember 2013

Erholung am Strand

Etwas zeitig wurden wir von unserem Reisevertreter gegen 8 Uhr geweckt, der glaubte uns daran erinnern zu müssen, dass wir um 10.30 Uhr einen Termin mit ihm haben. Nach einem guten Frühstück machten wir uns also auf zu unserem Reisevertreter. Wir buchten einen Ausflug nach Chichen Itza und machten auch unsere Rückreiseshuttle zum Flughafen klar. 
Kaum zu glauben: es ist der erste Advent und wir liegen bei 30°C am Strand mit einem Cocktail in der Hand. Das Meer ist zwar nicht allzu warm (ca. 23°C) aber das machte mir nichts aus. Highlight war auf jeden Fall der Mono, eine Affenart, die uns aufeinmal vom Baum aus zuschaute.

Samstag, 30. November 2013

Vacaciones, vacaciones mexicanas

Gegen 11:40 morgens hob mein Flieger gen Süden ab und nur 4 Stunden später landete ich in Cancun, Mexiko. Die Einreise erfolgte zügig und ohne Probleme, was wohl auch dem Zufallsgenerator zu verdanken war, der per Knopfdruck entscheidet ob man zur Zollkontrolle muss oder nicht.
Das Shuttle von BD Travel (Best Day Travel) war auch bereit und nach weiteren 45 Minuten kam ich im Grand Hotel Occidential Xcaret an. Da es mittlerweile 16.30 Uhr war konnte ich einchecken und das Zimmer beziehen. Die Luftfeuchtigkeit hier muss wirklich 95% betragen, demzufolge muffig riecht es auch im Zimmer und das Kondenswasser an der Klimaanlage hatte bereits den Flur leicht unter Wasser gesetzt. Aber ansonsten ist das Zimmer sehr schön und groß. Auch das Büffet am Abend war sehr gut und wir konnten den Abend gemütlich an der Bar ausklingen lassen.

Sonntag, 24. November 2013

Fechten

Vor einem Jahr hatte ich auf Living Social einen Deal entdeckt, der eine einmonatige Einführung ins Fechten versprach. Da mich dieser Sport schon immer interessiert hatte und ich mit $30 und gestellter Ausrüstung nicht wirklich was falsch machen konnte, schlug ich zu. Mittlerweile gehe ich wenn immer möglich Montag, Mittwoch und Freitag ca. 2 Stunden fechten. 1.5h führen wir spezielle Übungen aus und da wir oft nur ca. 5 Erwachsene sind und 2 Coaches lernen wir dabei richtig viel. Die letzten 30 Minuten bestehen aus Bouts, in denen wir gegen unsere Teammates elektrisch fechten. 
Der Sport ist sehr anspruchsvoll, da er nicht nur körperliche Fitness erfordert sondern auch einen enormen strategischen Anteil hat. Und das interessante daran ist, dass er im Training 95% physisch und 5% strategisch und im Wettkampf ist das Verhältnis genau umgedreht, da das körperliche dann nur noch Handeln und Reagieren ist.
Nun habe ich mich diese Woche auch endlich dazu durchgerungen an Wettkämpfen teilzunehmen. Und dieses Wochenende fand einer davon in unserem Club statt. 6Uhr aufstehen, um 8Uhr war ich im Club, aufwärmen, etwas fechten und dann ging es 9 Uhr los. Etwas anders als ich früher bei Turnwettkämpfen gewöhnt war. Dort lief alles strukturierter, fast schon militärischer ab. Hier wurde einmal zum Start aufgerufen, nach dem Motto schnappt euch euer Equipment, und alle wanderten wahllos in der Halle umher. 
Am Morgen stand zunächst der Mixed Wettkampf im Florett an zu dem alle ab 13 Jahre zugelassen waren. Die 18 Leute wurden in 3 Pools eingeteilt, in denen immer bereits geratete Fechter waren, als auch ungeratete wie ich. Ich hatte einen schwierigen Pool erwischt, ein paar sehr gute Fechter, die später unter den besten 6 landeten als auch ein paar 13 Jährige, die so gut wie keine Trefferfläche boten. 
Am Nachmittag war dann noch der Wettkampf für die Frauen. Mein Ziel war es nicht als letzte abzuschliessen und das habe ich in beiden Wettkämpfen geschafft. Ich habe sogar gegen die 2. Platzierte in den Pools gewonnen, aber Fechten ist eben eine Momentsache.