Dienstag, 5. Juni 2012

Baseball: Phillies vs. LA Dodgers


Letzter Teil unserer Amerikanischen Sportkennenlernphase. Nach der Arbeit ging es nach Philadelphia zu einem Spiel der Phillies gegen die LA Dodgers. Nach dem obligatorischen Singen der amerikanischen Hymne, ging das Spiel los. Dieses war relativ unspektakulär, denn es wurden noch wenige Runs geschweige denn Homeruns erzielt. Aber das ganze Drumherum war schon ein Erlebnis. Bereits auf dem Parkplatz feierten die Anhänger der Teams, in dem sie Grills auspackten und ein BBQ veranstalteten, Spiele spielten oder einfach nur in ihren Campingstühlen saßen und erzählten. 
Im Stadion dann die Schlangen vor den verschiedenen Fast Food Buden. Eigentlich wollten wir die hochgelobten Curly Fries probieren, doch diese Schlange erstreckte sich weit über einen gr0ßen Teil des Stadionflures und so verwarfen wir diesen Gedanken schnell wieder. Auch ein kurzer Regenschau hielt uns nicht ab auf unseren Plätzen zu verharren und dem unspektakulärem Spiel zu folgen.

Montag, 4. Juni 2012

Whale & Dolphin Watching am Cape May

Wir starteten unseren Tag mit einem entspannenden Whirlpoolbesuch. Da die Temperaturen jedoch sehr hoch waren, hielten wir uns da nicht zu lang aus. Wir packten unsere Sachen und machten uns mit dem Auto auf in Richtung Cape May. 
Hier hatte ich ebenfalls bei Groupon zum halben Preis Tickets für eine Wal- und Delfinbeobachtungstour erstanden. Nach einem kurzen Bummel durch die schöne Stadt Cape May, startete auch schon unsere Schifffahrt. Relativ schnell zeigten sich auch die ersten Delfine in Küstennähe. Nur Wale zeigten sich leider nicht. Dafür jedoch eine kleine Gewitterfront, die stärkere Wellen mit sich brachte. Deshalb brachen wir unsere Suche nach Walen etwas eher ab und fuhren zurück in die seichten Gewässer. Somit endete unser verlängertes Wochenende. Naja noch nicht ganz, denn weil uns vorige Woche die Chicken Wings im Kildare's so gut geschmeckt haben, ließen wir auch dieses Wochenende dort ausklingen.

Sonntag, 3. Juni 2012

Flugzeugträger USS Intrepid und Atlantic City

Nach einem doch sehr guten Frühstück im Hotel packten wir unseren Koffer und stellten diesen zunächst an der Rezeption unter. Zu Fuß begaben wir uns dann auf den ca. 45minütigen Marsch zum Flugzeugträger USS Intrepid. Das ehemalige Kriegsschiff ist mittlerweile ein Museum. Es wurde u.a. im 2. Weltkrieg im Pazifik und später im Vietnamkrieg eingesetzt. Im Internet hatte ich gestern Abend noch 2 Tickets inkl. der Tour "Humanity behind the Hardware". Ein Guide erzählte uns von den Menschen, die auf diesem Schiff lebten und arbeiteten - oder sollte man besser kämpften sagen? Aufgrund der vielen Angriffe (durch die Japaner) die das Schiff erlitt und doch immer wieder überwand, war es auch als das Geisterschiff bekannt.. Der Guide zeigte uns die Hangars und fuhr mit uns auf einem der Flugzeugfahrstühle auf das Landedeck. Seitdem wir im Physikunterricht beim Thema Druck und Beschleunigung einmal eine Reportage über Flugzeugträger gesehen haben, war mein Interesse an Flugzeugträgern und vor allem der Technik für Starts und Landungen auf solch begrenztem Raum geweckt. So fand ich es besonders interessant eine richtige Katapultanlage zu sehen. Kaum vorzustellen wie groß der Lärm wohl direkt unter dem Landedeck gewesen sein muss wenn die Flugzeuge starteten. Auf diesem befinden sich heute übrigens verschiedene Militärflugzeuge. Sogar auf die Brücke des riesigen Schiffes durften wir. Gleich nebenan befindet sich das U-Boot USS Growler. Dieses fand ich weniger spektakulär, hier wurden man auch nach längerem Anstehen nur durchgeschleust und konnte sich laufender Weise links und rechts etwas umschauen. Aber auch nicht zu lang, da hinter einem schon die nächsten Gruppe drängelte.
Ursprünglich hatte ich 2-3 Stunden für die USS Intrepid eingeplant, aber es hat uns doch so gut gefallen dass wir uns fast 5 Stunden auf dem Gelände umsahen. Und wir mussten ja auch wieder zurück zum Hotel marschieren um dort unser Gepäck zu holen. Später als geplant kamen wir also wieder an unserem Auto in Jersey City an. Unser Trip führte uns nun ca. 2 Stunden in den Süden nach Atlantic City, welche vor allem durch seine Vielzahl an Casinos bekannt ist, jedoch ihre besten Jahre bereits hinter sich hat. Dennoch findet man in den Hotels wie Trump Plaza, Tropicana, Bally's etc. Casinos und bei unserer Übernachtung war sogar ein $25 Kredit für ein Casino dabei. Wir schlenderten also erst gemütlich den Boardwalk entlang, bis ein heftiger Regenguss uns zum Abendessen zwang. Anschließend versuchten wir unser Glück an einem der tausenden einarmigen Banditen. Obwohl es zwischendurch ganz gut aussah, verspielten wir doch alles, aber was soll's - das Geld war ja eh geschenkt. 

Samstag, 2. Juni 2012

High Line Park und Musical in NYC

Endlich ging es mal wieder nach NYC. Am späten Vormittag erreichten wir die Metropole. Glücklicherweise gibt es noch immer den kostenlosen Parkplatz in Jersey City und so nahmen wir den PATH bis zur Penn Station. Von dort ging es zu Fuß erst einmal ins Hotel. Wir haben ein - für New Yorker Verhältnisse - preiswertes Hotelzimmer gefunden, sogar mit Frühstück. Das Zimmer war auch schon fertig, so dass wir unseren Koffer unterstellen konnten. Kurze Zeit darauf ging es in den Süden Manhattans zur TKTS. Hier kann man verbilligte Resttickets für Off-/Broadway Shows kaufen. Unsere erste und zweite Wahl (Sister Act und Rock of Ages) war entweder schon ausverkauft oder man wies uns netterweise darauf hin, dass es sehr schlechte Plätze seien. Also entschieden wir uns spontan für das Million Dollar Quartet. Voller Entsetzen musste ich beim Bezahlen feststellen, dass meine Kreditkarte nicht an ihrem Platze war. Wurde sie in der Subway geklaut? Aber wer macht sich diese Mühe und lässt die Geldbörse wieder zurück in den Rucksack wandern? Wir kamen also zu dem Schluss, dass sie mir nach dem Einchecken im Hotel wahrscheinlich nicht zurückgegeben worden war, sondern nur die Schlüsselkarten zum Zimmer. Aber sicher waren wir uns nicht.
Wir entschieden uns dennoch unsere geplante Route zum Highline Park fortzusetzen. Der Highline Park wurde auf einer ausgedienten Bahnstrecke.
10m über den Straßen von NYC wurde die Strecke renoviert, begehbar gemacht und mit schön bepflanzt. Dazwischen befinden sich Liegeflächen aus Holz auf denen sich Einheimische und Touristen ausruhen und sonnen. Ab und zu wurden alte Gleise stehen gelassen, um an alte Zeiten zu erinnern. An vielen Stellen hat man Blick auf den Hudson oder kann von oben einen Blick in die Straßenschluchten werfen hinweg über zahlreiche gelbe Cabs. Manchmal läuft man auch direkt unter einem dieser Hochhäuser hindurch. Der Park wurde 2007 eröffnet und immer wieder erweitert.
Dann machten wir uns aber doch zurück zum Hotel, denn so wirklich in Ruhe ließ mich die Sache mit der Kreditkarte nicht. Im Hotel behauptete man dann auch, man habe die Kreditkarte nicht, aber nach eindringlichem Bitten fand man sie dann doch. Zum Glück.
Da unser Musical erst um 8 Uhr im Theater of the New World begann, hatten wir noch Zeit ein leckeres thailändisches Essen zu uns zu nehmen. Das Musical handelte von einer tatsächlich stattgefundenen und einmaligen Record Session der Rock 'n' Roll Ikonen Elvis Presley, Johnny Cash, Jerry Lee Lewis und Carl Perkins im Dezember 1956 bei Sun Records in Memphis. Gespielt wurden bekannte Titel wie "Blue Sued Shoes", "Fever", "Great Balls of Fire" etc.  

Freitag, 1. Juni 2012

Target Master & Hot Pot


Teil II meiner Einführung in amerikanische Sportarten: Schießen. Ganz in der Nähe an der Grenze nach Delaware befindet sich ein Target Master. Hier kann man sich Waffen von klein bis Shot Gun ausleihen und auf Schießbahnen abfeuern. Nach einer kurzen Einführung legten wir also los und schlugen uns gar nicht so schlecht. Nach dem die gekaufte Munition abgefeuert war, hatten wir uns unsere Stärkung wirklich verdient. 
Ich hatte einen Tisch im Restaurant "Melting Pot" reserviert. Das Besondere an diesem Restaurant ist das im Tisch integrierte Induktionfeld. Zu Beginn gab es ein Käsefonue und in den heißen Käse konnten wir Brot sowie verschiedenste Gemüsestückchen tunken. Dann wurde der Topf ausgetauscht und in einer von uns auserwählten Suppe (ein Rotweinfondue) wurde die Hauptspeise gekocht. Diese bestand aus verschiedenen Fleischsorten und Fischstücken, Kartoffeln, und Gemüse. Die Nachspeise bestand dann aus verschiedenen Früchten in einem Schokoladenfondue. Alles schmeckte wirklich ausgezeichnet.